SCHILLERMUSEUM · Weimar

Aschenbach Architekten BDA, Weimar

UMBAU/ KLIMATISIERUNG SCHILLERMUSEUM WEIMAR

BGF: 2.224 m²/ HNF: 925 m²

Das Schillermuseum wurde 1988 in Nachbarschaft zum historischen Schillerwohnhaus als einer der wenigen Museumsneubauten der DDR errichtet. Konzipiert waren mangels ausreichender Originale museale Ausstellungen auf Faksimilé-Basis. Konservatorische Ansprüche wurden vom Raumklima des Hauses deshalb nur sehr ungenügend erfüllt, woraus zuletzt ein langjähriger Leerstand resultierte. Da die originalen Schilleriana nach wie vor in Marbach am Neckar gut aufgehoben sind, kann das Schillermuseum Weimar sein Potenzial offener Ausstellungsflächen, präzise konditionierbare Klimata vorausgesetzt, bestens realisieren. Geplant ist der Ausbau des gesamten Gebäudes als Neues Ausstellungshaus der Klassik Stiftung für wechselnde hochwertige Kunst-Expositionen. Geplant ist in einem 2. Bauabschnitt neben einer größeren Öffnung des Foyers, vor allem die Mansarde als Ausstellungsbereich und die klima- und brandschutztechnisch unverzichtbare Abtrennung des zweiten baulichen Fluchtweges durch einen Treppenhaus-Turm. Ein erster Bauabschnitt Umbau/ Klimatisierung konnte im Mai 2008 abgeschlossen und die bestehenden Ausstellungssäle in hochwertiger klima-, brandschutz- und sicherheitstechnischer Ausstattung übergeben werden. Mediengerechte Trägersysteme für Licht, Audio und Video versorgen hochklassige Ansprüche an jedem gewünschten Punkt. Nach Brandschutzstandards, mit Lichtschutz und Verschattung wurden auch die Glasfassaden erneuert.

Adresse
Neugasse 2
99423 Weimar

Planungsbüro
Aschenbach Architekten BDA, Weimar

Bauherr
Klassik Stiftung Weimar

Fertigstellung
2008

Nutzfläche
925 m2

Direkt bei Google-Maps suchen

Zugeordnete Schlagworte und Sammlungen

Weitere Projekte des gleichen Büros (20)

Letzte Aktualisierung dieser Seite am: 05.10.2016. Alle Angaben auf dieser Seite werden durch das Büro Aschenbach Architekten BDA, Weimar auf freiwilliger Basis verwaltet. Das Büro ist für den Inhalt dieser Seite selbst verantwortlich. Die Angaben werden von der Architektenkammer Thüringen nicht geprüft.

Seite teilen: