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Projektbeschreibung

Die einsturzgefährdete Kirche wurde nach aufwendigen Voruntersuchungen saniert. Eine wesentliche Ursache der Einsturzgefahr war die vorhandene regionaltypische Bauweise mit Gipsmörtel und Gips- und Anhydritsteinen für alle tragenden Wände. Durch Eintritt von Feuchtigkeit in das Mauerwerksgefüge (Rissbildungen infolge desolater Dachkonstruktion und Lasteintrag in die Außenwände)wurde Etringit im Mauerwerk nachgewiesen.
Im Zusammenhang mit der Sanierung der Fassade wurden die Fundamente der Südseite mit einer sehr interessante Methode saniert, der Turm durch Karbonbänder konstruktiv gesichert und das Gewölbe über dem Langhaus mittel Gewölbeklammer aus einer Stahlkonstruktion in der Lage gesichert.
Das gesamte Mauerwerk wurde mit einem speziell gemischten Gipsmörtel saniert (Zulassung für den Einzelfall) und mit Gipsmörtel verfugt.
Die beiden Turmschäfte wurden mit Gipsmörtel verputzt.
Hervorzuheben ist das langfristige Nachsorgekonzept, das speziell für die Kirche entwickelt wurde. Dabei werden u.a. einfache Messgeräte, aber auch elektronische Messungen für Bewegungen im Mauerwerk und bei den Türmen angewandt.

Projektdaten

Adresse

Kirchplatz
99734 Nordhausen

Planungsbüro

Goedecke.Raschke Architekten Partnerschaftsgesellschaft mbB, Erfurt

Bauherr

öffentlich

Fertigstellung

Dezember 2017

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Letzte Aktualisierung dieser Seite am: 03.02.2015. Alle Angaben auf dieser Seite werden durch das Büro Goedecke.Raschke Architekten Partnerschaftsgesellschaft mbB, Erfurt auf freiwilliger Basis verwaltet. Das Büro ist für den Inhalt dieser Seite selbst verantwortlich. Die Angaben werden von der Architektenkammer Thüringen nicht geprüft.

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