Gefahr- und Schadstoffe in Bestandsbauwerken. Auch im Neubau?

Seminar


Ettersburg bei Weimar, Schloss Ettersburg Am Schloss 1

Veranstalter
Bauhaus Akademie Schloss Ettersburg
Fortbildungsstunden
8 (für Mitglieder der Architektenkammer Thüringen anrechenbare Fortbildungsstunden)

Gefahr- und Schadstoffe sind in vielen Bestandsbauwerken an unterschiedlichsten Stellen zu finden. Werden diese nicht rechtzeitig erkannt, kann das zu schwerwiegenden Baubehinderungen bis zum Baustillstand und auch zu explodierenden Baukosten führen.

Eine sach- und fachgerechte Ermittlung und Bewertung solcher Stoffe hilft Bauherrn, Planern aber auch ausführenden Unternehmen eine allen rechtlichen Vorgaben genügende Baumaßnahme zu planen und durchzuführen.

Auch Neubauten können betroffen sein, wenn durch ungeeignete Baumaterialien oder Einwirkungen aus dem Umfeld gefährliche Stoffe in das Bauwerk eingeschleppt werden.

Rechtliche Grundlagen

  • Baurecht (Bauordnung, VOB/VOL)
  • Abfallrecht (KrWG, LAGA-Merkblätter)
  • Arbeitsschutzrecht (ArbSchG, BaustellV, GefstoffV, TRGS 519, 521, 524, 551, 553, 559)
  • DGUV Regelwerk

Gefahrstoffe und Schadstoffe am Bau mit möglichen Fundstellen von Schadstoffen in Gebäuden und auf genutzten Flächen - Beispiele

  • Schadstoffe - Störstoffe
  • Standardbaustoffe: Ziegel, Beton, Naturstein, Gips, Metalle (Stahl, Alu, Kupfer ), Holz, Glas, Kunststoffe
  • Kampfmittel
  • Biostoffe
  • Baustoffe mit Gefährdungspotential: Asbest, Dämmstoffe (KMF u.a.)
  • Andere chem. Stoffe: Teer/Bitumen, HSM, PCP. PCB, Dioxin/Furan, Öle, Zyanide etc.
  • Radon
  • Biostoffe (Pilze, Insekten, tierische Hinterlassenschaften)

Aufgaben und Pflichten für Bauherrn, Planer, Bauüberwacher, SIGEKO und ausführendes Unternehmen

  • Erkundung
  • Einbeziehung in die Planung
  • Ausschreibung – Hinweise für Leistungsverzeichnissen zu den speziellen Gefährdungen
  • Überwachung
  • Entsorgung
  • Dokumentation

Weiterführende Hilfen und Literatur

veröffentlicht am 23.06.2019 von Martin Kohlhaas

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