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Ökum. Kirchenpavillon Landesgartenschau 2026 Leinefelde-Worbis

INARTE Innenarchitektur Stefan Schmidt, Leinefelde-Worbis

Projektbeschreibung

Auf dem Gelände der Landesgartenschau 2026 in Leinefelde-Worbis präsentieren sich die evangelische
und katholische Kirche mit einem ökumenischen Kirchenpavillon.
Es ist ein Gemeinschaftsprojekt des Ev. Kirchenkreis Mühlhausen und dem Bistum Erfurt unter dem Motto
»erdnah - himmelweit«, mit dem das Architekturbüro INARTE aus Leinefelde-Worbis beauftragt wurde.
Der Bereich des ökumenischen Pavillons umfasst drei bauliche Elemente, die als ein inhaltliches Ensemble
zueinander angeordnet sind. Zum einen der Pavillon als Hauptelement und ein schräg dazu angeordneter
mit Holz verkleideter Seecontainer sowie ein Sonnensegel, welches den entstehenden Vorplatz zwischen
den beiden Baukörpern überspannt. Das Gelände des Kirchenpavillons ist mit einer gut begehbaren
wassergebundenen Wegedecke befestigt und barrierefrei zugänglich.
Der Pavillon, als Andachts- und Veranstaltungsraum, zeichnet im Grundriss ein Hexagon (Abmessung ca.
6,9 x 7,8 m).
Die natürliche sechseckige Wabenform trägt auch die kirchliche Symbolik der Brücke zwischen der
Schöpfung und der Vereinigung von Himmel und Erde.
Ein Traggerüst aus Stahlprofilen stützt die Dachkonstruktion aus Holzfachwerkträgern mit
Bretterverschalung und dient als Befestigung der Wandverkleidungen aus vertikalen Holzlamellen. Die
wandbildenden Außenlamellen lassen sich so verstellen, dass die Wände transparent und offen oder aber
als geschlossene Holzwände eingerichtet werden können. Die Außenwände dienen somit nicht nur dem
Wetterschutz, sondern sollen je nach Nutzung Einblicke und Ausblicke ermöglichen, innen und außen
miteinander Verbinden und das Spiel des Sonnenlichtes zeigen. In die Wand nach Osten ist vor die
Lamellen eine Kreuzform eingearbeitet. Die gegenüberliegende Seite nach Westen bleibt offen als
Eingangsbereich ohne Bekleidung. Im Innenbereich umfährt eine Sitzbank aus Holz die Außenwände. Der
Raum kann flexibel je nach Veranstaltungsart und Bedarf bestuhlt und eingerichtet werden.
Ein mobil aufgestellter Seecontainer (Abmessung 6,0 x 2,8 m) dient als Nebenraum in dem Technik,
Bestuhlung und andere Ausstattung sicher und abschließbar verstaut werden können. Der Container ist
außen mit einer horizontalen Holzlattung verkleidet und fügt sich so in das Gesamtbild ein. Die
angebrachte Verkleidung soll ebenfalls zur Aufnahme von Ausstellungselementen genutzt werden können.
Das große Sonnensegel überspannt die Fläche vor dem Pavillon und dem Container.
Es dient als Wetterschutz für Veranstaltungen und Aktionen im Freien. So kann dieser Bereich als
Erweiterung des Veranstaltungsraumes gesehen und genutzt werden.
Das Pavillongelände läuft spitz auf eine Wegegabelung zu und ist als Rasenfläche angelegt. Auf dieser
Wiese laden hölzerne Sitzblöcke und Blumenensembles zum Ausruhen und Verweilen ein. Eine Holzstatue
des Hl. Bonifatius im Zentrum begrüßt die vorbeikommenden Gäste.
Für die eingesetzten Holzbauteile wurde heimische Lärche als Baustoff gewählt.
Der Pavillon lässt sich nach der Landesgartenschau komplett demontieren und an einem anderen Ort wieder
aufbauen. Ebenso können der Seecontainer und das Sonnensegel an anderer Stelle wieder eingesetzt und
weiter genutzt werden. Die Baukosten für das Projekt belaufen sich auf ca. 120.000,00 €.
Diese Aspekte waren wichtiger Teil der Aufgabenstellung zum Kirchenpavillon auf der LaGa 2026 für das
Entwurfskonzept im Sinne der Nachhaltigkeit, Kosten und Nachnutzung.

Projektdaten

Adresse

Beethovenstraße 76
37327 Leinefelde-Worbis

Planungsbüro

INARTE Innenarchitektur Stefan Schmidt, Leinefelde-Worbis

Bauherr

Ev. Kirchenkreis Mühlhausen + Bistum Erfurt

Fertigstellung

April 2026

Nutzfläche

900 m2

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Zugeordnete Schlagworte und Sammlungen

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Letzte Aktualisierung dieser Seite am: 27.04.2026. Alle Angaben auf dieser Seite werden durch das Büro INARTE Innenarchitektur Stefan Schmidt, Leinefelde-Worbis auf freiwilliger Basis verwaltet. Das Büro ist für den Inhalt dieser Seite selbst verantwortlich. Die Angaben werden von der Architektenkammer Thüringen nicht geprüft.

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