Die Nominierten sind … - Jury nennt Kandidaten für den Thüringer Staatspreis für Architektur und Städtebau 2018

Einladung zur Preisverleihung am 6. September in Erfurt

Jury zum Thüringer Staatspreis für Architektur und Städtebau 2018 (v.l.n.r.), Reihe vorn: Silvia Schellenberg-Thaut (Vorsitz), Prof. Joachim Deckert, Jun.-Prof. Sigrun Langner, Reihe hinten: Prof. Gerd Zimmermann, Prof. Olaf Langlotz, Prof. Christian Moczala, Dr. Hans-Gerd Schmidt, Sabine Feuer, Dr. Ulrich Wieler (Vorprüfung), Bild: Stiftung Baukultur Thüringen, © Katja Gehlfuß
Jury zum Thüringer Staatspreis für Architektur und Städtebau 2018 (v.l.n.r.), Reihe vorn: Silvia Schellenberg-Thaut (Vorsitz), Prof. Joachim Deckert, Jun.-Prof. Sigrun Langner, Reihe hinten: Prof. Gerd Zimmermann, Prof. Olaf Langlotz, Prof. Christian Moczala, Dr. Hans-Gerd Schmidt, Sabine Feuer, Dr. Ulrich Wieler (Vorprüfung), Bild: Stiftung Baukultur Thüringen, © Katja Gehlfuß

Der Countdown beginnt: Am 6. September 2018 stehen die Gewinner des Thüringer Staatspreises für Architektur und Städtebau auf der Bühne. Die Preisverleihung wird um 17 Uhr im Kommunikations- und Informationszentrum der Universität Erfurt (Nordhäuser Straße 63) stattfinden. Dazu sind nicht nur alle Teilnehmer, sondern alle Architekturinteressierten eingeladen. Eine Broschüre mit den diesjährigen Einreichungen sowie eine Ausstellung werden das Ergebnis des Staatspreises weiter bekannt machen.

Folgende elf preisverdächtige Werke hat die Jury unter Vorsitz der Leipziger Architektin Silvia Schellenberg-Thaut aus den 34 eingereichten Arbeiten ausgewählt.

Nominierte:

  • Betriebsgebäude mit Produktionshalle und Büros in Probstzella
    Beauftragt durch: grimelo GmbH & Co. KG, Leutkirch im Allgäu
    Architekturbüro: F64 Architekten Kopp, Leube, Lindermayr, Meusburger, Walter. Architekten und Stadtplaner PartGmbB, Kempten
    Landschaftsarchitekturbüro: Baron Landschaftsarchitekt BDLA, Ulm
  • Kletterhalle „EnergieWände“ in Weimar
    Beauftragt durch: Sektion Weimar des Deutschen Alpenvereins e.V.
    Architekturbüro: gildehaus.partner architekten BDA, Weimar
  • „Wohnen mit Weitblick“ – Friedensberg-Terrassen Jena
    Beauftragt durch: jenawohnen GmbH, Jena
    Architekturbüro: Junk & Reich Architekten BDA Planungsgesellschaft mbH, Weimar
    Landschaftsarchitekturbüro: stock landschaftsarchitekten bdla, Jena
  • Gartendenkmal „Herressener Promenade“ in Apolda
    Beauftragt durch: Stadt Apolda
    Landschaftsarchitekturbüro: Marcel Adam Landschaftsarchitekten BDLA, Potsdam
  • Empfangspavillon an der Wartburgschleife in Eisenach
    Beauftragt durch: Wirtschaftsbetriebe Wartburg GmbH, Eisenach
    Architekturbüro: Haus mit Zukunft | Architekten, Erfurt
  • „Porzellankirche“ auf der Leuchtenburg
    Beauftragt durch: Stiftung Leuchtenburg, Seitenroda
    Architekturbüro: Nau2 GmbH, Zürich (Schweiz)
  • Forstamt Jena-Holzland in Stadtroda
    Beauftragt durch: ThüringenForst – Anstalt öffentlichen Rechts, Erfurt
    Architekturbüro: Cornelsen + Seelinger Architekten BDA, Darmstadt
  • Kindergarten „Holzwürmchen“ in Weimar
    Beauftragt durch: Hufeland-Träger-Gesellschaft Weimar mbH, Weimar
    Architekturbüro: raum 33 | architekten. Jörg Weber & Dirk Hädicke PartG, Weimar
  • Kommunikations- und Informationszentrum der Universität Erfurt
    Beauftragt durch: Freistaat Thüringen, vertreten durch das Landesamt für Bau und Verkehr, Erfurt
    Architekturbüro: Nickl & Partner Architekten AG, Berlin
  • „Nachhaltig bewegen“ – Sport- und Rehazentrum in Erfurt
    Beauftragt durch: Immomed GmbH, Erfurt
    Architekturbüros: ADOBE Architekten + Ingenieure GmbH, Erfurt ∙ herrschmidt architektur BDA, Erfurt
  • Sanierung / Erweiterung Ernst-Abbe-Gymnasium Jena
    Beauftragt durch: Kommunale Immobilien Jena
    Architekturbüros: Arge Junk & Reich Architekten BDA Planungsgesellschaft mbH, Weimar ∙ Hartmann + Helm Planungsgesellschaft mbH, Weimar

Der Thüringer Staatspreis für Architektur und Städtebau wird alle zwei Jahre durch das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft ausgelobt. In Kooperation mit der Architektenkammer Thüringen und der Stiftung Baukultur Thüringen suchte das Ministerium in diesem Jahr so bereits zum zwölften Mal die innovativsten Architektur- und Städtebaukonzepte im Gebiet des Freistaates.

Der mit 15.000 Euro dotierte Staatspreis zeichnet insbesondere Vorhaben aus, die sich ganzheitlich aktuellen Themen stellen (wie z. B. schonender Umgang mit Umwelt und Ressourcen, Nachnutzung von Flächen und Gebäuden, Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit), dabei einem besonders hohen ästhetischen Anspruch genügen und somit das Bauen unserer Tage prägen. Eine besondere Rolle spielen dabei die komplexe Betrachtung von Gebäude, Freiraum und Städtebau sowie das Zusammenspiel der einzelnen Planungsbereiche bei der Gestaltung öffentlicher und privater Räume. Mit dem Preis angesprochen wurden sowohl Bauherren als auch Planer der Fachrichtungen Architektur, Städtebau/Stadtplanung, Landschaftsarchitektur und Innenarchitektur.

Neben dem Thüringer Staatspreis für Architektur und Städtebau wird 2018 der Sonderpreis Holzbau sowie eine Anerkennung für die besonders innovative und nachahmenswerte Umsetzung baulicher Barrierefreiheit vergeben.

Weitere Informationen unter:
www.tmil.info
www.baukultur-thueringen.de

Ansprechpartner:
Stiftung Baukultur Thüringen, Katja Gehlfuß: gehlfuss@baukultur-thueringen.de

Zur Preisverleihung am 6. September 2018 um 17 Uhr im Kommunikations- und Informationszentrum der Universität Erfurt (Nordhäuser Straße 63) sind Interessierte herzlich eingeladen. Um eine Anmeldung bis 4. September 2018 wird gebeten, bitte per E-Mail an: info@baukultur-thueringen.de (siehe auch beigefügte Einladung).

veröffentlicht am 01.08.2018 von Björn Radermacher · Rubrik(en): News, Verfahren/ Auszeichnungen/ Preise - Ergebnisse, Stiftung Baukultur Thüringen

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