Erfolge beim 164. Schinkel-Wettbewerb: Studierende der Fachhochschule Erfurt gewürdigt

Mitteilung der FH Erfurt

Der im Rahmen des Schinkel- Wettbewerbs gewürdigte Beitrag „NIMBUS 360°“, Bild: Miriam Niklaus, Maxine Richter, Victoria Steves | FH Erfurt 2 Bilder.
Der im Rahmen des Schinkel- Wettbewerbs gewürdigte Beitrag „NIMBUS 360°“, Bild: Miriam Niklaus, Maxine Richter, Victoria Steves | FH Erfurt

Die Arbeiten der Erfurter Studierenden Hue Dinh, Moana Gerber, Miriam Niklaus, Lisa Oertel, Maxine Richter, Annemarie Schubert sowie Victoria Steves wurden beim renommierten Schinkel Wettbewerb des Architekten- und Ingenieurvereins Berlin als „Nennenswerte Arbeiten“ gewürdigt und für die Publikation der Wettbewerbsergebnisse ausgewählt.

An der Fachhochschule Erfurt wurden die Beiträge im Wintersemester 2018/2019 in einem interdisziplinären Entwurfsprojekt erarbeitet, das von den Studiengängen Landschaftsarchitektur, Stadt- und Raumplanung und Architektur angeboten wurde und die Studierenden in gemischten Teams zusammengebrachte. Betreuende Lehrende waren Professorin Gesa Königstein, Fachrichtung Landschaftsarchitektur, Professor Günter Barczik, Fachrichtung Architektur sowie Professor Nikolai Roskamm, Fachrichtung Stadt- und Raumplanung. Unterstützt wurden die Teams zudem von der studentischen Mentorin Theres Grimm.

Insbesondere der Beitrag „NIMBUS 360°“ schien das Leitbild des Wettbewerbs „bridge2future“ laut Beurteilung der Jury wörtlich zu nehmen. Denn die spielerische Vision verspreche eine Verknüpfung der Großstruktur um den Mehringplatz mit einer schlanken, bescheidenen Baustruktur der Amerika-Gedenkbibliothek und schaffe auf diese Weise scheinbar mühelos den Sprung über den Landwehrkanal.

Das städtebauliche Konzept des Beitrags „LESERSTRAHLEN“, so urteilte die Jury über die zweite Arbeit aus der Fachhochschule Erfurt, bündelt unterschiedliche stadträumliche Bezüge der engeren und weiteren Umgebung zu drei verschiedenen Richtungen. Diese werden als skulptural wirkende Erweiterung des Bestandsgebäudes in der Südwestecke des Wettbewerbsgebiets in drei gerichteten Kuben gestapelt und verschnitten.

Der Schinkel-Wettbewerb rückte in 2019 die Amerika-Gedenkbibliothek in Berlin und ihr Umfeld in den Fokus. Ein aktuelles Thema, das in den Blickpunkt des allgemeinen Interesses rückt, nachdem der Berliner Senat im vergangenen Jahr entschieden hatte, die Zentral- und Landesbibliothek Berlin am Standort der Amerika-Gedenkbibliothek am Blücherplatz unter einem Dach zusammen zu führen.
Ziel des Wettbewerbs für Studierende sowie Absolventinnen und Absolventen der Fachrichtungen Städtebau, Architektur, Landschaftsarchitektur, Bauingenieurwesen, Verkehrsplanung und Kunst war der Entwurf zukunftsweisender Beiträge für die Entwicklung eines dichten, urbanen Stadtquartiers. Dieses ist einerseits geprägt vom historischen Erbe und andererseits von neuen, heute bereits erkennbaren, Anforderungen an die wachsende Stadt des 21. Jahrhunderts mit der Zentral- und Landesbibliothek Berlin als Anker eines urbanen Hotspots am Halleschen Tor Berlin um die dort gelegene Amerika-Gedenk-Bibliothek.

Insgesamt nahmen 357 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Deutschland, der Russischen Föderation, Österreich, Frankreich, Ägypten, Polen und der Schweiz am Wettbewerb teil.

Die Publikation der ausgewählten Arbeiten mitsamt den Erfurter Projekten ist unter https://www.aiv-berlin.de/uploads/Schinkelwettbewerb/2019/Dokumentation/190311_schinkel-wettbewerb_19_online_150_dpi.pdf abrufbar.

Schon bei der letzten Beteiligung dieses Interdisziplinären Entwurfsprojektes am Schinkelwettbewerb waren in 2017 mehrere Arbeiten ausgezeichnet worden. Auch der aktuelle Gesamtpreisträger in der Sparte Architektur steht in engem Bezug zur Fachhochschule Erfurt: David Kerrom, zurzeit im Master Studium an der HTWK Leipzig, absolvierte sein Bachelorstudium an der Fachrichtung Architektur der Fachhochschule Erfurt.

veröffentlicht am 21.03.2019 von Björn Radermacher · Rubrik(en): News

Diese Seite teilen

Die AKT in den sozialen Netzwerken