Thüringer Preis zur Förderung der Baukultur 2014 - Rückblick

Bericht von der Preisverleihung auf Schloss Ettersburg

Hartmut Strube, Präsident der Stiftung Baukultur Thüringen, Bild: Katja Gehlfuß 8 Bilder.
Hartmut Strube, Präsident der Stiftung Baukultur Thüringen, Bild: Katja Gehlfuß

Die Preisträger und Anerkennungen zum Thüringer Preis zur Förderung der Baukultur 2014 wurden im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung am 27. November unter Anwesenheit des Schirmherren und Landtagspräsidenten Christian Carius auf Schloss Ettersburg bekannt gegeben. (Das Ergebnis können Sie nebenstehender Meldung entnehmen.)

Vor mehr als hundert geladenen Gästen betonte der amtierende Stiftungspräsident Hartmut Strube in seiner Begrüßungsrede, dass es ständiges Anliegen der Stiftung seit ihrer Gründung sei, die Randbedingungen für Baukultur positiv zu beeinflussen und Baukulturqualität in der Öffentlichkeit wahrnehmbar zu machen.

In Vertretung der Staatssekretärin Inge Klaan würdigte daraufhin Professor Olaf Langlotz, Abteilungsleiter Städte- und Wohnungsbau des Thüringer Ministeriums für Bau, Landesentwicklung und Verkehr, den Preis als hervorragendes Mittel, beispielhafte baukulturelle Leistungen zu honorieren. Er dankte in diesem Zusammenhang auch für das langjährige Engagement der Stiftung Baukultur Thüringen.

Als Gastrednerin gewann die Stiftung in diesem Jahr die Architektin und Publizistin Dr. Ursula Baus, die im ersten Teil der Veranstaltung auf sehr kritische wie auch unterhaltsame Weise die „Alltagsarchitektur zwischen Bedarfsdeckung und Luxus“ unter die Lupe nahm. Den zweiten Teil der Veranstaltung eröffnete Christian Carius. Für ihn setzt Baukultur „nicht nur den intensiven Dialog zwischen Architekten und Bauherren voraus. Sie bedarf vor allem einer Gesellschaft, die verantwortungsvolle Baukultur als Aufgabe aller begreift. Architektur prägt eben über viele Generationen hinweg unseren Lebensraum und mithin uns selbst. Die Bebauung und Strukturierung des öffentlichen Raums sollte deshalb kein exklusives Thema der Experten sein, sondern – wie in anderen europäischen Ländern auch – bürgerschaftlicher Mitwirkung zugänglich.“

Anschließend verlieh Carius gemeinsam mit den Vertretern der Stiftung Baukultur Thüringen und dem Vorsitzenden der diesjährigen Jury Dr. Claus Dieter Worschech die drei Preise und zwei Anerkennungen. Über kurze Filmeinspielungen kamen die Preisträger zu Wort und die anwesenden Gäste konnten sich ein Bild von deren Arbeit machen. Dr. Worschech übernahm darüber hinaus die Laudationen und gab einen Ausblick auf die nächste Auslobungsrunde im Jahr 2016. So regte das Preisgericht während der Jurysitzung am 25. September 2014 beispielsweise neue Kategorien an und gab Anstöße, wie das Profil des Preises weiter zu schärfen sei.

Durch das Programm führte Astrid Oestereich, Vorstand der Stiftung Baukultur. Sie dankte den Sponsoren und Unterstützern für ihre Zuwendungen und den Einreichern und Beteiligten für das Engagement bei der Auslobung.

kg/ao

Weitere Informationen:
www.baukultur-thueringen.de/baukulturpreis/

veröffentlicht am 16.12.2014 von Björn Radermacher · Rubrik(en): News, Stiftung Baukultur Thüringen

Diese Seite teilen

Die AKT in den sozialen Netzwerken