FÜRSTENKELLER JENA · Jena

Aschenbach Architekten BDA, Weimar

PLANGUTACHTEN/ MACHBARKEITSSTUDIE

BGF: 688 m² / HNF: 460 m²

Der Fürstenkeller gilt mit seinen monumentalen Abmessungen als Zeugnis reifer bauhandwerklicher Leistungen der Renaissance. Er ist einmalig im Thüringer Raum und einer der größten Gewölbekeller in Deutschland. Für eine zukünftige Nutzung wird die notwendige Infrastruktur (WC/ Garderobe/ Cafeteria/ Medien/ Klima) durch den Bibliotheksneubau (ThULB) von 2001 bereitgestellt.
Die Sanierung des Tonnengewölbes einschließlich der Bodenfläche ist diffusionsoffen zu realisieren. Eine hochwertige und langfristige Nutzung erfordert eine geeignete Führung des Raumklimas und das Aufbringen eines rezeptierten Sanierputzes. Hallenartige Größe und Form des Baudenkmals lassen theoretisch sehr große Besucherzahlen (bis zu 1.500 Personen) zu, allerdings herrschen dabei keine annehmbaren raumakustischen Bedingungen (wie beispielsweise in Hörräumen). Dafür sind entsprechende Einbauten erforderlich. Eine hohe Variabilität der Nutzbarkeit sollte mit kritischem Blick auf die Folgekosten nicht durch flexibles Equipment (Traversen, Bühnen, Zuschaueraufbauten etc.) erreicht werden, wohl aber durch eine günstige Festanordnung von Einbauten und die dadurch entstehenden differenzierte Raumbereiche.
Die Machbarkeitsstudie erbringt den Nachweis, dass sowohl ein 250er Multimedia-Auditorium, ein Seminar- und Präsentationskubus wie auch eine größere permanente Ausstellungsfläche im Gewölbe Platz finden und durch Ausformung und Oberflächenbeschaffenheit für sehr gute Raumakustik gesorgt werden kann.

Adresse
Bibliotheksplatz 2a
07743 Jena

Planungsbüro
Aschenbach Architekten BDA, Weimar

Bauherr
Friedrich-Schiller-Universität Jena

Fertigstellung
2006

Nutzfläche
460 m2

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Letzte Aktualisierung dieser Seite am: 05.10.2016. Alle Angaben auf dieser Seite werden durch das Büro Aschenbach Architekten BDA, Weimar auf freiwilliger Basis verwaltet. Das Büro ist für den Inhalt dieser Seite selbst verantwortlich. Die Angaben werden von der Architektenkammer Thüringen nicht geprüft.

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