Neubau Krematorium auf dem Nordfriedhof in Jena

Arge Helk Architekten und Ingenieure GmbH + Helk, Schulz & Dr. Prabel Ingenieurgesellschaft mbH, Mellingen

Im Jahre 1898 nahm das Krematorium als fünftes seiner Art in Deutschland den Betrieb auf. Diese Art der Feuerbestattung war zum damaligen Zeitpunkt richtungsweisend für die Begräbniskultur. Das heute denkmalgeschützte Gebäude ist im Laufe der Zeit an seine Kapazitätsgrenzen gestoßen – ein kompletter Neubau mit optimierten technologischen Abläufen und zeitgemäßen Arbeitsbedingungen für Mitarbeiter und Bestatter war unumgänglich. Dabei wurden aktuelle Entwicklungen bei Abschiedszeremonien nicht außer Acht gelassen: Die Hinterbliebenen haben nun die Möglichkeit, der Übergabe des Sarges an das Feuer beizuwohnen. Der dafür geschaffene Besucherbereich hebt sich in Form und Gestalt deutlich vom funktionalen Hauptbaukörper ab. Durch seine axiale Verdrehung nach Osten wird er zum „sakralen Einschub“ und zentralen gestalterischen Element.

Entwurfsverfasser: Architekten Dipl.-Ing. Stefan Beier + Dipl.-Ing. Nils Havermann + Dipl.-Ing. Arvid Wölfel

Adresse
Hufelandweg 4
07743 Jena

Planungsbüro
Arge Helk Architekten und Ingenieure GmbH + Helk, Schulz & Dr. Prabel Ingenieurgesellschaft mbH, Mellingen

Bauherr
Kommunalservice Jena

Fertigstellung
März 2016

Nutzfläche
997 m2

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Letzte Aktualisierung dieser Seite am: 23.06.2016. Alle Angaben auf dieser Seite werden durch das Büro Arge Helk Architekten und Ingenieure GmbH + Helk, Schulz & Dr. Prabel Ingenieurgesellschaft mbH, Mellingen auf freiwilliger Basis verwaltet. Das Büro ist für den Inhalt dieser Seite selbst verantwortlich. Die Angaben werden von der Architektenkammer Thüringen nicht geprüft.

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