Eichelbergschule in Berka/Werra - Anbau mit Sanierung · Werra-Suhl-Tal
10 Projektbilder
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Visualisierung 1, Bild: Susann Schildbach -
Visualisierung Anbau, Bild: Susann Schildbach -
Ansicht - Süd-West, Bild: Susann Schildbach -
Ansicht - Süd-Ost, Bild: Susann Schildbach -
Ansicht Nord-West, Bild: Susann Schildbach -
Luftaufnahme Bestand - vor der Maßnahme, Bild: Susann Schildbach -
Wird noch ausgetauscht, Bild: Susann Schildbach -
Rückseite (wird noch ausgetauscht), Bild: Susann Schildbach -
Übergang Anbau - Altbau, Bild: Susann Schildbach -
Anbau - Halle vor der Aula, Bild: Susann Schildbach
Projektbeschreibung
Da die vorhandenen Räumlichkeiten für die bestehende und künftig zu erwartende Schülerzahl nicht mehr ausreichend waren, wurde eine Erweiterung und funktionale Optimierung des Schulgebäudes geplant. Ziel der Maßnahme war es, die fehlenden Räume zu ergänzen, die Organisation des Schulbetriebs zu verbessern sowie eine barrierefreie Erschließung des Gebäudes zu ermöglichen.
Das Bestandsgebäude erschließt über zwei Treppenhäuser insgesamt vier Geschosse. Der ursprüngliche Eingangsbereich im Mittelbau war sehr beengt und bot nur geringe Aufenthaltsqualität. Zudem verfügte das Schulgebäude vor der Baumaßnahme über keine Aula, die vorhandenen Toilettenanlagen entsprachen weder in Anzahl noch Größe den aktuellen Anforderungen, und es fehlten Aufenthalts- und Wartebereiche für die Schülerinnen und Schüler. Auch die Verwaltungsräume – Sekretariat, Lehrerzimmer sowie die Räume des Schulleiters und des stellvertretenden Schulleiters – befanden sich im zweiten Obergeschoss und waren aufgrund des fehlenden Aufzuges für mobilitätseingeschränkte Personen nur schwer erreichbar.
Mit dem Erweiterungsbau wurden die für den Schulbetrieb bei der geplanten Schülerkapazität notwendigen zusätzlichen Räume geschaffen. Ein neu errichteter Aufzug am Bestandsgebäude stellt nun die barrierefreie Verbindung zwischen allen Geschossen her.
Im Erdgeschoss der Erweiterung entstand eine großzügige Aula entsprechend der Schülerkapazität mit Essensausgabe, Kiosk und Garderobe. Ebenfalls im Erdgeschoss des Anbaus wurde der Schulverwaltungsbereich mit den Räumen für Schulleitung, stellvertretende Schulleitung und Sekretariat angeordnet. Im Obergeschoss befindet sich nun ein großzügig dimensioniertes Lehrerzimmer. Zusätzlich entstanden im Obergeschoss fünf neue Klassenräume sowie ein Beratungsraum.
Durch den Abbruch einzelner Wände im Eingangsbereich des Bestandsgebäudes konnte der zuvor sehr enge Flurbereich zu einem offenen und freundlichen Foyer erweitert werden. Durch die Belichtung von beiden Seiten wirkt dieser Bereich heute deutlich heller und einladender und bietet zugleich ausreichend Platz als Aufenthalts- und Wartezone.
Die durch die Umstrukturierung entfallenen Räume wurden im Bestandsgebäude durch Umnutzungen neu geschaffen. So wurde beispielsweise der Medienraum vom Erdgeschoss in das Dachgeschoss verlegt. Für die erforderlichen Toilettenanlagen wurde ein ehemaliger Klassenraum umgebaut, sodass dort Anlagen in der notwendigen Größe und Anzahl entsprechend den aktuellen Vorgaben entstehen konnten.
Im Erdgeschoss des Erweiterungsbaus wurde zudem ein großzügiger Wartebereich unmittelbar vor der Aula geschaffen. Da der Anbau aus der Flucht des Bestandsgebäudes hervortritt, haben die Schülerinnen und Schüler von hier aus direkten Blickkontakt zur Bushaltestelle. Wartezeiten können dadurch künftig witterungsgeschützt und unter guten Sichtbedingungen überbrückt werden. Darüber hinaus sind im gesamten Erweiterungsbau kleinere Aufenthalts- und Wartezonen vorgesehen.
Der neue Anbau zeichnet sich durch große Fensterflächen aus, die im Erdgeschoss überwiegend bodentief ausgeführt sind. Dadurch entstehen helle und großzügig wirkende Räume mit einer sehr guten natürlichen Belichtung. An den sonnenexponierten Fassadenseiten wird ein entsprechender Sonnenschutz vorgesehen.
Im Zuge der Baumaßnahme wurde außerdem das Brandschutzkonzept des Gebäudes umgesetzt. Hierzu wurden unter anderem die Treppenhäuser brandschutztechnisch abgeschottet, wodurch die Sicherheit der Nutzerinnen und Nutzer deutlich verbessert wird.
Insgesamt führt die Erweiterung des Schulgebäudes zu einer deutlich verbesserten räumlichen Qualität, einer optimierten Raumorganisation und einer höheren Aufenthaltsqualität. Helle und großzügige Räume, neue Aufenthalts- und Wartebereiche sowie eine barrierefreie Erschließung schaffen moderne und funktionale Bedingungen für einen zeitgemäßen Schulbetrieb.
Projektdaten
Adresse
Herdaer Straße 8c
99837 Werra-Suhl-Tal
Planungsbüro
Büro für Bauplanung & Architektur Kraus GbR, Dermbach
Bauherr
Landratsamt Wartburgkreis
Fertigstellung
März 2026
Nutzfläche
938,52 m2
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Letzte Aktualisierung dieser Seite am: 09.03.2026. Alle Angaben auf dieser Seite werden durch das Büro Büro für Bauplanung & Architektur Kraus GbR, Dermbach auf freiwilliger Basis verwaltet. Das Büro ist für den Inhalt dieser Seite selbst verantwortlich. Die Angaben werden von der Architektenkammer Thüringen nicht geprüft.