Tag der Architektur 2019

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Am 29. und 30. Juni 2019 fand zum 25. Mal der „Tag der Architektur“ statt. Im Rahmen der bundesweiten Initiative „Räume prägen“ präsentierten die Architektinnen und Architekten 47 Objekte in 22 Städten und Gemeinden Thüringens.

47 Projekte

  • Innere Erschließungsstraße, Bild: Susann Nuernberger
    Innere Erschließungsstraße, Bild: Susann Nuernberger

    Das denkmalgeschützte Kontor wurde 1958 als GHG Haushaltwaren errichtet und stand circa 25 Jahre leer. Für die innere räumliche Organisation der zeitgemäßen Arbeitswelten wurde eine natürlich belichtete Mittelgang-Erschließung entwickelt. Diese nimmt skulptural über zwei Ebenen alle Nebenflächen wie Besprechungsräume und Archive auf und zoniert flexibel die zuvor offene Geschossfläche. Die Erschließung verläuft als innere Straße über eine Länge von 110 Meter durch das Gebäude und ermöglicht vielfältige Ein- und Ausblicke. Vor- und Rücksprünge und große Öffnungen in den begleitenden „Fassaden“ befördern die Kommunikation zwischen den einzelnen Mietern. Über zwei Überseecontainer und ein Foyer mit Café und Einzelhandelsflächen wird das Gebäude zentral erschlossen.

    Adresse
    Hugo-John-Straße 8
    99086 Erfurt

    Planungsbüro
    herrschmidt architektur, Erfurt

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. (FH) Architekt Thomas Schmidt

    Bauherr
    privat

    Fertigstellung
    April 2019

  • Bild: Gerold Grimm fotografie-grimm-leinefelde
    Bild: Gerold Grimm fotografie-grimm-leinefelde

    Der Umbau der früheren Dresdner Bank zum Büro- und Geschäftsgebäude unterstreicht durch feine Zäsuren den wertigen Bestand des zum Anfang der 1990er-Jahre zwischen Bahnhof und Anger erbauten Ensembles. Der exponierte Turm wurde kommunikativ geöffnet, die Massivität weicht einem eleganten Rahmen mit spielerisch versetzten Glasstrukturen. Die Schließung der Ecksituation stellt den Turmbau auf den Boden des Straßenraums. Die behutsame Erweiterung der vierten Ebene erfolgte bewusst eingerückt. Die innere Organisation wurde substantiell modifiziert. Die ehemals innenliegende Erschließung weicht einem Treppenhaus mit Aufzügen, welches mit moderner Farbgebung und hochwertigen Oberflächen, kontrastiert von skizzenhaft gestalteten Wandflächen, besticht.

    Adresse
    Bahnhofstraße 38
    99084 Erfurt

    Planungsbüro
    Architekturbüro Stadermann - Architekten BDA, Niederorschel

    Entwurfsverfasser
    M.A. Architekt Matthias Stadermann
    Dipl.-Ing. (FH) Architekt Ottmar Stadermann

    Bauherr
    Projekt Erfurt B38 GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main

    Fertigstellung
    Februar 2019

  • Kosmetikzentrum · Erfurt

    Innenraumgestaltung

    Empfang, Bild: Melanie Kahl, LitschiCo-Erfurt
    Empfang, Bild: Melanie Kahl, LitschiCo-Erfurt

    Das Kosmetikzentrum befindet sich im ersten Obergeschoss eines Geschäftshauses in zentraler Innenstadtlage neben dem Haus Dacheröden. Ein barrierefreier Zugang ist gegeben. Mit der bewussten Entscheidung der Nutzerin, ihren Kundinnen und Kunden eine nachhaltige kosmetische Behandlung unter Verwendung einer schadstofffreien und auf Inhaltsstoffen geprüften Medical-Beauty-Marke anzubieten, erfolgte ebenso eine Neugestaltung der Räumlichkeiten. Ein auf alle Funktionsbereiche abgestimmtes Farb- und Materialkonzept sowie Lichtplanung schaffen eine Atmosphäre zum Wohlfühlen und Entspannen. Diese wird durch den Einsatz von unbehandelten nachhaltigen Naturmaterialien mit ursprünglicher Haptik und Farbe sowie mit natürlichen Düften unterstützt.

    Adresse
    Anger 36
    99084 Erfurt

    Planungsbüro
    Architektur – Farbdesign Dipl.-Ing (FH) Dana Stiborski, Erfurt

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. (FH) Architektin Dana Stiborski

    Bauherr
    Kosmetikzentrum Angela Zimmer, Erfurt

    Fertigstellung
    Dezember 2018

  • Ansicht Domplatz (M. Osterwold), Bild: Matthias Schmidt
    Ansicht Domplatz (M. Osterwold), Bild: Matthias Schmidt

    Direkt am Domplatz wurde eine Fläche revitalisiert, die über 200 Jahre einen stadträumlichen Missstand darstellte. Die Bebauung – dicht und stattlich im Mittelalter – wurde 1813 zerstört und seitdem zu militärischen Zwecken stets freigehalten bzw. spekulativ ausgehalten. 2014 konnte eine Basis zwischen neuem Eigentümer, Stadt und Denkmalpflege gelegt werden, die über einen internationalen Architekturwettbewerb in der Realisierung einer neuen Bebauung mündete. Auf dem Areal wurden 70 Wohnungen inklusive Unterlagerung in einem neuen Quartier fertiggestellt, das den Spagat zwischen Wohnen in verdichteter Innenstadtlage unter Berücksichtigung denkmalpflegerischer und archäologischer Belange, (lärm-)intensiver multifunktionaler Nutzung, stadtplanerischen Intentionen sowie architektonischem Anspruch bewältigt.

    Adresse
    Domstraße 1
    99084 Erfurt

    Planungsbüros
    Osterwold°Schmidt EXP!ANDER Architekten BDA PartGmbB, Weimar
    Rainer Schmidt Landschaftsarchitekten GmbH, München

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. Architekt und Stadtplaner Matthias Schmidt
    Dipl.-Ing. Architektin Antje Osterwold

    Bauherr
    Domplatz EF GmbH & Co. KG, Erfurt

    Fertigstellung
    Dezember 2018

  • Wohnanlage Berliner Straße · Erfurt

    Energetische Fassadensanierung

    Berliner Straße 110-124, Ostfassade, Bild: Tom Kanngießer
    Berliner Straße 110-124, Ostfassade, Bild: Tom Kanngießer

    Gestalterischer Ausgangspunkt war eine Wohnanlage aus zehn Plattenbau-Wohnblocks, gekennzeichnet von einer Monotonie aus Fenstern und Balkonen. Die schier endlos wirkenden Waschbetonfassaden wirkten trostlos und schwermütig. Dieses Bild sollte mit der ohnehin geplanten energetischen Sanierung weichen. Kern des Entwurfs war dabei die Schaffung kleinteiliger Gebäude- und Fassadenstrukturen. Durch einen Wechsel von Farben, Oberflächenstrukturen, verspringenden Putzflächen und Gebäudehöhen wurde aus der monotonen Reihung typisierter Plattenbauten eine lockere Anordnung zeitgemäßer Fassadensegmente. Die einstige Tristesse ist gewichen. Architektonischer Zeitgeist und Individualität prägen das neue Erscheinungsbild.

    Adresse
    Berliner Straße 54-140
    99091 Erfurt

    Planungsbüro
    kanngießer jauck architekten, Gotha

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. Architekt Tom Kanngießer

    Bauherr
    Wohnungsbau-Genossenschaft „Erfurt“ eG, Erfurt

    Fertigstellung
    August 2018

  • Reihenhaus · Erfurt

    Sanierung/Umbau

    Straßenansicht, Bild: Matthias Schmidt
    Straßenansicht, Bild: Matthias Schmidt

    Ziel dieser Sanierungs- und Umbaumaßnahme war die Revitalisierung eines leerstehenden Wohn- und Geschäftshauses in der Erfurter Brühlervorstadt. Das Gebäude wurde in den 1970er-Jahren in einer kriegsbedingten Baulücke errichtet. Die im Verhältnis zur angrenzenden Bebauung niedrigere Firsthöhe wurde im Rahmen dieser Maßnahme wieder angehoben, um ein einheitliches Straßenbild zu gewährleisten und den räumlichen Anforderungen einer Familie gerecht zu werden. In enger Zusammenarbeit mit der Bauherrin entstand auf drei Ebenen ein großzügiges, lichtdurchflutetes Eigenheim. Aufgrund seiner Fassadengestaltung hebt sich das Gebäude von seiner Nachbarbebauung ab und dokumentiert so auch zukünftig die unterschiedliche Historie im Verhältnis zu den Nachbargebäuden.

    Adresse
    Meineckestraße 2
    99092 Erfurt

    Planungsbüro
    PlanKopf Architektur, Erfurt

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. (FH) Architekt Matthias Schmidt

    Bauherr
    privat

    Fertigstellung
    Januar 2017

  • Bild: Werner Alkewitz
    Bild: Werner Alkewitz

    Mittelpunkt des Spielplatzes, markanter Punkt an der Brücke und innerhalb des Grünzuges der Geraaue, ist eine große Sonnenuhr. Sie ist umgeben von einem kreisrunden Platz aus Fallschutzbelag, dessen Oberfläche eine Uhr mit Zeigern und Zeitangaben darstellt. Die Sonnenuhr kann von größeren Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen beklettert werden. Die Kinder können hier die Uhrzeit ablesen, die Eltern können durch die Beschreibung der jeweiligen Spielgeräte, Aktionsflächen oder Sitzflächen den Kindern mitteilen, wann sie beispielsweise nach Hause kommen sollen. Kinder lernen so an diesem Spielplatz spielerisch, mit dem Thema Zeit umzugehen. Er fordert Bewegung, fördert die Bildung und bietet einen neuen Treffpunkt für Jung bis Alt innerhalb der Tiergartensiedlung.

    Adresse
    Fuchsgrund
    99089 Erfurt

    Planungsbüro
    Alkewitz Landschaftsarchitekten, Erfurt

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. Landschafts­architekt Werner Alkewitz

    Bauherr
    Förderverein Spiel- und Freizeitplätze der Generationen in Erfurt e.V., Erfurt

    Fertigstellung
    August 2017

  • Ausstellungsräume Innentreppe, Bild: Andrew Alberts
    Ausstellungsräume Innentreppe, Bild: Andrew Alberts

    Das Museum ist reduziert auf einen klaren Betonkörper mit 24 LED-Linien. Der Kubus bildet ein Gelenk an der historischen Bruchstelle zwischen Volkspark und dem später errichteten Gauforum durch die Nationalsozialisten. Dem stadträumlichen Konzept folgend ist der innere Aufbau mit Kaskadentreppen orthogonal zum Park ausgerichtet. Der Besucher erwandert so die Ausstellung über wechselseitig verspringende Lufträume bis er schließlich oben angekommen den freien Blick über den Park erhält. Der Entwurf zeichnet sich durch ein differenziertes Energiekonzept aus, wobei die Bauteilaktivierung der Rippendecken die Einhaltung der raumklimatischen Bedingungen garantiert und zu einer Reduktion des Energiebedarfs führt. Mit Eintritt der Dämmerung schimmert der Kubus mit lichter Unschärfe in den Stadtraum.

    Adresse
    Stéphane-Hessel-Platz 1
    99423 Weimar

    Planungsbüro
    heike hanada laboratory of art and architecture, Berlin

    Entwurfsverfasser
    Prof. Dipl.-Ing. Architektin Heike Hanada

    Bauherr
    Klassik Stiftung Weimar

    Fertigstellung
    April 2019

  • Eingang Schönfärbe, Bild: Lutz Krause
    Eingang Schönfärbe, Bild: Lutz Krause

    Kammerfrauenhaus und Schönfärbe bilden mit dem barocken Hauptbau das Denkmalensemble „Wittumspalais“. Die Aufgabe, hier funktionierende Forschungseinrichtungen mit Publikumsverkehr einzuordnen und gleichzeitig den Status „Weltkulturerbe“ zu respektieren, war die Herausforderung. Alle Eingriffe sollten sich vorwiegend an der Zeit Anna Amalias orientieren. Gleichzeitig wurden neben baulichen Zeugnissen wesentlich älterer Bauphasen auch qualitätvolle Zutaten jüngerer Eingriffe erhalten und im Gestaltungskonzept erlebbar gemacht. Die anspruchsvollen Ziele wurden in einer modernen und individuellen Bürolandschaft umgesetzt. In ungewöhnlichen Proportionen, aber auch in den nicht alltäglichen Oberflächen und Farbspielen hat sich die Geschichte des Ortes mit dem Zeitgeist versöhnt.

    Adresse
    Am Palais 3
    99423 Weimar

    Planungsbüro
    Arge Wittumspalais: Architekturbüro Dr. Lutz Krause + Alexander Pfohl GbR / Architektur + Denkmalpflege Dr. Anja Löffler, Weimar

    Entwurfsverfasser
    Dr.-Ing. Architekt Lutz Krause
    Dr.-Ing. Architektin Anja Löffler
    Dipl.-Ing. Mareen Dietrich

    Bauherr
    Klassik Stiftung Weimar

    Fertigstellung
    November 2018

  • Blick vom Teichplatz, Bild: Michael Miltzow
    Blick vom Teichplatz, Bild: Michael Miltzow

    Das neue Mehrfamilienhaus schließt eine alte Baulücke der Weimarer Altstadt und lässt den historischen Stadtraum des Teichplatzes als städtischen Platz wieder entstehen. Die Kontur des Gebäudes folgt den Grundstücksgrenzen, jedoch entstehen durch Knicke und dem Spiel von Licht und Schatten differenzierte und optisch gegliederte Fassaden. Die zwei oberen Staffelgeschosse übersetzen die historische Form des Steildaches zeitgemäß. Die neuen, dreigeschossigen Stadthäuser mit Dachgalerie in der Rosmariengasse komplettieren das Gefüge und vollenden die Gasse. Entsprechend den Vorgaben des Bauherrn entstanden am Teichplatz 24 Wohneinheiten mit gemischten Wohnungszuschnitten und einer zweigeschossigen Tiefgarage mit Mieterkellern sowie in der Rosmariengasse vier moderne Stadthäuser.

    Adresse
    Teichgasse 5, Rosmariengasse 1, 3-5, 7
    99423 Weimar

    Planungsbüro
    nitschke + kollegen architekten gmbh, Weimar

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. Architekt Stefan Nitschke

    Bauherr
    Sparkasse Mittelthüringen Immobilienmanagement, Erfurt

    Fertigstellung
    April 2019

  • Entree, Bild: Steffen Michael Gross
    Entree, Bild: Steffen Michael Gross

    Ein Schwerpunkt zur Hauskonzeption lag in der Transformation geliebter Wohnerfahrungen und typischer Erscheinung. „Holzhaisel“ steht dabei sinnbildlich für die konstruktive Tradition des Erzgebirges sowie für deren Sehnsucht nach Gemütlichkeit. Dichtere räumliche Fassungen, die Materialität, auch die archetypische Dachform verhelfen dazu. Großzügige Dachüberstände erlauben Assoziationen zu Schutzhütten in abgelegener Natur und sind gleichermaßen vertraut durch vielfältige Verandanutzung zwischen innen und außen. Das Feuer im Wohnbereich – Holzkochofen und Kamin mit Ofenbank, auch vertikal im Umluftsystem zum Dachraum – ist elementar wie ehedem mit der Geschichte des Wohnens verbunden.

    Adresse
    Possendorfer Weg 22c
    99425 Weimar

    Planungsbüro
    Osterwold°Schmidt EXP!ANDER Architekten BDA PartGmbB, Weimar

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. Architekt und Stadtplaner Matthias Schmidt
    Dipl.-Ing. Architektin Antje Osterwold

    Bauherr
    privat

    Fertigstellung
    Juni 2016

  • Atelier · Weimar

    Erweiterung

    Bild: Klaus Nerlich
    Bild: Klaus Nerlich

    Der Anbau eines Ateliergebäudes wurde bewusst mit Holzbauteilen ausgeführt, da die schwierige Beschaffenheit des Grundstücks hinter einer historischen Zeilenbebauung keine übliche Baustelleneinrichtung zuließ. Die vorgefertigten Bauteile wurden sämtlich mit einem Schwerlastkran über den Altbaubestand gehoben und montiert. Zusätzlich zur Außenwandkonstruktion aus „Vollholz“ wurde die Holzfaserdämmung mit Parklex-Elementen verkleidet. Diese Fassadenplatten betonen die natürliche Schönheit der Gebäudehülle, welche sich angenehm in den angrenzenden Hausgarten einfügt. Im Inneren wurden die Wände fein geschliffen und roh belassen und stehen so für ein besonders angenehmes Raumklima. Große Fensterflächen sorgen für die ateliertypische Belichtung der Innenräume des zweigeschossigen Gebäudes.

    Adresse
    Ackerwand 9
    99423 Weimar

    Planungsbüro
    Prof. Dipl.-Ing. Architekt Klaus Nerlich, Weimar

    Entwurfsverfasser
    Prof. Dipl.-Ing. Architekt Klaus Nerlich
    Dipl.-Ing. Architektin Sabine Nerlich

    Bauherr
    Prof. Klaus Nerlich, Weimar

    Fertigstellung
    März 2019

  • Bild: Alexander Burzik
    Bild: Alexander Burzik

    Holz wird als wesentlicher Baustoff schon in der Fassade erkennbar, welche nach und nach eine Patina entwickelt. Die kantige Geometrie spielt mit Schrägen und Höhen, welche im Inneren für die Raumaufteilung genutzt werden. Auf 27 Quadratmeter Nettogrundfläche stehen ein Wohn-Essbereich und eine Schlafempore zur Verfügung. Zwei Nebenräume „verschwinden“ diskret im Hintergrund. Fenster nach drei Seiten holen die Natur ins Innere. Hier lassen sich alle Jahreszeiten und Wetterlagen erleben. Aus einem im Gebrauchtmarkt billig erworbenen Holzschrank wurde via Upcycling das perfekt ins Haus passende Küchenmöbel. Feste Einbauten wie das Treppenregal vereinen multiple Nutzungen. Die hochdämmende, atmungsaktive Holzkonstruktion und ein Holzkamin machen das Haus rund ums Jahr als Refugium nutzbar.

    Adresse
    Auf dem Widderberg 14
    99423 Weimar

    Planungsbüro
    Tectum Hille · Kobelt Architekten PartG mbB, Weimar

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. Architektin Christiane Hille

    Bauherr
    privat

    Fertigstellung
    August 2017

  • Büros im Gewächshaus, Bild: © IBA Thüringen, Foto: Thomas Müller
    Büros im Gewächshaus, Bild: © IBA Thüringen, Foto: Thomas Müller

    Wie wenig ist genug? Weglassen ist nicht gerade eine Kultur der Gegenwart, erst recht nicht beim Bauen. Im Egon-Eiermann-Bau in Apolda hat die IBA Thüringen genau das zum Prinzip gemacht und ihr eigenes Büro unter diesem Ansatz realisiert. Die Haltung verstehen die Beteiligten nicht als Einschränkung der Nutzungsqualität, sie soll vielmehr eine Nutzung in nachfrageschwachen Kontexten überhaupt wieder aktivieren und gewährleisten. Mit 14 eingestellten Gewächshäusern aus rohen Oberflächen und einfachen Industrieprodukten schafft sich das vierzehnköpfige IBA-Team unterschiedliche Klimazonen zum gemeinsamen wie individuellen Arbeiten.

    Adresse
    Auenstraße 11
    99510 Apolda

    Planungsbüro
    IBA Thüringen, Apolda

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. Architekt Tobias Haag
    Dipl.-Ing. Architektin Katja Fischer

    Bauherr
    Internationale Bauausstellung Thüringen GmbH, Apolda

    Fertigstellung
    Oktober 2018

  • Eingangsseite, Bild: © IBA Thüringen, Foto: Thomas Müller
    Eingangsseite, Bild: © IBA Thüringen, Foto: Thomas Müller

    Ökologisch. Regional. Digital. Im Rahmen eines Forschungsvorhabens des Bundes (Zukunft Bau) und in Kooperation mit der IBA Thüringen entstand aus dem Team rund um Prof. Achim Menges und Hans Drexler ein kleiner, aber feiner Experimentalbau auf dem Gelände des Eiermannbaus in Apolda. Zielstellung war es, das Potential des einfachen und regionalen Baustoffs Holz mit Hilfe modernster digitaler Planungswerkzeuge und Fertigungstechnologien aufzuzeigen. Dabei wurde auf das Prinzip der traditionellen Blockbauweise zurückgegriffen – diese jedoch erheblich weiterentwickelt. Entstanden ist ein circa 15 Quadratmeter großer Versuchsbau, der aus vertikalen und zusätzlich in freier Form angeordneten Holzbalken besteht.

    Adresse
    Auenstraße 11
    99510 Apolda

    Planungsbüro
    Universität Stuttgart (Prof. Achim Menges) und DGJ Architektur (Hans Drexler), Frankfurt am Main

    Entwurfsverfasser
    Prof. AA Dipl. (Hons.) Architekt Achim Menges
    Dipl.-Ing. Architekt Hans Drexler

    Bauherr
    Internationale Bauausstellung Thüringen GmbH, Apolda

    Fertigstellung
    Februar 2019

  • Straßenansicht, Bild: Hellmar Schultz
    Straßenansicht, Bild: Hellmar Schultz

    Initiiert durch den Prager-Haus Apolda e.V. wurde mit sehr hohem ehrenamtlichen Engagement in vielen kleinen Bauabschnitten das ehemalige Geschäfts- und später, bis zur Deportation, Arbeits- und Wohnhaus des jüdischen Apoldaer Bürgers Bernhard Prager und seiner Familie zu einem Ort des Gedenkens und der Begegnung gesichert und den aktuellen Anforderungen angepasst. Das recht kleine Objekt wurde während der DDR-Zeit als Wohnhaus genutzt. Spuren aller Epochen sind heute dokumentiert und vor Ort nachvollziehbar vorzufinden. Für die Bearbeitung wurden unterschiedlichste Fördermöglichkeiten aufgetan und in den einzelnen Bauabschnitten abgerufen. Nun steht das Haus allen Generationen als Ort der Erinnerung und der Kommunikation zur Verfügung.

    Adresse
    Bernhard-Prager-Gasse 9
    99510 Apolda

    Planungsbüro
    Bauplanungsbüro Hellmar Schultz, Bad Sulza

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. Architekt Hellmar Schultz

    Bauherr
    Prager-Haus Apolda e.V., Apolda

    Fertigstellung
    September 2018

  • Straßenansicht Südfassade, Bild: Tom Kanngießer
    Straßenansicht Südfassade, Bild: Tom Kanngießer

    Das denkmalgeschützte Gebäude wurde im 19. Jahrhundert durch den Schriftsteller Gustav Freytag vorrangig in den Sommermonaten als Landhaus genutzt. Das Ende des 18. Jahrhunderts errichtete Gebäude zeigt typische Charakteristika eines Landhauses dieser Zeit. Die schlichte Kubatur und Gestaltung, die Zweigeschossigkeit und sparsame Verzierungen prägen die Fassadengestaltung. Gliedernde Bauelemente wie Sockel, Simse und Gewände tragen zum sachlichen, homogenen, aber dennoch repräsentativen Erscheinungsbild bei. Im Zuge der grundhaften Sanierung des Gebäudes sind bauliche Zutaten aus jüngerer Zeit entfernt worden. Ziel war es, dem Gebäude einerseits seinen Charme und sein ursprüngliches Erscheinungsbild zurückzugeben, andererseits eine Nutzung entsprechend heutigen Standards zu ermöglichen.

    Adresse
    Weimarer Straße 145
    99867 Gotha OT Siebleben

    Planungsbüro
    kanngießer jauck architekten, Gotha

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. Architektin Ines M. Jauck

    Bauherr
    gewerblich

    Fertigstellung
    August 2018

  • Bild: Jacob Schröter
    Bild: Jacob Schröter

    Der Neubau des Vertriebszentrums gliedert sich in ein zweigeschossiges Büro- und Versandgebäude (Kopfbau) und eine eingeschossige Lagerhalle. Im Erdgeschoss des Kopfbaus sind der Verlade- und Versandbereich sowie Sonderläger untergebracht. Die notwendigen Büro- und Sozialflächen für die circa 120 Mitarbeiter wie Umkleiden, Wasch- und WC-Räume sowie Aufenthaltsbereiche, eine Kantine und Büroräume befinden sich im ersten Obergeschoss des Kopfbaus. Der Hallenbereich wird ausschließlich zur Lagerung und Kommissionierung genutzt.

    Adresse
    Am Kindleber Feld 3
    99867 Gotha

    Planungsbüro
    Linde Architektur, Darmstadt

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. Architekt Peter Linde

    Bauherr
    Phoenix Pharmahandel GmbH & Co KG, Mannheim

    Fertigstellung
    Oktober 2017

  • Innenhofperspektive, Bild: Torsten Bude
    Innenhofperspektive, Bild: Torsten Bude

    Erstmalig in der bewegten Ortsgeschichte wird in der Stadtmitte ein urbanes Zentrum etabliert, im Quartier der ehemaligen Nadelfabrik. Die nach Schließung des Nadelwerks verödete Fläche wird durch einen Mehrzwecksaal neu geordnet und urban definiert. Der Baukörper reflektiert städtebaulich, konstruktiv und in der Fassadengestaltung auf die industrielle Vorgeschichte. Das Spiel der Baukörper entlang ehemaliger Baufluchten zollt der Geschichte Respekt. Das neue kulturelle Zentrum vitalisiert die umgebenden alten Produktionsräume. Fitness, Pflege, Vereine, Verwaltung, Museum – öffentliches Leben zieht nach der Grundsanierung in das Nadelwerk ein, das denkmalpflegerische und energetische Anforderungen elegant miteinander verbindet.

    Adresse
    Erfurter Straße 42
    99334 Amt Wachsenburg OT Ichtershausen

    Planungsbüro
    SIGMA PLAN - interdisziplinäre Bauplanung GmbH, Weimar

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. Architekt Torsten Bude

    Bauherr
    Gemeinde Amt Wachsenburg

    Fertigstellung
    März 2019

  • Eingangsbereich, Bild: Erdmann-Johannes Steffani
    Eingangsbereich, Bild: Erdmann-Johannes Steffani

    Der Neubau eines Kindergartens folgt einem interessanten pädagogischen Konzept für 64 Kinder. Die Kreativität der Kinder soll im Haus und im Freigelände gefördert und ermöglicht werden. Das eingeschossige Gebäude bietet viel Raum auf verschiedenen Ebenen fürs Spielen, Entdecken, aber auch für Rückzug und Ruhe.

    Adresse
    Am Lämmerberg
    99334 Amt Wachsenburg OT Holzhausen

    Planungsbüros
    Architekturbüro Steffani, Ilmenau
    Büro für Landschaftsarchitektur Frank Feistel, Erfurt

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. (FH) Architekt Erdmann-Johannes Steffani
    Dipl.-Ing. (FH) Landschafts­architekt Frank-Dirk Feistel

    Bauherr
    Gemeinde Amt Wachsenburg

    Fertigstellung
    Juni 2018

  • Südansicht, Bild: Frank-Dirk Feistel
    Südansicht, Bild: Frank-Dirk Feistel

    Zur Aufgabe standen die Gliederung der Freianlagen sowie die Einordnung von Verkehrs-, Andienungs- und Feuerwehrflächen. Am Neubau wurde eine Terrasse angeordnet, die sich in die verschiedenen Aktionsflächen hin öffnet. Großzügig angelegte Spielbereiche werden durch Geländemodellierungen und Pflanzungen zoniert. Spielgeräte sind auf verschiedene Altersklassen hin sorgfältig ausgewählt, entsprechend den sicherheitstechnischen Standards. Im Vorfeld wurden zudem eine Löschwasserzisterne sowie ein Regenrückhaltebecken mit Ablaufverzögerung eingebaut.

    Adresse
    Am Lämmerberg
    99334 Amt Wachsenburg OT Holzhausen

    Planungsbüro
    Büro für Landschaftsarchitektur Frank Feistel, Erfurt

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. (FH) Landschafts­architekt Frank-Dirk Feistel

    Bauherr
    Gemeinde Amt Wachsenburg

    Fertigstellung
    Mai 2018

  • Friedhof Espenfeld · Arnstadt

    Freiflächengestaltung

    Vorhandenes Gräberfeld mit neuer Rahmenpflanzung, Bild: Steffen Möbius
    Vorhandenes Gräberfeld mit neuer Rahmenpflanzung, Bild: Steffen Möbius

    Im Friedhof Espenfeld befindet sich ein einzigartiger Fundus an historischen Gräbern. Ziel der Neugestaltung war die Bewahrung und Aufwertung der historischen Substanz und gleichzeitig die Weiterentwicklung der aktiven Belegungsflächen entsprechend den heutigen Anforderungen an pflegevereinfachte Gräber. Bedingt durch den geringen Anteil an nutzbaren Belegungsflächen wurden durch Bodenmodulation und Bepflanzung Teilräume mit hoher Aufenthaltsqualität geschaffen, die aber zukünftig mit geringeren Kosten in der Flächenbewirtschaftung verbunden sind. Steile Böschungen wurden bepflanzt, bekieste Zwischenwege zu Gunsten von Rasen- und Schotterrasenflächen aufgegeben und neue Gräber mit höhenbündigen Einfassungen im Rasen verlegt.

    Adresse
    Espenfeld 3
    99310 Arnstadt OT Espenfeld

    Planungsbüro
    Büro für Freiraumplanung Möbius, Erfurt

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. (FH) Landschafts­architekt Steffen Möbius

    Bauherr
    Stadt Arnstadt

    Fertigstellung
    Mai 2018

  • Eingang, Bild: Erdmann-Johannes Steffani
    Eingang, Bild: Erdmann-Johannes Steffani

    An das bestehende Gemeindehaus der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde in Ilmenau wurde eine Erweiterung des Saales angebaut. Das gesamte Gebäude wurde dabei umgebaut und saniert. Der Bauherr hat unter anderem die Veranstaltungstechnik im Saal geplant und realisiert. Der Eingangsbereich wurde als Café mit Wohlfühlatmosphäre gestaltet.

    Adresse
    Güldene Pforte 1
    98693 Ilmenau

    Planungsbüro
    Architekturbüro Steffani, Ilmenau

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. (FH) Architekt Erdmann-Johannes Steffani

    Bauherr
    Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde „Güldene Pforte“, Ilmenau

    Fertigstellung
    Mai 2018

  • Sonnenseite mit vorgeschobenem Esszimmer, Bild: Lutz Nowak
    Sonnenseite mit vorgeschobenem Esszimmer, Bild: Lutz Nowak

    Durch die funktionelle Neuordnung des Hauses nach Auszug der Kinder wurden jetzt die Wünsche nach einer größeren Küche, mehr Licht im Obergeschoss und einem großzügigeren Bad erfüllt: Im Erdgeschoss wurden Wände entfernt, zusätzliche Fensterflächen, eine große Kochinsel und ein separierter Essplatz geschaffen. Im Obergeschoss verbindet eine großzügige Dusche das Masterbad mit der Sauna. Die Holz-Glas-Konstruktion lässt Licht bis ins Treppenhaus, die Sauna steht wie ein Möbel im Raum. Bei der Umsetzung kamen die Vorzüge des modernen Holzbaus voll zum Tragen: Der Wandabbau fand zügig unter bewohnten Bedingungen statt. Die durchlaufende massive Holzdecke über dem Erdgeschoss machte nachträgliche statische Aufwendungen unnötig. Eine geschlossene Außenwand wurde großflächig geöffnet und mit raumhohen Fenstern versehen.

    Adresse
    Seidelbastweg 3
    99102 Klettbach

    Planungsbüro
    architektur.nowak, Erfurt

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. Architekt Lutz Nowak

    Bauherr
    privat

    Fertigstellung
    Februar 2019

  • Treppenraum, Bild: Bernhard Smits
    Treppenraum, Bild: Bernhard Smits

    Seit 2012 ist in der Stadt- und Kulturkirche St. Peter und Paul eine Begegnungs- und Veranstaltungsstätte für Versammlungen, Ausstellungen und Konzerte entstanden. Im Zusammenhang mit dem neuen Nutzungskonzept wurden die notwendigen barrierefreien Funktionsräume in der ehemaligen Winterkirche angeordnet. Die Funktionsmöbel für Information, Teeküche, WC und Technik sind als eigenständige Solitäre in das historische Raumgefüge integriert. Die erste Empore sowie die Künstlergarderoben im Dachgeschoss werden durch eine gefaltete Metalltreppe erschlossen. Das Lichtkonzept basiert auf einer indirekten Beleuchtung, welche die besondere Raumatmosphäre betont.

    Adresse
    Kirchplatz 1
    99631 Weißensee

    Planungsbüro
    Smits + Tandler freie Architekten und Ingenieure Partnerschaft, Erfurt

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. Architekt Peter Tandler
    Dipl.-Ing. (FH) Architekt Tino Baudler

    Bauherr
    Stadt Weißensee

    Fertigstellung
    August 2018

  • Foyer, Bild: Markus Veit
    Foyer, Bild: Markus Veit

    Durch Umstrukturierungen in der Verwaltung war die Umgestaltung des bisherigen Eingangs- und Foyerbereiches im Erdgeschoss des Verwaltungsgebäudes in Nordhausen erforderlich. Durch den Umbau entstand ein moderner, heller und freundlicher Eingangsbereich mit Aufenthaltsqualitäten für die Besucher. Verwendet wurden robuste Materialien wie weiße Mineralwerkstoffplatten für die Einbaumöbel, Wand- und Deckenelemente. Natürliche Materialien wie Holzdekore für den Fußboden, eine Baumrindenwand hinter dem Tresenbereich sowie textile Polsterstoffe der Sitzmöbel schaffen eine angenehme „Wohnzimmeratmosphäre“ für Besucher und Mitarbeiter des Unternehmens.

    Adresse
    Geseniusstraße 3
    99734 Nordhausen

    Planungsbüro
    Architekturbüro Tobias Winkler, Nordhausen

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. Architekt Tobias Winkler

    Bauherr
    Städtische Wohnungsbaugesellschaft mbH Nordhausen

    Fertigstellung
    Dezember 2018

  • Gartenansicht, Bild: Kathrin Rembe
    Gartenansicht, Bild: Kathrin Rembe

    Das Altenpflegezentrum „St. Josef“ wurde im Sanierungsgebiet um einen Neubau auf der langjährigen Brache der ehemaligen Dombrauerei erweitert. Eine Brücke über die Kranichstraße verbindet die Gebäude barrierefrei. Die Raumkanten des Quartiers orientieren sich am historischen Stadtgrundriss. Dabei nimmt der Neubau mit Einzelhauscharakter und Kleinteiligkeit wichtige Elemente der Altstadt auf. Als gliedernde Elemente wirken eingestellte, in der Flucht zurückgesetzte Kuben mit flachen Kiesdächern. Der Neubau bietet 35 vorwiegend demenziell erkrankten Personen in drei Wohngruppen und einer ambulant betreuten Wohngemeinschaft ein Zuhause zum Wohlfühlen. Außerdem entstanden eine Tagespflege mit Begegnungsangeboten, eine Physiotherapie und ein Friseursalon.

    Adresse
    Kranichstraße 15
    99734 Nordhausen

    Planungsbüro
    Rembe / Jentsch / Architekten / Stadtplaner PartGmbB , Nordhausen

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. Architektin und Stadtplanerin Kathrin Rembe

    Bauherr
    Caritas Trägergesellschaft „St. Elisabeth“ gGmbH, Erfurt

    Fertigstellung
    Januar 2019

  • Bild: Markus Veit
    Bild: Markus Veit

    Im Herzen der Altstadt befanden sich vier schmale Grundstücke direkt an der Stadtmauer mit sehr guter Aussicht über die Unterstadt. Ziel des Entwurfes war es, auf den insgesamt knapp 800 Quadratmetern Grundfläche möglichst viele Wohneinheiten mit Blick nach Westen über die historische Stadtmauer zu konzipieren. Entstanden ist eine U-förmige Anlage mit zwölf Wohnungen, zentraler Einfahrt, Innenhof und Tiefgarage. Zehn Wohnungen sind ausgestattet mit großen Wohnküchen, zwei bis drei Schlafzimmern und Loggien bzw. Dachterrassen. Daneben entstanden noch zwei kleine Wohnungen im Erdgeschoss mit Ausrichtung in die Pfaffengasse. Parkmöglichkeiten werden im Innenhof und in der Tiefgarage vollständig auf dem Grundstück vorgehalten. Die Parkplätze im Untergeschoss erreicht man über einen PKW-Lift.

    Adresse
    Pfaffengasse 5-8
    99734 Nordhausen

    Planungsbüro
    Architekturbüro Katrin Klima, Nordhausen

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. Architektin Katrin Klima

    Bauherr
    privat

    Fertigstellung
    Oktober 2018

  • Straßenansicht, Bild: Markus Veit
    Straßenansicht, Bild: Markus Veit

    Auf dem Baugrundstück in der Altstadt von Nordhausen stand bis 2017 ein denkmalgeschütztes Wohnhaus im Palazzo-Stil, das aufgrund des schlechten und desolaten Bauzustandes abgerissen wurde. In Anlehnung an den historischen Vorgängerbau entstand in enger Zusammenarbeit mit der Denkmalfachbehörde ein neues zweigeschossiges Wohnhaus mit sechs barrierefreien Mietwohnungen unterschiedlicher Größe. Mit dem Neubau und dessen Eckturm wurden die historischen Raumkanten wieder aufgenommen. Die straßenseitigen Fassaden aus Putz und Verblendmauerwerk nehmen Bezug auf die historische Fassadengestaltung des Vorgängerbaus und fügen sich in das vorhandene Straßenbild.

    Adresse
    Altendorf 30
    99734 Nordhausen

    Planungsbüro
    Architekturbüro Tobias Winkler, Nordhausen

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. Architekt Tobias Winkler

    Bauherr
    WARESA Bau GmbH, Nordhausen

    Fertigstellung
    Dezember 2018

  • Bediengebäude · Nordhausen

    Fassadengestaltung

    Nordwestfassade, Bild: Matthias Wagner
    Nordwestfassade, Bild: Matthias Wagner

    Das Wasserwerk, welches seit 1884 der Nordhäuser Wasserwirtschaft zur Verfügung steht, wurde umfangreich aus- und umgebaut. Zu dieser Maßnahme gehörte auch der Neubau eines Bedienhauses, welches vom Ingenieurbüro Peuker und Nebel aus Weimar umgesetzt wurde. Da es sich bei dem Gelände um ein technisches Denkmal handelt, wurde unser Büro mit der Gestaltung der Fassade beauftragt. Die Vielzahl der historischen Gebäude und auch zwei Neubauten unterschiedlichster Stilart machten eine architektonische Betrachtung nicht ganz einfach. Um den Gesamteindruck des Ensembles zu beruhigen, entschieden wir uns, die Gebäudehülle mit Vormauerklinker zu gestalten – auch, da diese zu Teilen schon vorhanden waren. Das Thema der Eckgestaltung der bestehenden Klinkerbauten wurde von uns neu interpretiert.

    Adresse
    Alexander-Puschkin-Straße 11-13
    99734 Nordhausen

    Planungsbüro
    Architekturbüro Wagner, Matthias Wagner Dipl.-Ing. (FH), Nordhausen

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. (FH) Architekt Matthias Wagner

    Bauherr
    Wasserverband Nordhausen

    Fertigstellung
    April 2019

  • Südwestansicht Neubau Werkstattlager, Bild: Pia Wienrich
    Südwestansicht Neubau Werkstattlager, Bild: Pia Wienrich

    Im Rahmen der Betriebshofsumgestaltung wurden ein Werkstattlager neu errichtet und vorhandene Freilagerflächen baulich sowie in den Außenanlagen erweitert. Der Neubau dient der Konzentrierung der Werkstätten und witterungsgeschützter Lagerflächen. Darauffolgend zog das vorhandene Freilager um und seine Neugestaltung konnte beginnen. Die kompakte, schlichte Werkstatt orientiert sich wesentlich am Werkstattflügel des Hauptgebäudes. Die Substanz des Freilagers wird mittels Erweiterung und Drehung weiter genutzt. Es ist ein unbeheizter Kaltbau. Die Sanierung der Hofflächen erfolgte im Zuge der Freianlagengestaltung um Werkstatt und Freilager mit engfugigem Verbundpflaster. Die neu entstandenen kurzen Wege im Gelände tragen zur Belebung des Betriebs bei.

    Adresse
    Hallesche Straße 132
    99734 Nordhausen

    Planungsbüros
    arko bauplanung GmbH, Nordhausen
    GÖTZE landschaftsarchitektur, Nordhausen

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. (FH) Architektin Pia Wienrich

    Bauherr
    Wasserverband Nordhausen

    Fertigstellung
    Juli 2018

  • Betriebshof · Nordhausen

    Freiflächengestaltung

    Betriebsstraße, Bild: Karsten Götze
    Betriebsstraße, Bild: Karsten Götze

    Das Bauvorhaben umfasste neben der Errichtung eines Werkstattlagers und der Erweiterung des Freilagers auch die Neuordnung der Freianlagen mit Umbau des Gästeparkplatzes und Sanierung der Verkehrsflächen des Betriebshofs. Bei der Gestaltung der baulichen Anlagen wurde großer Wert auf die Rückhaltung von Oberflächenwasser gelegt. Dies konnte mit der Anlage von Versickerungsmulden und flächenhaft mit der Verwendung von wasserdurchlässigen Pflastersystemen realisiert werden.

    Adresse
    Hallesche Straße 132
    99734 Nordhausen

    Planungsbüros
    GÖTZE landschaftsarchitektur, Nordhausen
    arko bauplanung GmbH, Nordhausen

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. (FH) Landschafts­architekt Karsten Götze

    Bauherr
    Wasserverband Nordhausen

    Fertigstellung
    Dezember 2018

  • Sportanlage, Bild: Karsten Götze
    Sportanlage, Bild: Karsten Götze

    Das Projekt umfasst im ersten Bauabschnitt die Sanierung und Neuerrichtung von Sport- und Freianlagen auf dem Gelände der Regelschule in Ellrich. Neben Flächen in gepflasterter Bauweise wurden die neuen Sportflächen unter anderem mit Kunststoff-, Kunstrasen- und Tennenbelag versehen. Das Vorhaben beinhaltet weiterhin Abdichtungsarbeiten sowie die Anbringung eines Wärmedämmverbundsystems im Sockelbereich des Schulgebäudes.

    Adresse
    Hospitalstraße 36
    99755 Ellrich

    Planungsbüros
    GÖTZE landschaftsarchitektur, Nordhausen
    Casparius Architekten & Ingenieure, Erfurt

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. (FH) Landschafts­architekt Karsten Götze
    Prof. Dr.-Ing. Architekt Joachim Casparius

    Bauherr
    Service Gesellschaft des Landkreises Nordhausen mbH, Nordhausen

    Fertigstellung
    März 2019

  • Bild: Timo Neumann
    Bild: Timo Neumann

    Die Aufgabe bestand im Entwurf einer barrierefreien, großzügigen Wohnbebauung auf einem 7,50 Meter schmalen Hanggrundstück mit Nebenräumen im Kellerbereich, Einliegerwohnung im Untergeschoss, Doppelgarage sowie Freisitzen und Dachterrassen. Entstanden ist ein dreigeschossiger Baukörper mit Staffelgeschoss, welcher sich über die gesamte Länge des Grundstücks streckt. Vor- und Rücksprünge sowie Höhenversprünge stellen eine Kleinteiligkeit des langen Baukörpers her. Die Wohn- und Schlafräume orientieren sich nach Süden und Westen; straßenseitig liegen die Erschließung und das Treppenhaus. Die Schlafräume der Kinder und das Bad befinden sich im Erdgeschoss. Wohnraum, Küche und Dachterrasse sind im ersten Obergeschoss untergebracht, das Schlafzimmer der Eltern im Penthouse.

    Adresse
    Im Kober 24
    99986 Vogtei OT Oberdorla

    Planungsbüros
    egn-Architekten Dipl.-Ing. Timo Neumann Freier Architekt in Bürogemeinschaft, Jena
    egn-Architekten Dipl.-Ing. Ralf Schmidt Freier Architekt in Bürogemeinschaft, Jena

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. (FH) Architekt Timo Neumann

    Bauherr
    Franziska Liebau, Oliver Stollberg, Vogtei

    Fertigstellung
    Dezember 2017

  • Bild: Florian Kirfel-Rühle
    Bild: Florian Kirfel-Rühle

    Das Anwesen Markt 33 ist eines der ältesten Gebäude in Ummerstadt. Im Kern stammt es aus dem 16. Jahrhundert. Durch schlechten Unterhalt war es 2013 eigentlich zu einem Fall für den Abbruch geworden. In einer großen Anstrengung hat die Stadt es aber geschafft, die aus städtebaulicher Sicht sehr bedeutsamen Gebäude zu erhalten. Heute steht das Hauptgebäude mit Hilfe einer neuen Holzkonstruktion wieder sicher am Platz. Große Räume im Inneren beherbergen jetzt die Initiative Rodachtal und das Zentrum für regionale Baukultur.

    Adresse
    Markt 33
    98663 Ummerstadt

    Planungsbüro
    STUDIOGRÜNDERKIRFEL Architekten PartGmbB, Bedheim

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. Architekt Florian Kirfel-Rühle
    Dipl.-Ing. Architektin Anika Gründer

    Bauherr
    Stadt Ummerstadt

    Fertigstellung
    Juni 2018

  • Remise Schloss Bedheim, Bild: Florian Kirfel-Rühle
    Remise Schloss Bedheim, Bild: Florian Kirfel-Rühle

    Schloss Bedheim nimmt an der Internationalen Bauausstellung Thüringen teil. Eines der ersten Projekte der IBA Thüringen ist die neue Remise im Wirtschaftshof der Schlossanlage. Mit dem Holzbau zeigen Architekten und Auftraggeber, wie mit einfachen Mitteln und zum großen Teil im Selbstbau architektonische Qualität im ländlichen Raum geschaffen werden kann. Der lange Baukörper füllt eine wichtige Fehlstelle im Denkmalensemble. Das außen dunkle und zurückhaltende Haus überrascht im Inneren mit sehr hellen und eigenartigen Räumen. Beim Bau wurde weitgehend auf gekaufte Bauelemente verzichtet, auch die Fenster wurden selbst angefertigt. Das Projekt zeigt die Vorteile des Holzbaus und formuliert eine Gegenposition zum technisierten und hochautomatisierten Holzbau, wie er derzeit propagiert wird.

    Adresse
    Schloss 1
    98630 Bedheim

    Planungsbüro
    STUDIOGRÜNDERKIRFEL Architekten PartGmbB, Bedheim

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. Architekt Florian Kirfel-Rühle
    Dipl.-Ing. Architektin Anika Gründer

    Bauherr
    Förderverein Schloss Bedheim e.V., Bedheim

    Fertigstellung
    Februar 2019

  • Sanierte Stahl-Glas-Treppenhausfassade der ehemaligen Druckerei Feodor Willisch, Bild: Sascha Bühner
    Sanierte Stahl-Glas-Treppenhausfassade der ehemaligen Druckerei Feodor Willisch, Bild: Sascha Bühner

    Bauhaus trifft Fachwerk. Moderne Architektur trifft Industriearchitektur. Mitten im Herzen von Schmalkalden entstand ein Wohnkomplex mit elf Nutzungseinheiten. Hinter dem Lutherhaus wurde das brachliegende Areal um eine alte Druckerei saniert, umgebaut, ergänzt und erneuert. Die Kombination aus dem Erhalt schützenswerter Bauteile und dem Einsatz moderner, schlichter Materialien prägen den Charakter des Innenstadtprojektes „LutherLoft“. Vier Häuser bilden mit der umliegenden Bebauung zwei Innenhöfe. Im Westen den „grünen“ mit Aufenthaltsqualität und im Osten den „urbanen“ als Zufahrt zur Tiefgarage. Die Ein- bis Vierraumwohnungen überzeugen durch fließende Raumgestaltung, Material- und Farbgebung. Jede Wohnung verfügt über eine ebenerdige Terrasse, Loggia oder Dachterrasse.

    Adresse
    Schlossberg
    98574 Schmalkalden

    Planungsbüro
    Architekten und Ingenieure Bießmann+Büttner, Schmalkalden

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. Architekt Jens Büttner

    Bauherr
    Wohnungsbau GmbH der Stadt Schmalkalden

    Fertigstellung
    März 2019

  • Südwestansicht, Bild: M.A. Torsten Wolff
    Südwestansicht, Bild: M.A. Torsten Wolff

    Das leicht abfallende Baugrundstück ist nach Süden ausgerichtet und wird auch aus gleicher Himmelsrichtung erschlossen. Dem Bauherrn-Wunsch nach einem offenen Raumkonzept wurde im Erdgeschoss mittels fließender Räume entsprochen. Sekundäre Raumnutzungen wurden an die Garage angereiht. Das Obergeschoss bietet fünf Wohnräume, zwei Badezimmer und einen Abstellraum, angeordnet um die zentrale Diele. Die Räume sind durch den Einsatz von leichten Trennwänden zu einem späteren Zeitpunkt mit geringem baulichen Aufwand miteinander vereinbar. Das Obergeschoss bildet mit seiner Auskragung nach Süden einen passiven sommerlichen Wärmeschutz für das Erdgeschoss. Das Grundstück ermöglicht den Betrieb einer Erdwärmepumpe mit Erdkollektoren.

    Adresse
    Maikopf 9
    36448 Bad Liebenstein OT Meimers

    Planungsbüro
    funken architekten, Erfurt

    Entwurfsverfasser
    M.A. freiwilliges Mitglied Torsten Wolff

    Bauherr
    privat

    Fertigstellung
    Februar 2018

  • Südansicht Terrasse, Bild: Uwe Gössinger
    Südansicht Terrasse, Bild: Uwe Gössinger

    Der Bauherr wünschte sich mehr Bewegungsfreiheit im Wohn- und Aufenthaltsbereich und beauftragte die Erweiterung des Wohnhauses mit dem Anspruch an zeitgemäßes und repräsentatives Wohnen. Entstanden ist ein eingeschossiger Anbau in Kombination mit Garage und Carport. Die Umfassungskonstruktionen bestehen aus Stahlbeton mit Wärmedämmung. Die Fassadenbekleidung wurde mit Eternit-Fassadentafeln ausgeführt. Im Wohnbereich sorgen großzügige Glaselemente in Kombination mit Glasschiebetüranlagen für Weitblick und den direkten Zugang zum Garten mit seinen Grünflächen.

    Adresse
    Beethovenstraße 12
    98597 Breitungen

    Planungsbüro
    bgs Architektur- und Ingenieurbüro Gössinger Scharfenberg GbR, Meiningen

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. Architekt Uwe Gössinger

    Bauherr
    Dr.-Ing. B. Rademacher, Breitungen

    Fertigstellung
    April 2018

  • Gebäude mit Spielplatz, Bild: Tanja Ernst-Adams
    Gebäude mit Spielplatz, Bild: Tanja Ernst-Adams

    Der Kindersprachbrücke Jena e.V. beabsichtigte, das ehemalige Verwaltungsgebäude als Kindergarten mit 58 Plätzen umzunutzen. Mit dem Umbau- und Sanierungskonzept sollten die Anforderungen an eine moderne Kindertagesstätte erfüllt, energetische und raumklimatische Aspekte beachtet und der Charme der alten Villa wieder hervorgehoben werden. Das Außengelände wurde vollkommen umgeformt. Durch die Schaffung von Zwischenebenen wurde die Außenfläche effektiv vergrößert. Eine Besonderheit des Projektes ist, dass hundert Freiwillige in 1200 Ehrenamtsstunden den Kindergartenumbau des Vereins unterstützt haben.

    Adresse
    Philosophenweg 24
    07743 Jena

    Planungsbüros
    Dipl.-Ing. Tanja Ernst-Adams - Freie Architektin, Erfurt
    Aischa Vogel Freie Landschaftsarchitektin, Erfurt

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. Architektin Tanja Ernst-Adams
    Dipl.-Ing. (FH) Landschafts­architektin Aischa Vogel

    Bauherr
    Kindersprachbrücke Jena e.V., Jena

    Fertigstellung
    März 2019

  • Eingang, Bild: Dimitar Mitev
    Eingang, Bild: Dimitar Mitev

    Das Gebäude befindet sich im Hochwassergebiet der Saale. Aus der Notwendigkeit, die Gebäudesubstanz über dem Bemessungshochwasserstand zu setzen, ergibt sich das schwebende Erscheinungsbild der Gebäudeflügel. Daher gibt es auch kein herkömmliches Erdgeschoss. Das Gebäude besteht aus einem mittig positionierten Erschließungstrakt und zwei Produktionsflügel. Der Erschließungstrakt beinhaltet Eingänge von der Nord- und Südseite sowie vom Parkdeck. Er dient der vertikalen Erschließung des Gebäudes. Mit der zusätzlichen Funktion als Verbinder der beiden Gebäudeflügel übernimmt er die Hauptverkehrsfläche. Dadurch erhalten die Produktionsflächen in den Flügeln einen offenen Grundriss, der eine ständige Optimierung der Produktionsabläufe ermöglicht.

    Adresse
    Göschwitzer Straße 66a
    07745 Jena

    Planungsbüro
    Architekturbüro Hennig, Jena

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. Architekt Knut Hennig
    M.Sc. Dimitar Mitev

    Bauherr
    Goepel Electronic GmbH, Jena

    Fertigstellung
    Juli 2017

  • Postdeck, Bild: Matthias Waldhelm
    Postdeck, Bild: Matthias Waldhelm

    Auf dem Postverteilzentrum in Jena wurde eine zweigeschossige Wohnanlage gebaut, in deren Mitte sich ein gemeinschaftliches Atrium befindet, das zur Erschließung der einzelnen Wohnungen dient. Das gesamte Bauvorhaben umfasst 17 verschiedene neue Eigentumswohnungen mit großzügigen Terrassen bzw. Balkonen, eine innere Teilsanierung des Erdgeschosses und der Kellerräume sowie die Sanierung der Bestandsfassade.

    Adresse
    Erbertstraße 2
    07743 Jena

    Planungsbüro
    Waldhelm GmbH, Jena

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. (FH) Architekt Matthias Waldhelm

    Bauherr
    gewerblich

    Fertigstellung
    Oktober 2018

  • Westansicht, Bild: Thomas Eicken
    Westansicht, Bild: Thomas Eicken

    Beim Bau des neuen Forstamtes in Stadtroda setzte der Bauherr auf heimisches Laubholz. Tragskelett, Holz-Beton-Verbunddecken und die Möblierung bestehen aus „BauBuche“. Dieser in Thüringen entwickelte Furnierwerkstoff ermöglicht es, sehr leistungsfähige Holzkonstruktionen zu realisieren. Bauen mit Holz steht für aktiven Klimaschutz, denn im Holz bleibt für die gesamte Lebensdauer des Gebäudes Kohlendioxid gebunden, außerdem ersetzt es klimaschädliche Materialien. Untergeschoss, Aufzugschacht, Treppenhaus und die Wildkühlkammer im Erdgeschoss sind aus statischen und Gründen des Brandschutzes in Stahlbeton ausgeführt. Das Areal mit alten Bäumen, Streuobstwiesen und Bienenstöcken bietet für das Forstamt ideale Standortvoraussetzungen.

    Adresse
    Gustav-Herrmann-Straße 27
    07646 Stadtroda

    Planungsbüro
    Cornelsen+Seelinger Architekten BDA, Darmstadt

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. Architekt Martin Seelinger

    Bauherr
    ThüringenForst – Anstalt öffentlichen Rechts, Erfurt

    Fertigstellung
    April 2018

  • Blick auf den neuen Haupteingang, Bild: Fotografie A. Kranert
    Blick auf den neuen Haupteingang, Bild: Fotografie A. Kranert

    Die Fertigteilwohnbebauung aus den 1980er-Jahren wurde durch Teilabbrüche, neuer Eingangslösung mit Aufzug, einer Aufstockung und neuer barrierefreier Erschließung so umgestaltet, dass der zuvor reizarme Innenhof sinnvoll gegliedert sowie besser belichtet und belüftet ist und durch neue Aus- und Durchblicke die Nachbarschaft stärker einbindet. Der vom Gebäude abgerückte Laubengang ist Begegnungs- und Zuschauerraum für die Bewohner. Eine Vielfalt an Wohnungen entstand durch Zusammenlegung von Kleinstwohnungen und Neuausrichtung der Fenster- und Balkonanlagen, alle mit Blick in das Saaletal. Die Bauherrin sieht in diesem Projekt eine Antwort auf die aktuell drängenden Fragen nach preiswertem, nicht sozial entmischtem Wohnraum mit positiver Ausstrahlung auf das nähere Umfeld.

    Adresse
    Paganinistraße 2
    07407 Rudolstadt

    Planungsbüro
    WENDT Architekt & Ingenieur GmbH, Weimar

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. Architekt Kay Effelsberg

    Bauherr
    RUWO Rudolstädter Wohnungsverwaltungs- und Baugesellschaft mbH, Rudolstadt

    Fertigstellung
    April 2019

  • Bild: Jörg Thielicke
    Bild: Jörg Thielicke

    Das ehemalige Porzellanwerk in Rudolstadt-Schaala wurde saniert und zu einem Wohngebäude umgebaut. Dabei wurde das innovative Heizungskonzept mit individuell angepassten Solarthermiekollektoren vom Bauherrn selbst geplant und realisiert. Die Solarthermiespeicher wurden in die ehemaligen Brennöfen integriert.

    Adresse
    Am Schaalbach 11
    07407 Rudolstadt OT Schaala

    Planungsbüro
    Architekturbüro Steffani, Ilmenau

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. (FH) Architekt Erdmann-Johannes Steffani

    Bauherr
    Jörg Thielicke, Rudolstadt

    Fertigstellung
    Februar 2019

  • Bild: Thomas Laubert
    Bild: Thomas Laubert

    Zwei Familien, ein Haus. 316 Jahre alt, schlechte Bausubstanz, mehrfach ergänzt, auf gotischen Gewändesteinen gebaut und mit Porzellan angeschüttet. Ein historischer Ort, welcher so erhalten werden wollte, aber die Sprache unserer Zeit spricht. Mit standfesten Fundamenten, einer guten Energiebilanz, behaglichem Wohnklima, authentischen Materialien, guter Gestaltung und vor allem: guten Grundrissen. All das, was das Anwesen wieder zeitgemäß, aber mit Geschichte erscheinen lässt. Nach zweijähriger Bauzeit präsentiert es sich nicht nur seinen Bewohnern, sondern auch den Besuchern als Einheit aus Vergangenem und Modernem. Im Schutze seiner prominenten Nachbarn hat der letzte Teil des beinahe vergessenen Rundlingsdorfes Untermhaus nun ein weiteres charmantes Kleinod gewonnen.

    Adresse
    Gries 7
    07548 Gera

    Planungsbüro
    Dipl.-Ing. (FH) Architekt Thomas Laubert, Gera

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. (FH) Architekt Thomas Laubert

    Bauherr
    Ilka Zimmermann, Kay Zimmermann, Nadine Beyer, Gera

    Fertigstellung
    Januar 2019

  • Innenansicht, Bild: Mario Bürger
    Innenansicht, Bild: Mario Bürger

    Mit der neu gebauten Tagespflegeeinrichtung in der Altenburger Kleiststraße entstand für 26 Pflegebedürftige ein modernes Gebäude mit markant gefalteter Dachform. Als Blickpunkt im Inneren sticht das Schwesternzimmer als zentraler Punkt hervor. Der Werkraum bietet viele Möglichkeiten zur Beschäftigung der Senioren. Zu Aufenthalten im Freien lädt ein großzügiger Innenhofbereich mit Terrasse ein. Im Objekt befinden sich weiterhin ein Pflegebad, ein Friseursalon sowie eine Dreiraumwohnung. Das Objekt ist von den angrenzenden Parkstellflächen barrierefrei zu erreichen.

    Adresse
    Kleiststraße 22
    04600 Altenburg

    Planungsbüro
    Euen, Wolf und Winter GmbH - Architektur- und Ingenieurbüro, Gera

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. (FH) Architekt Mario Bürger
    Dipl.-Ing. Architektin Susann Euen

    Bauherr
    AWG Wohnungsgenossenschaft eG Altenburg

    Fertigstellung
    März 2019

Unterstützer / Partner

  • CARLISLE® Construction Materials GmbH, Bild: https://www.ccm-europe.com/de/
  • Gilgen Door Systems AG, Bild: https://www.gilgendoorsystems.com/
  • ERLUS AG, Bild: https://www.erlus.com/
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