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Projektbeschreibung

Die geometrischen Formen der umliegenden Architektur werden im Entwurf aufgegriffen. Fehlende Raumkanten werden durch erhöhte Grünflächen, Baumreihen sowie bauliche Raumteiler geschaffen.

Den Eingangsbereich an der Erlanger Allee bildet ein quadratisch gepflanzter Hain mit 9 Bäumen, der durch die noch zu bauenden Bürogebäude flankiert wird. Die Torsituation geht in eine freie Platzfläche über, welche sich nach Norden öffnet. Dieser urbane Platz wird in südöstlicher Richtung zum Stadtteilzentrum mit einer ca. 3,50 hohen, in Teilbereichen unterbrochenen Betonwand kombiniert mit einer Pergola, abgegrenzt.
Die Raumkante nach Nordosten bildet eine erhöhte / terrassierte Grünfläche mit 27 geometrisch angeordneten Gleditsien-Bäumen. Die westliche Raumkante bilden ca. 1,50 m hohe Heckenscheiben-elemente mit dazwischen aufgestellten Bänken. Die Gestaltung der Bänke erfolgt in schlichter moderner Form aus Holz und Stahl mit und ohne Rückenlehnen. Der Platz wird mit hochwertigen Betonplatten im rechteckigen Großformat gepflastert.
Die Neptunplastik des Künstlers Axel Schulz wird in dem Wasserbecken aufgestellt.
Zahlreiche Sitzmöglichkeiten unter Bäumen in z.B. Form von Betonblöcken mit Holzauflagen und entlang der Pergola werden angeboten um den Blick in die freie Landschaft und auf die Lobdeburg genießen zu können.
Die Beleuchtung des Platzes erfolgt mit Lichtstelen entlang der Platzkanten.
Die stark genutzten Wegebeziehungen werden im Bereich der angrenzenden Plätze gebündelt und über die Achse von Ost nach West gelenkt. Die Achse wird mit einer linearen Baumreihe zum Stadtteilzentrum abgegrenzt. Im Bereich der Vorbehaltsflächen im Norden schließt sich lockeres Großgrün an den Bestand an und schafft eine erhöhte Aufenthaltsqualität. Das jetzt offene Raumgefühl erhält durch Staudenpflanzungen Struktur. Auch hier laden Bänke zum Verweilen ein.
Die Oberflächenbefestigung erfolgt mit hochwertigem Betonpflaster. Die Grünachse ist eine wichtige Verbindung zwischen den beiden Grünräumen Goethepark Jena-Drackendorf und dem Grünraum Mittleres Saaletal.
Die Spiel und Bolzflächen, die derzeit in der nördlich liegenden Vorbehaltsfläche angesiedelt sind, werden im Zuge einer Bebauung der Vorbehaltsfläche weiter westlich eingeordnet. Hier werden wieder Möglichkeiten für Beachvolleyball, Basketball und Kleinkinderspiel zur Verfügung stehen.
Die Eingänge des Fußgängertunnels werden optisch aufgeweitet. Vor jedem Eingang wird eine kleine Platzsituation geschaffen. Die Rampen werden barrierefrei mit einer maximalen Steigung von10% ausgeführt. Treppenanlagen ermöglichen den kürzesten Weg.
In Lobeda West wird die Umgestaltung der Rampe mit dem überregionalen Fahrradweg kombiniert.
Die Befestigung der Oberflächen erfolgt mit Betonpflaster. Die Böschungen werden mit Hochstämmen locker bepflanzt.

Projektdaten

Adresse

Erlanger Allee / Ernst-Schneller-Straße / Neues Stadtteilzentrum
07747 Jena OT Lobeda-Ost

Planungsbüro

impuls°Landschaftsarchitektur Ehrensberger . Facius . Facius PartGmbB, Jena

Bauherr

Stadt Jena

Fertigstellung

2010

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Letzte Aktualisierung dieser Seite am: 13.01.2021. Alle Angaben auf dieser Seite werden durch das Büro impuls°Landschaftsarchitektur Ehrensberger . Facius . Facius PartGmbB, Jena auf freiwilliger Basis verwaltet. Das Büro ist für den Inhalt dieser Seite selbst verantwortlich. Die Angaben werden von der Architektenkammer Thüringen nicht geprüft.

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