Einbau einer Orgelempore - Propsteikirche „St. Marien“ · Heilbad Heiligenstadt

Dipl.-Ing. Gerhard Riethmüller, Freier Architekt, Heilbad Heiligenstadt

Räumliche und klangliche Gründe bewogen die Kirchgemeinde zum Einbau einer Orgelempore in die Propsteikirche „St. Marien“ in Heiligenstadt. Diese bietet dem Orgelspieltisch und Chören Platz.
Die Decken- und Treppenkonstruktion wurde in Stahl ausgeführt. Aus Respekt vor dem historischen Sandsteingemäuer ist sie, auf Rohrstützen ruhend, in das Bauwerk eingestellt worden. Eine Fuge trennt die Konstruktion vom aufgehenden Mauerwerk. Die Empore erstreckt sich von der Mitte der südlichen bis zur Mitte der nördlichen Joche im Westen. Im ersten Mittelschiffsjoch kragt sie zur Aufnahme des Spieltisches für die Orgel geringfügig aus. Erschlossen wird das Emporengeschoss durch eine zweiläufige Treppe. Durch Ausführung einer Mittelwange mit Kragschwertern für die Holzstufen ist eine weitgehende Transparenz gewährleistet. Die vertikale Geländerstabausrichtung harmoniert mit der vorhandenen Formensprache.
Die Farbgebung erfolgte zurückhaltend und materialtypisch.

Adresse
Altstädter Kirchplatz 1
37308 Heilbad Heiligenstadt

Planungsbüro
Dipl.-Ing. Gerhard Riethmüller, Freier Architekt, Heilbad Heiligenstadt

Bauherr
Katholische Kirchgemeinde "St. Marien"

Fertigstellung
2007

Direkt bei Google-Maps suchen

Letzte Aktualisierung dieser Seite am: 14.03.2018. Alle Angaben auf dieser Seite werden durch das Büro Dipl.-Ing. Gerhard Riethmüller, Freier Architekt, Heilbad Heiligenstadt auf freiwilliger Basis verwaltet. Das Büro ist für den Inhalt dieser Seite selbst verantwortlich. Die Angaben werden von der Architektenkammer Thüringen nicht geprüft.

Seite teilen: