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Zwei deutsche Architekturen 1949–1989

Ausstellung · Nach vieljähriger Welttournee macht die Ausstellung des ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) Station in Erfurt

Ausstellung „Zwei deutsche Architekturen 1949–1989“, Bild: Reichstagsgebäude, Berlin, Wiederaufbau 1961-1969, Architekt: Paul Baumgarten, © Stiftung Archiv der Akademie der Künste, Berlin, Nachlass Paul G. R. Baumgarten; Foto: Karl E. Jacobs
Ausstellung „Zwei deutsche Architekturen 1949–1989“, Bild: Reichstagsgebäude, Berlin, Wiederaufbau 1961-1969, Architekt: Paul Baumgarten, © Stiftung Archiv der Akademie der Künste, Berlin, Nachlass Paul G. R. Baumgarten; Foto: Karl E. Jacobs


Erfurt, Galerie Waidspeicher, Michaelisstraße 10

Veranstalter
ifa (Institut für Auslandsbeziehungen)

30 Jahre nach der Wiedervereinigung zeigt die Ausstellung einen immer noch aktuellen Blick auf das Bauen in der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik. Zahlreiche Modelle, Fotografien und Pläne zeigen die Entwicklung der Architektur während der vier Jahrzehnte der Teilung. Sie regen zum Vergleich und zur Diskussion an und ermöglichen neue Sichtweisen auf aktuelle baukulturelle Auseinandersetzungen.

„Zwei deutsche Architekturen 1949–1989“ ist eine Ausstellung des ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) in Kooperation mit der Föderation deutschsprachiger Architektursammlungen. In Erfurt wird sie in Zusammenarbeit mit den Kunstmuseen Erfurt gezeigt und unter anderem von der Architektenkammer Thüringen unterstützt.

Begleitet wird die Schau in Erfurt von zwei Satelliten-Ausstellungen im Patrizierhaus „Zum Güldenen Krönbacken“:

  • Voting „DDR-Architektur – entbehrlich oder erhaltungswürdig?“
    DDR-Beton-Klötze in ihrer typischen Hässlichkeit erhalten? Die Bürger/-innen selbst entscheiden lassen, was ein Denkmal ist und was nicht? Die Denkmalbehörde der Stadt Erfurt will anhand eines Mitmach-Projektes Klischees in Frage stellen, über Grundsätze des Denkmalschutzes ins Gespräch kommen und nicht zuletzt die Meinungen von Bürgern/-innen in Denkmalfragen einbeziehen. Dazu stehen zehn Gebäude bzw. Gebäudekomplexe in Erfurt zur Debatte.
  • Das Kulturwunder. Neue Perspektiven auf Geschichte und Werte
    Die Idee, Zugang zu Kultur und Bildung für alle Menschen zu ermöglichen, ist spätestens seit Luther bekannt. Dort setzt ein Projekt an, das sich hauptsächlich auf die Geschichte der Kultur- und Klubhäuser in der DDR fokussiert, von denen Ende der 1980er-Jahre circa 1.200 existierten. Ein Beispiel in Thüringen, der Kulturpalast Unterwellenborn, wird durch den Verein, der sich für dessen Erhalt einsetzt, umfänglich vorgestellt.

Weitere Informationen finden Sie unter:

Öffnungszeiten: Di.–So., 11:00–18:00 Uhr
Führungen:
11.08., 25.08., 01.09.2020: jeweils 16:30 Uhr / 13.09.2020: 11:00 Uhr

veröffentlicht am 22.05.2020 von Björn Radermacher

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