Raumeinbauten in das Untergeschoss der Gaszentrale · Unterwellenborn

Huhle + Partner Architektin und Ingenieure, Saalfeld

Die Gaszentrale Unterwellenborn (1922-1929) ist ein bedeutendes Schaudenkmal, das heute auch eine kulturelle Weiternutzung vor dem Hintergrund des außergewöhnlichen industriellen Ambientes erfährt. Der Förderverein stellte sich seit 2004 die Aufgabe, in sich abgeschlossene, heizbare, multifunktionale temporäre Räume zu schaffen. Grundidee ist das Einstellen teils transparenter Raumhüllen im Dialog zu den geschosshohen Maschinenfundamenten und den Betonskelettkonstruktionen des Bestandes. Tragstruktur des ersten schmalen Raumes ist eine sichtbare, aufgeständerte Stahlrahmenkonstruktion mit klar lackiertem OSB- Fußboden. Die transparenten Wand- und Deckenelemente aus hinterleuchtetem Polycarbonat lassen die vorhandenen Betonfragmente durchscheinen. Die Grundidee setzt sich im anschließenden Informationszentrum mit Theke fort. Hier wurde die bestehende Decke mit schwarzen Dämmplatten bekleidet, wodurch die Altinstallation erlebbar bleibt. Erhaltene Industrielampen fanden neue Verwendung.

Adresse
Bergstraße 1
07333 Unterwellenborn

Planungsbüro
Huhle + Partner Architektin und Ingenieure, Saalfeld

Bauherr
Förderverein Schaudenkmal Gaszentrale e.V.

Fertigstellung
2008

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Letzte Aktualisierung dieser Seite am: 20.01.2017. Alle Angaben auf dieser Seite werden durch das Büro Huhle + Partner Architektin und Ingenieure, Saalfeld auf freiwilliger Basis verwaltet. Das Büro ist für den Inhalt dieser Seite selbst verantwortlich. Die Angaben werden von der Architektenkammer Thüringen nicht geprüft.

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