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Tag der Architektur 2021

Sammlung

Unter dem Motto „Architektur gestaltet Zukunft“ präsentierten Architektinnen und Architekten aller Fachrichtungen am 26. und 27. Juni 2021 gemeinsam mit ihren Bauherren 72 Objekte in 32 Städten und Gemeinden Thüringens.

Landkarte mit Projektstandorten

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72 Projekte

  • Bild: Andreas Reich

    Unter Federführung der Stiftung Naturschutz Thüringen (SNT) ist auf dem Gelände des Erfurter egaparks ein anspruchsvoller Neubau entstanden, welcher neben der Geschäftsstelle der SNT das „Grüne Klassenzimmer“ und eine öffentlich zugängliche Ausstellungsfläche rund um das „Grüne Band“ sowie Veranstaltungsräume enthält. Die Suche nach ressourcenschonenden und energieeffizienten Lösungsansätzen für Bau und Gebäudetechnik stand als gemeinsames Anliegen aller Projektbeteiligten im Zentrum der Überlegungen. Das Erdgeschoss wurde – unter Verwendung von Recycling-Ziegelsteinen aus Erfurt-Alperstedt – als tragender Mauerwerksbau errichtet, während das Obergeschoss einschließlich des raumbildenden Ausbaus in Holzbauweise und mit einer Fassade aus heimischer Lärche erstellt wurde.

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    13 Bilder

    Adresse

    Gothaer Straße 38
    99094 Erfurt

    Planungsbüros

    reich.architekten BDA, Weimar
    plandrei Landschaftsarchitektur GmbH, Erfurt

    Entwurfsverfasser

    Dipl.-Ing. Architekt Andreas Reich

    Bauherr

    Stiftung Naturschutz Thüringen, Erfurt

    Fertigstellung

    April 2021

  • Blick vom Plateau, Bild: Claas Schulitz

    An der obersten Kehre zur landschaftsplanerischen Rampenanlage wurde die Aufzugsanlage samt überdachter Wartezone in die angrenzende Topographie aus Baumbestand und Erdwall integriert und stellt in Anlehnung an die Außenanlagenplanung ihren Bezug zum Festungsplateau durch zwei in V-Form angeordnete Brücken her. Die Fahrt mit dem Aufzug wird zum szenografischen Erlebnis: Zunächst taucht die Kabine langsam aus dem Erdwall auf und bewegt sich bald zwischen einer filigranen Stahlkonstruktion circa 14 Meter nach oben, um dann dem Besucher einen beeindruckenden Blick auf den Domplatz zu bieten. Über die beiden filigranen Brücken mit einer Spannweite von je 26 Meter, die einen „Einbahnverkehr“ für An- und Abreisende ermöglichen, erreicht der Besucher barrierefrei den Petersberg.

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    12 Bilder 1 Video

    Adresse

    Petersberg
    99084 Erfurt

    Planungsbüro

    SCHULITZ Architekten GmbH, Braunschweig

    Entwurfsverfasser

    Dipl.-Ing. Architekt Claas Schulitz
    Dr. techn. Dipl.-Ing. Architekt Roland Pabel

    Bauherr

    Landeshauptstadt Erfurt

    Fertigstellung

    April 2021

  • Bild: Matthias Funken

    Anlässlich der Bundesgartenschau wurde südlich der Peterskirche der ökumenische Kirchenpavillon gebaut. Ein Joint Venture der Evangelischen Kirche Mitteldeutschlands und des katholischen Bistums Erfurt machte den Bau unter dem Motto „Ins Herz gesät“ möglich. Ein Studierendenwettbewerb der Fachhochschule Erfurt aus 2019 ging dem Vorhaben voraus. Der Siegerentwurf der Studentinnen Lisa Nikolaus und Sanja Freihube wurde abgewandelt in die Realität übersetzt. Es entstand ein nachhaltiger, auf ökologischer Bauweise basierender Pavillon aus regionalem Holz. Die Veranstaltungsfläche umfasst circa 200 Quadratmeter und ist bewusst offen gehalten. Der Pavillon dient als Andachts-, Veranstaltungs- und Begegnungsort. Das Gebäude ist auch aufgrund seiner elementierten Bauweise richtungsweisend.

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    6 Bilder

    Adresse

    Petersbergplateau
    99084 Erfurt

    Planungsbüro

    funken architekten, Erfurt

    Entwurfsverfasser

    Dipl.-Ing. (FH) Architekt Matthias Funken

    Bauherr

    Landeskirchenamt Erfurt

    Fertigstellung

    Oktober 2020

  • Bild: Dr. Jörg Behrens

    Das Neubauvorhaben „Green Campus“ rückt den Baustoff Holz in den Mittelpunkt der Betrachtung, um eine nachhaltige und damit umweltschonende Raumlösung zu entwickeln, die demontierbar und als mobiles Hörsaalgebäude gedacht ist. Hauptziel des Experimentalbaus ist die spätere Mobilität. Hierzu wurde das Bauwerk in gut zu transportierenden Modulen hergestellt und zusammengesetzt. Ergänzt wird das innovative Vorhaben durch eine regenerative Heiz- und Belüftungstechnik.

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    9 Bilder 1 Video

    Adresse

    Leipziger Straße 77
    99089 Erfurt

    Planungsbüro

    funken architekten, Erfurt

    Entwurfsverfasser

    Dipl.-Ing. (FH) Architekt Matthias Funken

    Bauherr

    Freistaat Thüringen, vertreten durch das Landesamt für Bau und Verkehr , Erfurt

    Fertigstellung

    Januar 2021

  • Bild: Anne Hartung

    Die Evangelische Grundschule Erfurt in Trägerschaft der Evangelischen Schulstiftung in Mitteldeutschland befindet sich in der Regierungsstraße der Altstadt Erfurts. Das ehemalige Klostergebäude wurde von der Evangelischen Schulstiftung in Mitteldeutschland erworben, saniert und dient seit 2012 schulischen Zwecken. Nachdem das Hauptgebäude sowie der Außenbereich erneuert wurden, mussten dringend auch die Turnhalle und der 1929 angefügte Anbau saniert werden. Da das Schulgebäude mit der Turnhalle und Einfriedung als Kulturdenkmal ausgewiesen ist, erfolgte die Sanierung der Turnhallenfassade unter der Prämisse der Rekonstruktion der historischen Ansicht.

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    9 Bilder 1 Video

    Adresse

    Regierungsstraße 42 a
    99084 Erfurt

    Planungsbüro

    Hartung & Ludwig Architektur- und Planungsgesellschaft mbH, Weimar

    Entwurfsverfasser

    Dipl.-Ing. (FH) Architektin Anne Hartung

    Bauherr

    Evangelische Schulstiftung in Mitteldeutschland, Erfurt

    Fertigstellung

    Juli 2020

  • Teilansicht Ost, Bild: Michael Rommel

    Das Wasserkraftwerk am Rande des BUGA-Geländes ist Teil des rund 45 Kilometer langen Westrings. Im Gefälle dreier Höhenstufen (Kaskaden) über 380 Höhenmeter fließt das Wasser aus dem Thüringer Wald in die Westringkaskade. Die symbolkräftige Inszenierung des Themas „Wasserkraft“ und die mediale Vermittlung von Hintergrundinformationen zur regenerativen Energieerzeugung durch Rohwasser prägen die Gestalt der metallischen Fassade. Schaufenster und Bullaugen lassen den Blick in die Turbinenanlage zu und bieten Interessierten über Taster die Möglichkeit zum Bedienen der Informationsangebote. Die Fernwirkung wird durch eine lastabhängige Lichtsteuerung der fassadenintegrierten Beleuchtung an der Trafostation erreicht, welche in den Abendstunden besonders deutlich zur Geltung kommt.

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    8 Bilder

    Adresse

    Straße der Nationen (Höhe Haltestelle Hanoier Straße)
    99091 Erfurt

    Planungsbüros

    hks | architekten GmbH, Erfurt
    Form & Fokus, Leipzig | lichtraum, Weimar

    Entwurfsverfasser

    Dipl.-Ing. (FH) Architekt Michael Rommel

    Bauherr

    Thüringer Fernwasserversorgung, Erfurt

    Fertigstellung

    Oktober 2020

  • Tresen und Küche, Bild: Tanja Ernst-Adams

    Der Abriss der ehemaligen Bauarbeiterbaracke samt Neubau eines Cafés war keine Option, da die Hälfte des Gebäudes als Jugendhaus genutzt wird. Im Rahmen eines Umbaus wurden die Öffnungen an dem schlichten Gebäude so platziert, dass die aufwendige Außengestaltung des Sees mit einem Rundumblick im Gastraum zur vollen Wirkung kommt. Die Fensterleibungen wurden mit „Rahmen“ versehen, welche gleichzeitig als Sitzbank dienen. Da es mitten im Park oft zu Vandalismus kam, waren die Fenster des Jugendhauses vergittert. Großzügige Schiebeläden sollen dem Café nachts Schutz geben und können tagsüber gleichzeitig als Verschattung genutzt werden.

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    5 Bilder

    Adresse

    Moskauer Straße 83 a
    99091 Erfurt

    Planungsbüros

    Dipl.-Ing. Tanja Ernst-Adams - Freie Architektin, Erfurt
    geskes.hack Landschaftsarchitekten GmbH, Berlin

    Entwurfsverfasser

    Dipl.-Ing. Architektin Tanja Ernst-Adams

    Bauherr

    Landeshauptstadt Erfurt

    Fertigstellung

    März 2021

  • Rezeption im Foyer, Bild: Lars Jugel

    Das Gästehaus Dreibrunnen der Lebenshilfe Erfurt bietet, am Luisenpark gelegen, Bildungs- und Weiterbildungsmaßnahmen sowie Übernachtungsmöglichkeiten an. Mit der Modernisierung des Gästehauses wurden die Qualität und der Komfort der angebotenen Übernachtungen deutlich verbessert – durch eine neue räumliche Anordnung der Eingangssituation sowie der Gästezimmer und der Rettungswege im Ober- und Dachgeschoss. Im Erdgeschoss wurde die Eingangssituation offener und großzügiger gestaltet, mittels einer klaren räumlichen Verbindung des Foyers zu den beiden Speiseräumen und einer räumlichen Neuordnung der Speiseräume zueinander. Die Bäder der Gästezimmer im Ober- und Dachgeschoss wurden modernisiert und barriereärmer gestaltet. Für alle Zimmer wurde eine zeitgemäße, modulare und flexible Möblierung entwickelt.

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    13 Bilder

    Adresse

    Winzerstraße 21
    99094 Erfurt

    Planungsbüro

    Hauschild-Architekten BDA, Erfurt

    Entwurfsverfasser

    Dipl.-Ing. Architekt Lutz Hauschild
    Dipl.-Ing. Architekt Lars Jugel

    Bauherr

    Lebenshilfe Erfurt Service gGmbH, Erfurt

    Fertigstellung

    September 2020

  • Optiker Zacher · Erfurt

    Sanierung / Umbau

    Ansicht Lange Brücke, Bild: Rüdiger Weingart

    Ein Haus mit Tradition: Seit 1638 führt die Lange Brücke 65 den Namen „Haus zur roten Scheibe“. Über die Jahrhunderte wirkten hier Händler und Handwerker, mehrfach wurde das Haus den unterschiedlichen Nutzungen angepasst. Der letzte größere, allerdings unvollendete Umbau erfolgte im Jahre 1882 durch F. Gottfried Gassmann. Die historischen Fassadendetails wurden beibehalten und im Erdgeschoss auf der Grundlage historischer Zeichnungen ergänzt. Genutzt wird das Gebäude bereits in der dritten Generation durch den Eigentümer Optiker Zacher. Der Laden mit seinen Nebenräumen befindet sich in den beiden unteren Geschossen. Das zweite Obergeschoss bildet mit dem ausgebauten Dachgeschoss eine Maisonette-Wohnung mit Dachterrasse.

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    33 Bilder 1 Link

    Adresse

    Lange Brücke 65
    99084 Erfurt

    Planungsbüros

    Architekturbüro Weingart, Erfurt
    Architekturbüro Dr. Spindler, Erfurt

    Entwurfsverfasser

    Dipl.-Ing. (FH) Architekt Rüdiger Weingart

    Bauherr

    Steffen Zacher, Erfurt

    Fertigstellung

    Februar 2020

  • Bild: Claus Bach

    Der „Borntalbogen“ befindet sich am westlichen Rand der gründerzeitlichen Stadterweiterung von Erfurt. Das bestehende Quartier zwischen Blumenstraße und Borntalweg wurde städtebaulich ergänzt. Die vorhandene Blockrandbebauung wurde in ein neues Ensemble integriert. Unter Beteiligung von zwei Bauherren entstand so eine übergreifende städtebauliche Struktur, welche die Figur des Bogens, der an dieser Stelle stadträumlich ablesbar ist, nachzeichnet. Von Süden her definieren zwei Torhäuser den Quartierseingang. Im Inneren folgen auf einem durchlaufenden Sockel, der eine Tiefgarage aufnimmt, die drei Bogenhäuser. Der ornamentierte Klinker des Sockels und die gebänderten, plastischen Putzfassaden verweisen auf Gestaltungsmerkmale der benachbarten Siedlungsbauten der 1920er-Jahre.

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    10 Bilder 1 Link

    Adresse

    Adam-Ries-Straße 12-15
    99092 Erfurt

    Planungsbüros

    Schettler & Partner PartG mbB Dr.-Ing. Anke Schettler_Architektin Dipl.-Ing. Eckhard Schmidt_Stadtplaner Dipl.-Ing. (FH) Jörg Schieferdecker_Bauingenieur, Weimar
    plandrei Landschaftsarchitektur GmbH, Erfurt

    Entwurfsverfasser

    Dr.-Ing. Architektin Anke Schettler

    Bauherr

    Erfurter Wohnungsbaugenossenschaft „Borntal“ eG, Erfurt

    Fertigstellung

    April 2020

  • Innenhof, Bild: Lars Jugel

    Die neue Wohnbebauung, mit 37 Eigentumswohnungen und einer Gewerbeeinheit, schließt eine Lücke im Andreasviertel und setzt sich aus einem neuen Blockrand und zwei Hofhäusern zusammen. Die Baukörper werden durch die Anordnung von Giebeln und eine Höhenstaffelung der Trauflinie sowie durch abknickende Baufluchten zur Gassenseite gegliedert. Das Erdgeschoss wurde quartiertypisch als Hochparterre ausgebildet und mit Klinkerriemchen optisch abgesetzt. Im Inneren der Wohnbebauung ist ein großzügiger grüner Außenraum für alle Bewohner entstanden. Eine Besonderheit stellt der romanische Keller im Innenhof dar, der nicht überbaut und in die Außenraumgestaltung integriert wurde. Alle Wohnungen verfügen über individuelle Außenbereiche in Form von Terrassen, Balkonen, Dachterrassen oder Loggien.

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    11 Bilder

    Adresse

    Georgsgasse, Weiße Gasse
    99084 Erfurt

    Planungsbüro

    Hauschild-Architekten BDA, Erfurt

    Entwurfsverfasser

    Dipl.-Ing. Architekt Lars Jugel
    Dipl.-Ing. freiwilliges Mitglied Grit Jugel
    Dipl.-Ing. Architektin Sabine Hauschild

    Bauherr

    Gemeinnütziges Siedlungswerk GmbH, Frankfurt am Main

    Fertigstellung

    April 2021

  • Eingang, Bild: Lars Jugel

    Der Neubau „Kleine Arche“ bildet als neue Lückenbebauung den Abschluss einer Häuserzeile und vermittelt mit seiner First- und Traufhöhe zwischen den stark differierenden Höhen der Nachbarbebauungen. Die stehenden Fensterformate der Fassade werden über Faschen zusammengefasst und reagieren auf die horizontale Gliederung der Nachbarbebauung. Die horizontale Gliederung des Gebäudes über den Sockel und die Faschen führt zu einem harmonischen Übergang von der Zweigeschossigkeit der Nachbarbebauung zur Dreigeschossigkeit des Neubaus. Im Erdgeschoss befindet sich die Durchfahrt zum Innenhof und damit auch eine fußläufige Anbindung zu der im Hof befindlichen Gastwirtschaft. In den beiden Obergeschossen und im Dachgeschoss befindet sich je eine Zweiraumwohnung mit Balkonen Richtung Südwesten.

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    11 Bilder

    Adresse

    Kleine Arche 1b
    99084 Erfurt

    Planungsbüro

    Hauschild-Architekten BDA, Erfurt

    Entwurfsverfasser

    Dipl.-Ing. Architektin Sabine Hauschild

    Bauherr

    privat

    Fertigstellung

    Juni 2020

  • Straßenansicht, Bild: Markus Kurze

    Am Rande der Landeshauptstadt Erfurt entstand ein repräsentatives Einfamilienhaus. Die Verwendung nachhaltiger Baumaterialien prägt die ökologische Wertigkeit des Objekts. Eine großzügige Raumaufteilung bildet die Grundlage für maximalen Wohnkomfort mit direktem Bezug zur Natur. Die weitläufige Gartengestaltung mit Poollandschaft unterstreicht die Qualität des Standortes.

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    6 Bilder

    Adresse

    Creuzburgweg 41
    99094 Erfurt

    Planungsbüro

    Architekturbüro Markus Kurze, Erfurt

    Entwurfsverfasser

    Dipl.-Ing. (FH) Architekt Markus Kurze

    Bauherr

    privat

    Fertigstellung

    Januar 2018

  • Marstallhof von Norden, Bild: Claus Bach

    Baugeschichtlich war der Nördliche Westflügel, 1878 erbaut von C. H. F. Streichhan, mehrfach schädigenden Baugrundstörungen und konstruktiven Eingriffen ausgesetzt. Statt aufwendiger Nachgründungen wurde eine Haus-in-Haus-Lösung für den fünfgeschossigen Magazinblock entwickelt. Die Stahlbetonkonstruktion der vollklimatisierten Magazingeschosse (mit 16 Regal-Kilometer) stabilisiert das Neorenaissance-Gebäude vom Untergeschoss bis zum Dach bei In-Situ-Erhalt von Außenwänden, Fassaden und denkmalgeschütztem Erscheinungsbild. Der Marstallhof präsentiert sich mit künstlerischen Interventionen in seiner Gesamtheit als Erinnerungsort an die unmenschliche Geschichte der NS-Vergangenheit.

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    14 Bilder 1 Link

    Adresse

    Marstallstraße 2
    99423 Weimar

    Planungsbüros

    Aschenbach Architekten BDA, Weimar
    Weimar Planung und BauGestaltung J. Hofmann Freier Architekt, Weimar

    Entwurfsverfasser

    Dipl.-Ing. Architekt Klaus Aschenbach
    Dipl.-Ing. Architekt Jörg Hofmann
    Anja Brochwitz (Fassadengrafik Fenster der Geschichte)
    Andreas Knitz, Dr. Horst Hoheisel (Counter Monument Crushed History)

    Bauherr

    Freistaat Thüringen, vertreten durch das Landesamt für Bau und Verkehr, Erfurt

    Fertigstellung

    März 2018

  • Bild: Michael Miltzow

    Der neue Probensaal für die Staatskapelle Weimar des Deutschen Nationaltheaters wurde mittels eines eingeschossigen Baukörpers an der östlichen Seite der bestehenden Redoute angegliedert. Der monolithische Baukörper mit hinterlüfteter Vorhangfassade aus Faserzementplatten kommt nahezu vollständig ohne Fensteröffnungen aus und erzielt auf diese Weise eine skulpturale Anmutung, welche durch das leicht geneigte Dach, ebenfalls mit Faserzementplatten bekleidet, noch erhöht wird. Der neue Probensaal wurde als Herzstück inmitten des neuen Baukörpers angeordnet. Eine gefaltete innere Vorsatzschale überträgt die skulpturale Anmutung der Fassade in den Innenraum und sorgt zugleich für eine gute Klangqualität.

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    5 Bilder

    Adresse

    Ettersburger Straße 61
    99427 Weimar

    Planungsbüro

    pbr Planungsbüro Rohling AG Architekten Ingenieure, Jena

    Entwurfsverfasser

    Dipl.-Ing. (FH) Architekt Stefan Rabe

    Bauherr

    Stadt Weimar

    Fertigstellung

    Februar 2021

  • Bild: Stefan Nitschke

    Die neu gebaute Zweifeldsporthalle ersetzt eine kleinere DDR-Typensporthalle in der nördlichen Innenstadt Weimars. Mit Neuordnung des Baukörpers konnte an einer vorher unscheinbaren Straßenkreuzung durch Aufweitung des öffentlichen Raumes eine kleine Platzsituation ausgebildet werden. Der Neubau behauptet sich als solitärer Baukörper mit zurückhaltend hochwertiger Materialität und reduzierter Eleganz in der fast ausschließlich durch Wohnbauten monoton geprägten Umgebung.

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    4 Bilder

    Adresse

    Meyerstraße 51
    99423 Weimar

    Planungsbüro

    nitschke + kollegen architekten gmbh, Weimar

    Entwurfsverfasser

    Dipl.-Ing. Architekt Attila Zsoldos

    Bauherr

    Stadt Weimar

    Fertigstellung

    März 2021

  • Bild: Andreas Reich

    Der Neubau der „bauMhaus.kita“ war für alle Beteiligten keine alltägliche Bauaufgabe. Denn neben dem Ziel einer qualitätvollen Erweiterung des Betreuungsangebotes und den nicht nur städtebaulich komplexen Anforderungen des Baufeldes stand die Planungsaufgabe von Anbeginn im Zeichen eines intensiven Austausches mit der Bauhaus-Universität Weimar. Während die äußere Erscheinung nicht zuletzt aus der bauaufsichtlichen Forderung nach einer nichtbrennbaren Fassade entwickelt wurde, sind innen alle Wände und Decken sichtbar aus mehrlagig-verleimten Massivholzelementen (CLT) gefügt, so dass eine atmosphärische, den Bedürfnissen der kleinen und großen Nutzer Rechnung tragende Spiel- und Lernlandschaft entstehen konnte, die darüber hinaus den sparsamen Einsatz nachwachsender Rohstoffe erlebbar macht.

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    15 Bilder

    Adresse

    Belvederer Allee 5a
    99425 Weimar

    Planungsbüro

    reich.architekten BDA, Weimar

    Entwurfsverfasser

    Dipl.-Ing. Architekt Andreas Reich

    Bauherr

    Studierendenwerk Thüringen, Jena

    Fertigstellung

    August 2020

  • Nordostansicht, Bild: Klaus Reich

    Am Rande des Gewerbegebiets „Kromsdorfer Straße“ in Nachbarschaft der Kletterhalle entstand der Betriebskindergarten „Gipfelstürmer“. Er wird nach dem Konzept der offenen Arbeit betrieben. Die Kinder können sich frei im Haus bewegen und Angebote wählen, die sie interessieren. Ziel des Gebäudeentwurfs war daher eine einfache, klare Struktur, in der sich die Kinder gut orientieren können. Die Gruppenräume sind neutral gestaltet und für wechselnde Angebote nutzbar. Zentrum des Hauses ist das Kinderrestaurant mit Ausgabe- und Mitmachküche. Die Innenausstattung wurde durch die Sozialbau Central GmbH geplant. Das Gebäude wurde in Holzständerbauweise errichtet und erfüllt den Standard KfW-Effizienzhaus 55. Sheddach und Metallfassade sind eine Reminiszenz an die Industriearchitektur.

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    13 Bilder

    Adresse

    Straße des 17. Juni 5a
    99427 Weimar

    Planungsbüro

    Junk & Reich Architekten BDA Planungsgesellschaft mbH, Weimar

    Entwurfsverfasser

    Dipl.-Ing. Architekt Klaus Reich
    Dipl.-Ing. Katharina Imme

    Bauherr

    Trägerwerk Soziale Dienste e.V., Weimar

    Fertigstellung

    September 2019

  • Nordostansicht, Bild: Alexander Burzik

    Die Erweiterung ergänzt das bestehende Gebäudeensemble um einen markanten Neubau in massiver Bauweise. Ein schlanker Verbinder verknüpft beide Bürobauten. Die kompakte Kubatur kontrastiert mit der Transparenz in der Faserzementfassade, deren Öffnungen das umgebende Grün in den Innenraum einbeziehen. Die stützenfreien Grundrisse bieten maximale Nutzungsfreiheit auch für die Zukunft. Die transparente Trennung der Arbeitsplätze vom mittleren Kommunikationsbereich erlaubt umfangreiche Kontaktmöglichkeiten und Sichtbeziehungen sowie ruhige Rückzugsräume. Die je Etage variierende Bodenfarbgebung schafft Orientierung und persönlichen Bezug. Zur offenen Arbeitsatmosphäre trägt nicht zuletzt auch der Kontrast zwischen roh belassenen Betonflächen und dem glatten Weiß der Ausbauelemente bei.

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    5 Bilder

    Adresse

    Zum Hospitalgraben 2
    99425 Weimar

    Planungsbüros

    Dipl.-Ing. Cornelia Krontal Freie Architektin, Hannover
    Architekturbüro Mario Helbig, Weimar

    Entwurfsverfasser

    Dipl.-Ing. Architektin Cornelia Krontal

    Bauherr

    MKP GmbH, Weimar

    Fertigstellung

    November 2019

  • Bild: Meike Stübinger

    An der Schnittstelle von Gründerzeitbebauung, Gewerbebau und Plattenbaustrukturen vermittelt der neue mäanderförmige Stadtbaustein zwischen den unterschiedlichen Kontexten. Als Schwerpunkt des Quartierszentrums bildet er den neuen Auftakt für das Wohnquartier Weimar-Nord. Drei Einheiten für den Einzelhandel bilden den Sockel. Das erste Obergeschoss beherbergt Pflege-Nutzungen, umspielt von zwei großzügigen Dachterrassen, die allen Bewohnern attraktive und geschützte Außenräume mit Blick über die Stadt und ins Grüne bieten. Laubengänge bieten Raum für Kommunikation und ermöglichen eine optimale Belichtung und Belüftung der Service-Wohnungen in den Obergeschossen. Der rote Backstein und der helle Putz nehmen bewusst Bezug auf die früheren Gewerbebauten und die Anfänge des Plattenbaus an diesem Ort.

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    5 Bilder

    Adresse

    Marcel-Paul-Straße 50a
    99427 Weimar

    Planungsbüro

    Motorplan Architekten - Heemskerk, Löffelhardt, Wondra GbR, Weimar

    Entwurfsverfasser

    Dipl.-Ing. Architekt Johann Bierkandt

    Bauherr

    Konsumgenossenschaft Weimar

    Fertigstellung

    April 2021

  • Westansicht nach der Sanierung, Bild: Falko Bormann

    Das Studierendenwohnhaus am Jakobsplan – auch „Langer Jakob“ genannt – wurde 1972 in Plattenbauweise errichtet. Im Zuge der Sanierungsarbeiten wurden erhebliche Mängel aus der Errichterzeit aufgedeckt, die mit hohem Aufwand behoben werden mussten. Die Neugestaltung erfolgte als Bekenntnis zur Moderne der 1970er-Jahre. Aus Brandschutzgründen wurde das zentrale Treppenhaus neu aufgeführt. Es erscheint als transparente Fuge zwischen den Wohntürmen und verschafft dem Gebäude elegante Proportionen. Die Plattenstruktur der Fassade wurde in der neuen Vorhangfassade zitiert. Die charakteristische „Waffeleisenstruktur“ der Giebel blieb im Original erhalten. Ursprünglich für circa 1000 Studierende errichtet, bietet das Internat heute 349 Wohnheimplätze, größtenteils in Einzelappartements.

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    25 Bilder

    Adresse

    Jakobsplan 1
    99423 Weimar

    Planungsbüros

    Junk & Reich Architekten BDA Planungsgesellschaft mbH, Weimar
    Hartmann + Helm Planungsgesellschaft mbH, Weimar | DANE Landschaftsarchitektur BDLA, Weimar

    Entwurfsverfasser

    Dipl.-Ing. Architekt Ulrich Junk

    Bauherr

    Studierendenwerk Thüringen, Jena

    Fertigstellung

    März 2021

  • Nonnengarten Oberweimar

    Freiflächengestaltung

    Nonnengarten mit Kirche St. Peter und Paul, Bild: Heike Roos

    Die Kirchengemeinde Oberweimar-Ehringsdorf schafft besondere Momente der Besinnung und Gemeinschaft. Die Kirche St. Peter und Paul in Oberweimar ist vermutlich die älteste unter den Kirchen Weimars. Sie geht auf die Klosterkirche des im 13. Jahrhundert gegründeten Frauenklosters zurück und hat bis heute eine wechselvolle Geschichte erfahren. Für das 1523 aufgegebene Zisterzienserinnen-Kloster wurde mit der Neugestaltung des ehemaligen Nonnengartens ein Teil der alten Klostergeschichte im Kontext der heutigen gemeindlichen Nutzungswünsche sichtbar gemacht. Die Grundintention ist die Schaffung eines Ortes der Ruhe am Ilmtal-Radwanderweg. Die Wirkung des Gesamtensembles wird durch einen bewusst reduziert ausgestatteten Freiraum erlebbar.

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    5 Bilder

    Adresse

    Plan 2
    99425 Weimar

    Planungsbüro

    RoosGrün, Weimar

    Entwurfsverfasser

    Dipl.-Ing. Stadtplanerin und Landschafts­architektin Heike Roos

    Bauherr

    Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Oberweimar-Ehringsdorf, Weimar

    Fertigstellung

    September 2019

  • Ansicht Ilmseite, Bild: Thomas Müller

    Durch Hinzufügen eines funktionalen, modernen Baukörpers wurde das historische Ensemble der Kirchengemeinde Bad Berka – bestehend aus Kirche, Pfarrhaus und Innenhof – zu einem überregionalen Gemeindezentrum erweitert. Ziel des zeitgenössischen Eingriffs war, die erhaltene Substanz behutsam zu bereinigen, zu öffnen und weiterzubauen. Der vormals komplett umbaute Raum des Innenhofs sollte zur Ilm hin geöffnet werden, zugleich war es wichtig, die Geschichte dieses Ortes zu respektieren und das denkmalgeschützte historische Areal in seiner Gesamtwirkung nicht zu beeinträchtigen. Dies gelang durch eine behutsame Transformation der vorhandenen Mauersteine des einstigen Zisterzienserinnen-Klosters in den Neubau des Gemeindesaals.

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    18 Bilder 1 Video

    Adresse

    Pfarrgasse 1
    99428 Bad Berka

    Planungsbüro

    B19 ARCHITEKTEN BDA, Weimar

    Entwurfsverfasser

    Dipl.-Ing. Architekt Marc Rößling

    Bauherr

    Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Bad Berka

    Fertigstellung

    August 2020

  • Eingang, Bild: Matthias Funken

    Auf dem Grundstück der katholischen Kirchengemeinde St. Elisabeth in Arnstadt wurde bereits das bestehende Pfarrhaus saniert und ein Altbau aus den 1960er-Jahren durch einen modernen Neubau ersetzt. Der Neubau erhielt einen teilbaren Gemeindesaal, der Platz für circa hundert Besucher bietet, sowie dazugehörige Nebenräume. Die Gebäudekanten besetzen die Platzkanten des innerstädtischen Grundstücks. Der trichterförmige Eingangsbereich fungiert als städtebauliche Aufwertung der Straßenabwicklung und erzeugt Aufmerksamkeit. Im Zuge der Baumaßnahme wurde auch ein Nebengebäude zur Lagerung erstellt, welches das Grundstück an der Südseite zum öffentlichen Raum hin abgrenzt. Den Abschluss bildet die Sanierung und Umgestaltung des bisherigen Gemeindebereiches zum Pfarrbüro und Jugendbereich.

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    11 Bilder

    Adresse

    Krappgartenstraße 2a
    99310 Arnstadt

    Planungsbüro

    funken architekten, Erfurt

    Entwurfsverfasser

    Dipl.-Ing. (FH) Architekt Matthias Funken

    Bauherr

    Katholische Kirchengemeinde St. Elisabeth, Arnstadt

    Fertigstellung

    Februar 2020

  • Bild: Feuerwehr Arnstadt

    Der Neubau der Feuerwache Arnstadt gliedert sich in einen zweigeschossigen Kopfbau, in dem sich der Verwaltungstrakt mit Schulungsraum, Büroflächen und Aufenthaltsbereichen befindet, und die lang gestreckte, eingeschossige Fahrzeughalle mit 14 Stellplätzen für Einsatzfahrzeuge. Über eine Klinkerfassade, die in facettenreichen Rottönen changiert, wurden die unterschiedlichen Bereiche zu einer Einheit zusammengefasst. Im Erdgeschoss des Verwaltungstrakts öffnet sich der Neubau über eine großzügige Pfosten-Riegel-Fassade der Umgebung und schafft so eine kommunikative Struktur zwischen Stadt und Feuerwehr.

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    7 Bilder

    Adresse

    Sankt-Florian-Straße 1
    99310 Arnstadt

    Planungsbüro

    pbr Planungsbüro Rohling AG Architekten Ingenieure, Jena

    Entwurfsverfasser

    Dipl.-Ing. Architekt Michael Bracke

    Bauherr

    Stadt Arnstadt

    Fertigstellung

    Februar 2021

  • Ansicht vom Riedtor, Bild: Matthias Schmidt

    Anstelle des früheren Gesellschaftshauses „Concordia“ entstand ein neues Wohnhaus. 23 unterschiedliche Wohnungen gruppieren sich um einen Gemeinschaftshof, der in eigener Weise das frühere Motiv des Gesellschaftsgartens ins Zentrum der neuen Bewohner rückt und mit einer Laube als Erschließungs- und Beschirmungselement auf verschiedenen Ebenen besonderen Raum zur Begegnung schafft. Die Bebauung folgt dem Straßenverlauf und vervollständigt die Quartierskontur. Zugänge zum Hof und Höhenstaffelungen rhythmisieren das Bauvolumen und schaffen Maßstab zur nachbarschaftlichen Bebauung bis ins Detail der Gestaltung.

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    8 Bilder

    Adresse

    Karolinenstraße 1
    99310 Arnstadt

    Planungsbüros

    Osterwold°Schmidt EXP!ANDER Architekten BDA PartGmbB, Weimar
    Planungsatelier Rink, Amt Wachsenburg | Planungsatelier Reinhardt, Amt Wachsenburg

    Entwurfsverfasser

    Dipl.-Ing. Architekt und Stadtplaner Matthias Schmidt
    Dipl.-Ing. Architektin Antje Osterwold

    Bauherr

    Baugesellschaft an der Wachsenburg mbH, Amt Wachsenburg

    Fertigstellung

    Mai 2021

  • Friedhof Rudisleben · Arnstadt

    Freiflächengestaltung

    Neue Platzgestaltung vor der Trauerhalle, Bild: Steffen Möbius

    Die Planungen zur Umgestaltung des Friedhofes in Rudisleben basieren auf den Entwürfen des Landschaftsarchitekten Frank Möbius (1943–2008) aus dem Jahr 2000. Die Umsetzung von Friedhofsentwicklungsplanungen bedarf wegen der langen Liegezeiten der Gräber oftmals mehrere Jahrzehnte. Erst ab dem Jahr 2017 konnte die Umsetzung schrittweise beginnen. Neben der Neugestaltung von Grabbelegungsflächen mit höhenbündig in der Rasenfläche verlegten Einfassungen wurde der Hauptweg neu gestaltet und ein Brunnenplatz zentral im Friedhof errichtet. Gleichzeitig wurde die Trauerhalle grundhaft saniert und der Vorplatz mit Natursteinpflaster versehen. Eine pflegeleichte Strauch- und Staudenmischpflanzung säumt den Friedhof.

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    5 Bilder

    Adresse

    Schulplan 12b
    99310 Arnstadt

    Planungsbüros

    Büro für Freiraumplanung Möbius, Erfurt
    Innenarchitektur+Design, Albrecht von Kirchbach Freier Innenarchitekt, Erfurt

    Entwurfsverfasser

    Dipl.-Ing. (FH) Landschafts­architekt Steffen Möbius

    Bauherr

    Stadt Arnstadt

    Fertigstellung

    Februar 2020

  • Bild: Frank Otto

    Das historische Gebäude „Inhalatorium“ der Stadt Bad Sulza beherbergt die Tourist-Information. Die in die Jahre gekommene Ausstattung ist modernisiert und die Tourist-Information digitalisiert worden. Die geforderte Barrierefreiheit wurde ebenso umgesetzt. Der Bereich zwischen den beiden Eingangstüren (Windfang) ist durch den Umbau künftig auch außerhalb der Geschäftszeiten jederzeit zu erreichen. Hier ist unter anderem ein Souvenir-Automat aufgestellt worden, an dem etwa Wanderkarten, Sole-Bonbons oder auch eine Flasche regionaler Wein gekauft werden können. In der Tourist-Information selbst wurden die Themen „Sole“ und „Wein“ in zwei separaten Bereichen thematisiert und digital erfahrbar gemacht.

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    8 Bilder

    Adresse

    Kurpark 2
    99518 Bad Sulza

    Planungsbüro

    OTTO Architektur + Landschaftsarchitektur Partnerschaft mbB, Jena

    Entwurfsverfasser

    Dipl.-Ing. Architekt Frank Otto

    Bauherr

    Stadt Bad Sulza

    Fertigstellung

    März 2021

  • Luftbild Gradierwerk, Bild: Alexander Burzik

    Das Gradierwerk diente im Rahmen der Salzgewinnung zum Anreichern (Gradieren) und Reinigen der Sole. Heute werden das Gradierwerk und die Zerstäuberhalle zur Inhalation und zu Kur-Zwecken genutzt. Im Rahmen der Sanierung wurden in dem 140 Meter langen Gebäude über 1000 Kubikmeter Schwarzdornreisig ausgewechselt und über 100 Kubikmeter Bauholz mit Abbundlängen von circa 6,5 Kilometern verarbeitet. Das Dachtragwerk und die Wände der Zerstäuberhalle wurden grundlegend saniert, die Soleverteilung wurde neu konzipiert. Das Pumpenhaus wurde erneuert und ein neuer Soleauffangbehälter eingebaut. Die Sanierung des technischen Schaudenkmals erfolgte in zwei Bauabschnitten mit Fördermitteln der Städtebauförderung.

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    20 Bilder

    Adresse

    Am Gradierwerk 3
    99518 Bad Sulza

    Planungsbüro

    Nils Havermann Architekt, Kapellendorf

    Entwurfsverfasser

    Dipl.-Ing. Architekt Nils Havermann

    Bauherr

    Stadt Bad Sulza

    Fertigstellung

    April 2021

  • Luftbild Siedepfanne, Bild: Alexander Burzik

    Siedepfannen dienten im Rahmen der Salzproduktion zum Trennen der angereicherten (gradierten) Sole in Wasser und Kochsalz durch Erhitzen. Im Siedehaus 5 der Saline Bad Sulza befindet sich eine der letzten noch erhaltenen stählernen Siedepfannen. Das gesamte Dachtragwerk des vermutlich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts errichteten Fachwerkgebäudes war stark geschädigt. Dachstuhl und Hängewerke über der Siedepfanne hatten sich über 50 Zentimeter abgesenkt. Ziel der Baumaßnahme war es, Tragwerk und Dachdeckung zu sanieren und dabei möglichst viel historische Bausubstanz zu erhalten. Die Sanierung des technischen Schaudenkmals erfolgte in zwei Bauabschnitten mit Fördermitteln der Denkmalpflege des Kreises, des Landes und des Bundes.

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    14 Bilder

    Adresse

    Naumburger Straße 10
    99518 Bad Sulza

    Planungsbüro

    Nils Havermann Architekt, Kapellendorf

    Entwurfsverfasser

    Dipl.-Ing. Architekt Nils Havermann

    Bauherr

    Stadt Bad Sulza

    Fertigstellung

    April 2021

  • Blick zum Haupteingang in Richtung St. Wippertuskirche, Bild: Michael Miltzow

    Ein ehemaliges Verwaltungsgebäude der Stadt Kölleda wurde zu einer zentralen Einrichtung der offenen Kinder-, Jugend- und Seniorenarbeit umgebaut. Der Bestandsbau besteht aus einer Teilunterkellerung mit Tonnengewölbe, einem massivem Erdgeschoss aus Naturstein und einem Fachwerkgeschoss mit Walmdach. Der vorhandene Hof zum Nachbargebäude wurde vollständig mit einem Anbau ergänzt, welcher den großen Saal mit Bühne und die öffentlichen Räume enthält. Äußerlich kontrastiert die Ergänzung durch die Materialwahl des Schiefers zum begrenzenden Bestand. Es entstand ein multifunktionales Gebäude, das sich als das neue kulturelle Zentrum der Stadt Kölleda etablieren soll und in Verbindung mit dem Rittergut einen neuen baulichen Höhepunkt der Stadt bildet.

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    10 Bilder

    Adresse

    Markt 25
    99625 Kölleda

    Planungsbüro

    HOFFMANN.SEIFERT.PARTNER architekten und ingenieure, Erfurt

    Entwurfsverfasser

    Dipl.-Ing. Architekt Felix Harbig

    Bauherr

    Stadt Kölleda

    Fertigstellung

    Oktober 2020

  • Innenhof, Bild: Dirk Hädicke

    Alle Gruppenräume des Gebäudes sind in Richtung Süden und Osten zum Garten ausgerichtet. Die koppelbaren Gruppenräume grenzen jeweils an eine gemeinsame Terrasse. Gestalterische Grundidee ist es, das Gebäude nach außen zu strukturieren und jeder Kindergruppe ihr eigenes „Haus“ zu geben. Es wurde mit einer Satteldachform gearbeitet, da diese archetypische Form bei Kindern häufig positiv besetzt ist. Nebenfunktionen sind in Richtung Nordwesten orientiert. Die zentrale Terrasse bietet einen geschützten Freiraum und den Übergang zum Gartenbereich. Die abgetreppte Gebäudeform in Richtung Garten erzeugt kleinteilige Räume und sorgt so für Sicherheit und Geborgenheit.

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    7 Bilder

    Adresse

    Wilhelm-Pieck-Ring 34
    99625 Kölleda

    Planungsbüro

    raum33 architekten Jörg Weber & Dirk Hädicke PartG mbB, Weimar

    Entwurfsverfasser

    Dipl.-Ing. Architekt Dirk Hädicke

    Bauherr

    WWG Kölleda Wohnungswirtschaft GmbH, Kölleda

    Fertigstellung

    März 2021

  • Bild: Axel Bauer

    Zur Schaffung höherer Kapazitäten wurde das bestehende Kita-Gebäude, eine 130 Jahre alte stadtbildprägende Historismusvilla, behutsam erweitert. Der eingeschossige, villenartige Neubau mit darunterliegendem Hanggeschoss ist abgerückt von der Villa positioniert und schließt über einen verglasten, oberirdischen Gang an das Hauptgebäude an. Dabei passt sich der Neubau durch ein harmonisches Farbkonzept ohne große Kontraste zurückhaltend gegenüber der Villa ein. Im Neubau befinden sich drei Gruppenräume, die sich über große Verglasungen zu den ebenerdigen Terrassen und den parkähnlichen Freianlagen öffnen. Der verbindende Flur wurde als Spielflur mit kleinem Platz angelegt, in welchem auch die Garderoben sind.

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    22 Bilder

    Adresse

    Max-Küstner-Straße 1
    99894 Friedrichroda

    Planungsbüro

    Lehrmann & Partner GbR · Architektur- und Ingenieurbüro, Waltershausen

    Entwurfsverfasser

    Dipl.-Ing. (FH) Architekt Michael Heß
    Dipl.-Ing. Architektin Sabine Wiesenmüller

    Bauherr

    AWO AJS gGmbH, Erfurt

    Fertigstellung

    März 2021

  • Dorfplatz · Walschleben

    Freiflächengestaltung

    Südlicher Platzteil, Bild: Frank-Dirk Feistel

    Der Dorfplatz wurde unter Einbeziehung des vorhandenen Baumbestandes als Platz für Veranstaltungen, Märkte und als Ortsmittelpunkt mit hoher Aufenthaltsqualität umgestaltet. Die umlaufenden Elemente aus Sitzmauer, Stufen und Mauerscheiben rahmen den Platz. Das Plattenband vor den südlichen Fassaden wird als Hauptverweilbereich ausgebildet und von der Veranstaltungsfläche optisch abgesetzt. Zentraler Punkt des Platzes ist der Sitzbereich mit seinen elliptischen Hochbeeten und Sitzmauern mit besonders hochwertiger Bepflanzung. Von einem Balkon an der Bestandseiche ist der Platz gut zu überblicken. Die Platzwestseite erhält als Raumabschluss Mauerscheiben, an denen die Hinweis- und Informationsträger der Gemeinde integriert wurden.

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    6 Bilder

    Adresse

    Am Plan
    99189 Walschleben

    Planungsbüro

    Büro für Landschaftsarchitektur Frank Feistel, Erfurt

    Entwurfsverfasser

    Dipl.-Ing. (FH) Landschafts­architekt Frank-Dirk Feistel

    Bauherr

    Verwaltungsgemeinschaft Gera-Aue, vertreten durch die Gemeinde Walschleben

    Fertigstellung

    August 2018

  • Gesamtanlage von Nordost, Bild: Thomas Müller, Freier Fotograf

    Der Leubinger Fürstenhügel ist der größte noch weitgehend erhaltene frühbronzezeitliche Grabhügel Mitteleuropas und damit eines der bedeutendsten Bodendenkmale Thüringens. In seiner unmittelbaren Nachbarschaft direkt an der Autobahn A 71 entstand als Projekt der Internationalen Bauausstellung Thüringen (IBA) eine zukunftweisende Tank- und Rastanlage. Im Rahmen eines internationalen Wettbewerbs wurden interdisziplinäre Planungskonzepte für die Architektur, die Landschaftsarchitektur und das Kommunikationsdesign der Gesamtanlage entwickelt. Die europaweite Auslobung des Wettbewerbs war ein modellhaftes Verfahren zur Qualifizierung von Verkehrsinfrastrukturprojekten. Der Bau der Tank- und Rastanlage begann im Oktober 2018, die Inbetriebnahme erfolgte am 30. März 2021.

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    6 Bilder

    Adresse

    BAB 71
    99610 Sömmerda OT Leubingen

    Planungsbüros

    MONO Architekten, Berlin
    Planorama Landschaftsarchitektur, Berlin | MUS, Berlin

    Entwurfsverfasser

    Dipl.-Ing. Architekt André Schmidt
    Dipl.-Ing. (FH) Landschaftsarchitekt Maik Böhmer
    Designer Bram Loss

    Bauherr

    Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch Die Autobahn GmbH des Bundes, diese vertreten durch die Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH (DEGES) in Kooperation mit IBA Thüringen – Shell Deutschland GmbH, Berlin

    Fertigstellung

    März 2021

  • Empfang, Bild: Markus Veit

    In der Nordhäuser Oberstadt entstand ein Mehrfamilienwohnhaus mit fünf Mietwohnungen und einer Arztpraxis. Es handelte sich um eines der letzten freien Grundstücke in diesem Stadtteil. Die Villenstruktur der umgebenden Bebauung wurde mit dem Neubau durch die kompakte Bauweise und das Mansarddach wieder aufgenommen. Aufgrund der Hanglage verfügt das Gebäude über zwei Vollgeschosse, ein ausgebautes Dachgeschoss sowie ein Souterrain. Die Zwei- bis Vierraumwohnungen sind zwischen 65 und 100 Quadratmeter groß. Sie werden über einen gemeinsamen Aufzug barrierefrei erschlossen und verfügen über Loggien. Im Erdgeschoss befindet sich eine internistische Praxis. Auf knapp 180 Quadratmeter Nutzfläche wurden hier Räumlichkeiten für das gesamte Spektrum der hausärztlichen Versorgung sowie der internistischen Diagnostik geschaffen.

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    9 Bilder

    Adresse

    Köllingstraße 3
    99734 Nordhausen

    Planungsbüro

    Architekturbüro Katrin Klima, Nordhausen

    Entwurfsverfasser

    Dipl.-Ing. Architektin Katrin Klima

    Bauherr

    Dr. Michael Ibe, Nordhausen

    Fertigstellung

    Juli 2020

  • Nordseite, Bild: Nadine Stevens

    Eine Narbe im Gesicht der Nordhäuser Innenstadt wurde 2020 mit der Errichtung des Mehrfamilienhauses „Am Hagentor“ geschlossen. Jahrelang bot sich lediglich der Anblick einer tiefen Baugrube, eines Betongerippes mit rostendem Stahl, den Resten eines gescheiterten Versuchs, nach der Wende ein Hotel auf der ehemaligen Brauerei zu errichten. Im Zuge eines Investorenwettbewerbes konnten Architektin und Investor die Stadt von ihrem Konzept überzeugen. Der L-förmige Entwurf schloss die Straßenecke, die tiefe Baugrube wurde mit zwei Parkebenen gefüllt. Durch deren Begrünung entstand eine lebenswerte und ruhige Atmosphäre im Innenhof. Im fünfgeschossigen Gebäude entstanden 27 moderne und barrierefreie Wohneinheiten sowie eine Gewerbeeinheit mit Außenflächen und Blick in die Nordhäuser Promenade.

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    6 Bilder

    Adresse

    Vor dem Hagentor 7
    99734 Nordhausen

    Planungsbüro

    NSA - Nadine Stevens Architektur, Nordhausen

    Entwurfsverfasser

    Dipl.-Ing. Architektin Nadine Stevens

    Bauherr

    Feuerland Immobilien GmbH, Nordhausen

    Fertigstellung

    September 2020

  • Brennblase, Bild: Pia Wienrich

    Nordhausen ist bekannt für Korn. 1507 wurde mit der Brennerei begonnen. Die Echter Nordhäuser Traditionsbrennerei als Teil von Nordbrand Nordhausen ist die letzte traditionelle Brennerei. Sie lebt mit Errichtung der Kleinbrennanlage Tradition fort. Es wurde das einstige Kesselhaus entkernt und die Brennblase mit separater Erschließung vom Hof und für Einblicke vom Verkaufsladen installiert. Die Alu-Glas-Tür hinter der bauzeitlichen Rundbogentür lädt dabei schon von weitem ein. Für die Anlagenaufstellung wurde die darunterliegende Decke statisch und der Raum brandschutztechnisch ertüchtigt. Die Technik dient zum Schaubrennen während der Öffnungszeiten der Ausstellung. Das Angebot, Einblick in die Brennkunst zu bekommen, ergänzt die Führungen durch die hundertjährige Brennerei mit ihrer weitbekannten Korn-Historie.

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    7 Bilder

    Adresse

    Grimmelallee 11
    99734 Nordhausen

    Planungsbüro

    arko bauplanung GmbH, Nordhausen

    Entwurfsverfasser

    Dipl.-Ing. (FH) Architektin Pia Wienrich

    Bauherr

    Nordbrand Nordhausen GmbH, Nordhausen

    Fertigstellung

    August 2020

  • Südseite, Bild: Annette Oeller-Gerboth

    Der Pavillon ist eingebettet in den unter Denkmalschutz stehenden Villenpark Hohenrode. Der Bau wurde von der Fabrikantenfamilie Kneiff wahrscheinlich um das Jahr 1875 in Auftrag gegeben, geplant wurde dieser vom Architekten Ludwig Bohnstedt. Nach Jahren der Verwahrlosung, eine letzte dokumentierte Renovierung fand 1910 statt, wurde der Pavillon in den Jahren 2018 bis 2021 gemäß der denkmalrechtlichen Zielstellung umfassend saniert. Neben diversen Nutzungen, wie zum Beispiel für Ausstellungen und Sommerkonzerte, soll der Pavillon auch als Außenstelle des Standesamtes Nordhausen dienen.

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    9 Bilder

    Adresse

    Hohenrode 1
    99734 Nordhausen

    Planungsbüro

    Architekturbüro Annette Oeller-Gerboth, Heringen

    Entwurfsverfasser

    Dipl.-Ing. Architektin Annette Oeller-Gerboth

    Bauherr

    Bürgerstiftung Park Hohenrode, Nordhausen

    Fertigstellung

    März 2021

  • Südansicht, Bild: Gerold Grimm fotografie-grimm-leinefelde

    Im Garten vor dem Altenpflegezentrum wurde ein neuer Haupteingangsbereich mit Vorplatz, Foyer, Kapelle und Gemeinderäumen geschaffen. Hierdurch entsteht ein Rahmen, um Gemeinschaft zu erleben und Ruhe, Frieden sowie Geborgenheit zu finden. Die Struktur der Kapellenklinkerfassade ist Sinnbild des Lebens; der Hell-Dunkel-Wechsel, die scharfen Kanten und die unebenen Flächen formulieren das Erscheinungsbild. Ob von außen erlebbar oder innen prägend, fokussiert sich der Blick auf das in die ovale Kapellenfassade integrierte Kreuz: Einfallendes Sonnenlicht sowie die Hinterleuchtung verleihen individuelle Kostbarkeit. Die ovale, gelaserte Altarglasplatte schwebt förmlich, sie wird von einem siebenarmigen Leuchter getragen. Das ewige Licht, ein einzigartiger „Lemurischer Kristall“ aus Brasilien, zieht die Besucher in den Bann. Auch der strukturierte Innenputz und die kupferne Türanlage laden zum betrachtenden Verweilen ein.

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    10 Bilder 1 Link

    Adresse

    Klosterstraße 4
    37355 Niederorschel

    Planungsbüro

    Architekturbüro Stadermann - Architekten BDA, Niederorschel

    Entwurfsverfasser

    M.A. Architekt Matthias Stadermann
    Dipl.-Ing. (FH) Architekt Ottmar Stadermann

    Bauherr

    Katholische Altenpflegeheime Eichsfeld gGmbH, Heilbad Heiligenstadt

    Fertigstellung

    Oktober 2020

  • Eingangsbereich, Bild: Markus Veit

    Realisiert wurde auf einer innerstädtischen Brache in Bleicherode ein neuer Kindergarten mit Krippenteil für insgesamt 72 Kinder. Der eingeschossige Bau mit zwei abgewinkelten Gebäudeflügeln grenzt den öffentlichen Straßenraum ab und öffnet das Gebäude zu einem vorhandenen Grünflächenbereich mit Baumbestand. Der Grundriss ist offen gestaltet mit fließenden Räumen, entsprechend den Raumwünschen des Reggio-Konzeptes vom Kindergarten. Die Architektur des Kindergartens nimmt Bezug auf die Nachbarbebauung des Seniorenzentrums, vorherrschende Materialien der Fassaden sind Putz, Holz und Faserzementplatten. Mit dem Kindergartenneubau und dem angrenzenden Seniorenzentrum ist ein Ensemble entstanden, das die bisherige innerstädtische Brache in Bleicherode beseitigt und wieder revitalisiert hat.

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    10 Bilder

    Adresse

    Gartenstraße 5
    99752 Bleicherode

    Planungsbüro

    Architekturbüro Tobias Winkler, Nordhausen

    Entwurfsverfasser

    Dipl.-Ing. Architekt Tobias Winkler

    Bauherr

    JugendSozialwerk Nordhausen e.V., Nordhausen

    Fertigstellung

    April 2018

  • Post · Heilbad Heiligenstadt

    Umbau / Erweiterung

    Südansicht Anbau, Bild: Tobias Winkler

    Zielstellung der umfangreichen Sanierungs- und Umbauarbeiten war die Revitalisierung eines überwiegend leerstehenden Filial- und Verwaltungsgebäudes der Deutschen Post. Das bestehende Verwaltungsgebäude aus den 1950er-Jahren wurde für die geplante Nutzung als Wohnanlage mit Tagespflege aufwendig saniert, umgebaut und mit einem südlichen Anbau in moderner Architektur erweitert. Trotz der Umbauten und Nutzungsänderungen blieb der ursprüngliche Charakter des historischen Postgebäudes erhalten. Mit der Baumaßnahme entstanden 25 Kleinstwohnungen im Ober- und Dachgeschoss, während im Erdgeschoss eine Tagespflege eingerichtet wurde.

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    17 Bilder

    Adresse

    Petristraße 20
    37308 Heilbad Heiligenstadt

    Planungsbüro

    Architekturbüro Tobias Winkler, Nordhausen

    Entwurfsverfasser

    Dipl.-Ing. Architekt Tobias Winkler

    Bauherr

    Heck Vermögensgesellschaft mbH, Nordhausen

    Fertigstellung

    November 2019

  • Bild: Tino Sieland

    Das Wohnhaus wurde in ein geneigtes Gelände integriert, so dass beide Geschosse ebenerdig zugänglich sind. Im Untergeschoss zur Hangseite befinden sich Bad, Hausanschlussraum, Hauswirtschaftsraum, Werkstatt und Treppe; die Aufenthaltsräume, hier Büroräume und Hauptzugang, liegen auf der hangabgewandten Südseite. Im Obergeschoss wurden alle Wohnräume, Küche, Bad, Abstellraum, Schlafräume und Ankleide untergebracht. Alle Räume sind mit großzügigen Fensteröffnungen bzw. der Wohnraum mit einer Glasfassade versehen. Lichtkuppeln im Dach sorgen für Tageslicht im Flur und im Treppenhaus. Das Haus wurde in Massivbauweise errichtet und mit einem Wärmedämmverbundsystem versehen. Solarthermie-Elemente auf dem Dach erwärmen Brauch- und Heizungswasser.

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    7 Bilder

    Adresse

    Schneidemühlenweg 29
    99974 Mühlhausen

    Planungsbüro

    Timo Neumann, Architekturbüro, Niederdorla

    Entwurfsverfasser

    Dipl.-Ing. (FH) Architekt Timo Neumann

    Bauherr

    Rebekka Thor und Mario Löser, Mühlhausen

    Fertigstellung

    Oktober 2018

  • Ortsmitte, Bild: Sebastian Schels, PK Odessa

    Der Gedenkort an Friedrich Schiller, der in diesem Haus von 1782 bis 1783 auf seiner Flucht aus Stuttgart Asyl fand, musste mit einem architektonischen Konzept wiederentdeckt werden. Der vorgefundene Bruch zwischen dienenden und ausstellenden Nutzungen sollte mit einem stimmigen räumlichen Gesamtbild überwunden werden. Die restauratorische und baugeschichtliche Befundlage ist, speziell für die bedeutsame Zeit des Aufenthaltes des Dichters, schmal. Neben konservatorischen und museologischen Maßnahmen mussten umfangreiche konstruktive Sicherungen und architektonische Entscheidungen treten, die vor allem in der Wiederherstellung des in früherer Zeit entfernten Außenputzes und in der Möblierung der Besucherbereiche Ausdruck fanden.

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    Adresse

    Friedrich-Schiller-Straße 1
    98617 Grabfeld OT Bauerbach

    Planungsbüro

    STUDIOGRÜNDERKIRFEL Architekten PartGmbB, Bedheim

    Entwurfsverfasser

    Dipl.-Ing. Architekt Florian Kirfel-Rühle
    Dipl.-Ing. Architektin Anika Gründer

    Bauherr

    Klassik Stiftung Weimar in Kooperation mit der Gemeinde Grabfeld

    Fertigstellung

    Juni 2020

  • Kirchenburg Walldorf · Meiningen

    Wiederaufbau / Innenraumgestaltung

    Bild: Karsten Merkel

    Ein Brand hat 2012 die Kirche bis auf ihre Außenmauern zerstört. Rasch wurde der Entschluss zum Wiederaufbau des Gotteshauses in der Kirchenburg auf dem Bergsporn in Walldorf gefasst, um dem Verlust zu begegnen und den Ort für ein lebendiges Kirchenleben auszubauen. In der Entscheidung der äußerlichen Rekonstruktion lag auch eine unverhoffte Chance in der inneren Neuordnung und Fügung mit dem wertvollen Alten – baulich wie inhaltlich. So ist es gelungen, in einem gemeinsamen Prozess auch für den Innenraum ein neues Konzept im Thema der „Spurensuche“ umzusetzen. Bemerkenswert ist unter Wahrung der Bestandserhaltung das Spektrum vielfältiger Nutzungen der gesamten Kirchenburg als Biotopkirche, Kinderkirchenburg, Radwegekirche, Veranstaltungsort und Ausdruck des Glaubensbekenntnisses.

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    Adresse

    Kirchgasse 7
    98617 Meiningen OT Walldorf

    Planungsbüros

    Freier Architekt, UNIV, BDA, Dipl.-Ing. Karsten Merkel, Meiningen
    Osterwold°Schmidt EXP!ANDER Architekten BDA PartGmbB, Weimar

    Entwurfsverfasser

    Dipl.-Ing. Architekt Karsten Merkel
    Dipl.-Ing. Architektin Antje Osterwold
    Dipl.-Ing. Architekt und Stadtplaner Matthias Schmidt

    Bauherr

    Evangelische Kirchengemeinde Walldorf, Meiningen

    Fertigstellung

    Mai 2019

  • Bild: Oliver Baumheier

    Das ehemalige Offizierscasino, das Ende des 19. Jahrhunderts in Meiningen erbaut wurde und bis zur Wende militärischen Zwecken gedient hatte, stand seit der Wende leer. Gemeinsam mit dem DRK in Meiningen und der Raiffeisenbank im Grabfeld als Auftraggeber wurde eine Nutzungskonzeption erarbeitet, die es betagten Menschen ermöglicht, selbstbestimmt und unabhängig in einer sicheren Umgebung zu wohnen. Die in dem modernen Anbau untergebrachten Räume für den mobilen Pflegedienst des DRK gewährleisten im Falle einer höheren Pflegebedürftigkeit schnelle Unterstützung auf kurzem Wege. Ein großer, heller Gemeinschaftsraum kann zum Beispiel auch für Familienfeiern genutzt werden. Insgesamt wurden auf den vier Geschossen 29 barrierefreie Wohnungen errichtet.

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    10 Bilder

    Adresse

    Straße der Justiz 2
    98617 Meiningen

    Planungsbüros

    ARC NOVA architects GmbH, Gotha
    Michael Priebs . Architektur, Gotha | Architekturbüro Dr. Spindler, Erfurt

    Entwurfsverfasser

    Dipl.-Ing. Architekt Oliver Baumheier
    Dipl.-Ing. Architekt Michael Priebs

    Bauherr

    Raiffeisenbank im Grabfeld eG, Sulzdorf an der Lederhecke

    Fertigstellung

    Dezember 2020

  • Bild: Renée Möser

    „Neugier trifft Erfahrung“ – unter diesem Motto des ASB Regionalverband Südwestthüringen e.V. wurde das Sozialzentrum um einen Neubau mit Kindertagesstätte, Hausgemeinschaft für zehn Bewohner in der stationären Altenpflege und fünf barrierefreien Mietwohnungen erweitert. Der zweigeschossige Neubau schließt mit einem zurückgesetzten Dachgeschoss in Holzbauweise ab. Über eine Verbindungsbrücke in Stahl-Glas-Konstruktion wird das neue mit dem alten Gebäude im Ober- und Dachgeschoss verbunden. Ein frei gestalteter Spielplatz und Carportstellplätze ergänzen die Außenanlagen. Zusammen mit dem bestehenden und dem neuen Baukörper entsteht ein vielseitig nutzbarer Innenhof, der sich nach außen für alle öffnet.

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    5 Bilder

    Adresse

    Kanalstraße 19a
    99817 Eisenach OT Stregda

    Planungsbüro

    RJ . Planungsbüro GmbH & Co. KG, Erfurt

    Bauherr

    ASB Regionalverband Südwestthüringen e.V., Eisenach

    Fertigstellung

    November 2020

  • Eingangsseite, Bild: Susann Schildbach

    Das Albert-Schweitzer-Gymnasium befindet sich im Ortskern der Stadt Ruhla. Zum Schulstandort gehören drei Häuser, die zusammen eine Einheit als Denkmal-Ensemble „Gymnasium Ruhla“ bilden. Aufgrund der vorhandenen Schäden und Mängel wurde das Bestandsgebäude aus statischer, bauphysikalischer und brandschutztechnischer Sicht dringend als sanierungsbedürftig eingeschätzt. Da eine Sanierung des Gebäudes erheblich die Kosten eines Neubaus überschreiten würde, wurde entschieden, das Gebäude abzubrechen und einen Ersatzneubau zu errichten. Durch den Neubau wurden die für den Schulbetrieb (mit circa 485 Schülerinnen und Schülern) notwendigen Räume geschaffen. Ein Aufzug sichert die Barrierefreiheit.

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    12 Bilder

    Adresse

    Bermbachtal 24
    99842 Ruhla

    Planungsbüro

    Büro für Bauplanung & Architektur Kraus GbR, Dermbach

    Entwurfsverfasser

    Dipl.-Ing. (FH) Architektin Susann Schildbach

    Bauherr

    Landkreis Wartburgkreis, Bad Salzungen

    Fertigstellung

    September 2020

  • Wohngebäude · Schmalkalden

    Umbau / Modernisierung

    Allendestraße 81/83 von Südosten, Bild: Claus Dieter Untermann

    Die Stadt Schmalkalden und ihre Wohnungsbaugesellschaft haben begonnen, durch verschiedene Maßnahmen und Projekte dem Wohngebiet Walperloh zu einem neuen Image zu verhelfen. Für diesen Imagewandel leisten nach mehrjährigem Leerstand der Umbau, die Sanierung und die Neugestaltung der Wohngebäude und der Freianlagen Allendestraße 77 bis 83 einen wichtigen und deutlich sichtbaren Beitrag. In exponierter Lage am höchsten Punkt des Wohngebietes entstanden aus einem sechsgeschossigen Wohnblock mit 60 Wohnungen nach einem Teilrückbau zwei moderne Wohnhäuser mit insgesamt 30 neu gestalteten Wohnungen mit großen Balkonen. Durch Einbau eines Aufzuges sind 18 Wohnungen barrierefrei erschlossen. Die technische und gärtnerische Neugestaltung der Freianlagen erfüllt alle Anforderungen des Wohnens.

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    18 Bilder

    Adresse

    Allendestraße 77-83
    98574 Schmalkalden

    Planungsbüros

    WOHNSTADT Stadtentwicklungs- und Wohnungsbaugesellschaft Hessen mbH, Geschäftsstelle Weimar, Weimar
    Architekturbüro Freie Architektin Dr. Andrea Untermann, Bad Berka | Ines Klinke Freie Stadtplanerin Büro für Stadtraum, Ortsentwicklung, Ortsgestaltung, Erfurt

    Entwurfsverfasser

    Dr.-Ing. Architekt im Ruhestand Claus Dieter Untermann
    Dr.-Ing. Architektin im Ruhestand Andrea Untermann
    Dipl.-Ing. Stadtplanerin Ines Klinke

    Bauherr

    Wohnungsbau GmbH der Stadt Schmalkalden

    Fertigstellung

    Juli 2019

  • Bild: Heike Roos

    Die Stadt Sonneberg gestaltete im Zuge der Sanierung und des Erweiterungsneubaus des Deutschen Spielzeugmuseums die dazugehörigen Freianlagen attraktiv. So wurde am nordöstlichen Zentrumsrand ein Besucherparkplatz errichtet sowie eine ansprechende fußläufige Haupterschließungsachse aus Richtung der Fußgängerzone hergestellt. Im Freiraum wurde ein den Gesamtraum tragender „Promenaden-Finger“ zur Stadt hin eingeordnet, der mit einem „Stadt-Balkon“, welcher mit dem Neubau korrespondiert, sich selbstbewusst der Innenstadt zuwendet. Die barrierefreie Erschließung des Museums vom Parkplatz aus war dabei ein wichtiger Aspekt. Weiterhin wurden museumsbezogene, bespielbare Kunst sowie Sitzangebote realisiert und die Fläche mit pflegeextensiven Pflanzungen als optische Blickpunkte bereichert.

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    5 Bilder

    Adresse

    Beethovenstraße 10
    96515 Sonneberg

    Planungsbüro

    RoosGrün, Weimar

    Entwurfsverfasser

    Dipl.-Ing. Stadtplanerin und Landschafts­architektin Heike Roos

    Bauherr

    Stadt Sonneberg

    Fertigstellung

    Oktober 2019

  • TAKTAK • BUTZE SOMMERTAL • Gretel, Bild: Robert Ilgen

    Die Mikro-Architektur ist ein selbstinitiiertes Projekt mit dem Ziel, mittels minimaler Interventionen einen Beitrag zur nachhaltigen Aufwertung ländlicher Regionen zu leisten. An abgeschiedenen Orten finden Naturliebhaber individuell gestaltete „Butzen“, die ihnen als einzigartiges Nachtlager dienen. Die beiden ersten Wandererherbergen konnten mitten im Biosphärenreservat Rhön errichtet werden. Die abstrakte Gebäudeform kontrastiert mit dem natürlichen Umfeld. Die Anleihen von Forst- und Jagdarchitektur lassen sie jedoch klar an diesem Ort beheimatet sein. Auf Schraubfundamenten ruht das Holztraggerüst, welches den aus Holzrahmenbau-Elementen gefügten Baukörper trägt. Innen wie außen tragen die unbehandelten Fichte-Tanne-Dreischichtplatten die Spuren von Wind, Wetter und Nutzung offen zur Schau.

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    12 Bilder 1 Video

    Adresse

    Im Spring 1
    36452 Kaltennordheim OT Fischbach/Rhön

    Planungsbüro

    TAKTAK Architektur+Szenografie, Schwallungen

    Entwurfsverfasser

    Dipl.-Ing. (FH) Architekt Robert Ilgen

    Bauherr

    Nadine und Bernd Arnrich, Kaltennordheim

    Fertigstellung

    Mai 2020

  • TAKTAK • Comme un Imaginaire • DER PAVILLON, Bild: Robert Ilgen

    Die Métropole du Grand Nancy beauftragte kreative Akteure damit, den öffentlichen Raum als eine Art Versuchsfeld zu bespielen. Gemeinsam mit der Grafikerin Janine Schlimpert entwickelten wir daraufhin eine „partizipative Skulptur“, bestehend aus Werkstatt-Pavillon und Galeriewand. Am Pavillon wählten die Besucher eine der über 150 individuell bedruckten Fahnen aus, um auf diesen mittels Emoticon-Stempeln ihre Botschaft zu hinterlassen. Die bedruckten Fahnen wurden frei wählbar in der Galeriewand platziert und kreierten einerseits eine Galerie der Parolen und andererseits ein Wandbild, dessen Gestalt vom Zufall und dem Agieren jedes einzelnen Teilnehmers definiert wurde. In Roßdorf zeigen wir das Resultat neu arrangiert als kreisförmige Installation.

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    9 Bilder 1 Link

    Adresse

    Schloßplatz
    98590 Roßdorf

    Planungsbüro

    TAKTAK Architektur+Szenografie, Schwallungen

    Entwurfsverfasser

    Dipl.-Ing. (FH) Architekt Robert Ilgen

    Bauherr

    TAKTAK Architektur+Szenografie, Schwallungen

    Fertigstellung

    Oktober 2019

  • Bild: Gunter Binsack

    Die Gemeinschaftsschule bietet für circa tausend Schüler der Klassen eins bis zwölf eine moderne Ganztagsschullandschaft mit hohem Inklusionsangebot. Das innovative Schulkonzept folgt dem Lernhausgedanken. So organisiert sich die Schulstruktur in Jahrgangsclustern für je vier Klassen mit großzügigen Klassen- sowie Gemeinschafts- und Differenzierungsräumen um eine zentrale offene Lernfläche. In Spezialclustern sind die Fachunterrichtsräume je nach Fachbereich gebündelt. Die Farbgestaltung unterstreicht die Clusterstruktur. Das Zentrum der Schule bildet das zweigeschossige Foyer mit Aula und darüber gestapelter Zweifeldsporthalle im zweiten Obergeschoss. Eine Besonderheit stellt der Pflege- und Therapiebereich mit einem vielfältigen Raumangebot für Schüler mit körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen dar.

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    6 Bilder 2 Videos

    Adresse

    Jenzigweg 29
    07749 Jena

    Planungsbüros

    RKW Architektur +, Leipzig
    IHLE Landschaftsarchitekten GbR, Weimar

    Entwurfsverfasser

    Dipl.-Ing. (FH) Architektin Yvonne Pyka
    Dipl.-Ing. Architekt Norbert Hippler

    Bauherr

    Kommunale Immobilien Jena

    Fertigstellung

    August 2019

  • Südostansicht, Bild: Matthias Waldhelm

    Hochwertige innerstädtische Projektentwicklung: Das neue Büro- und Geschäftsgebäude in Jena hat eine Bruttogrundfläche von rund 12.000 Quadratmetern. Auf zehn Geschossen entstanden Büroflächen sowie im Erdgeschoss Einzelhandel in Form eines Supermarkts. Im Untergeschoss wurden Parkflächen sowie Lagerflächen errichtet. Das Besondere des Gebäudes sind die Terrassen und die Fassadengestaltung, die dem Gebäude Tiefe, Präzision, Transparenz und Leichtigkeit verleihen. Die unterirdische Tiefgarage wurde direkt an der Grundstücksgrenze positioniert.

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    8 Bilder

    Adresse

    Steinweg 10
    07743 Jena

    Planungsbüro

    Waldhelm GmbH, Jena

    Entwurfsverfasser

    Dipl.-Ing. (FH) Architekt Matthias Waldhelm

    Bauherr

    GW Projects GmbH, Frankfurt am Main

    Fertigstellung

    Dezember 2020

  • Bild: Michael Miltzow

    Das Werkgelände der Jenaer Antriebstechnik GmbH wurde um ein neues Verwaltungs- und Produktionsgebäude erweitert. Der Technologiekomplex bietet beste Voraussetzungen, um zukünftig noch schneller auf die Nachfrage nach kundenspezifischen Antriebslösungen zu reagieren. Neben Produktions- und Lagerflächen zeichnet sich der Innenraum durch eine flexible Bürowelt aus. Diese bietet Flächen für die Einzel- und Teamarbeit sowie Loungebereiche und moderne Entwicklungslabore. Im zweiten und dritten Obergeschoss wurden die Außenwände in Holzrahmenbauweise errichtet, im Innenraum ist hier die Wandbekleidung aus OSB-Platten sichtbar. Im zweiten Obergeschoss befindet sich ein großzügiger Innenhof, der sowohl zum konzentrierten Arbeiten als auch zur Kontemplation genutzt werden kann.

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    6 Bilder

    Adresse

    Buchaer Straße 1
    07745 Jena

    Planungsbüro

    pbr Planungsbüro Rohling AG Architekten Ingenieure, Jena

    Entwurfsverfasser

    Dipl.-Ing. Architekt Michael Bracke
    Dipl.-Ing. (FH) Architekt Stefan Rabe

    Bauherr

    Jenaer Antriebstechnik GmbH, Jena

    Fertigstellung

    Februar 2020

  • Nordwestansicht, Bild: Ester Havlova

    Kettenhemd: Eine leerstehende, in Typenbauweise aus Betonfertigteilen errichtete Produktionshalle wurde in ein flexibel vermietbares Büro- und Werkstattgebäude umgebaut. Das vorhandene Zwölf-Meter-Tragraster der Stützen für das Hallendach wird nun von einer neuen Stahlbetondecke mit eigener Stützenstruktur ergänzt. Zwei Aufzugsanlagen wurden eingebaut, die neuen Außenwände sind aus hochdämmenden Mauerwerk errichtet. Die Fensteraufteilung folgt den Erfordernissen der einzelnen Nutzungen: Werkstatt, Lager, Verkauf oder Montage. Die Trapezbleche der Fassaden wurden in schmale Streifen geschnitten und vertikal, ungleichmäßig versetzt eingebaut. Der Verfremdungseffekt ist überraschend: Die Fassade wirkt wie ein Gewebe aus Stahl.

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    5 Bilder

    Adresse

    Ernst-Ruska-Ring 12
    07745 Jena

    Planungsbüros

    wurm + wurm architekten ingenieure gmbh, Bühl/Baden
    Trebert Landschaftsarchitektur, Erfurt

    Entwurfsverfasser

    Dipl.-Ing. Architekt Robert Wurm

    Bauherr

    Christoplan GmbH, Garching

    Fertigstellung

    März 2018

  • Südansicht, Bild: Ester Havlova

    Aus eins mach zwei: Das ehemalige Produktionsgebäude der VEB Jenaer Glaswerke mit einer Länge von 121 Metern wurde durch den Abbruch dreier Gebäudeachsen geteilt. Der Gebäudeteil mit 61 Metern Länge wurde von der Firma Christoplan kernsaniert und umgebaut. Das Gebäude erhielt eine Winkelfalzfassade mit unterschiedlichen Schärbreiten. Die Bestandsfassade wurde rückgebaut und mit neuen Brüstungen und Fenstern versehen. Das Blechkleid in einem warmen, rotbraunen Ton wurde dort, wo die Fenster zu kleinteilig wirkten, in gelochter Ausführung über die Fensteröffnungen geführt. Das ehemalige Technikgeschoss wurde zu einer Weinbar umgebaut, ein öffentlich zugänglicher Ort, dessen Außenterrasse einen grandiosen Blick über die Kernberge bietet.

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    5 Bilder

    Adresse

    Ernst-Ruska-Ring 15-17
    07745 Jena

    Planungsbüros

    wurm + wurm architekten ingenieure gmbh, Bühl/Baden
    Trebert Landschaftsarchitektur, Erfurt

    Entwurfsverfasser

    Dipl.-Ing. Architekt Robert Wurm

    Bauherr

    Christoplan GmbH, Garching

    Fertigstellung

    Dezember 2019

  • Bild: HGEsch

    Ein neues Hochhaus markiert den Eingangsbereich zum Jenaer Stadtteil Lobeda: Eine Bauskulptur mit zehn Geschossen, die aus ihrer Umgebung erwächst und Verbindungen schafft. Der Neubau beherbergt im achten bis zehnten Geschoss sechs Wohnungen mit insgesamt 812 Quadratmeter Wohnfläche. Zudem beherbergt das Wohn- und Geschäftshaus auf einer Nutzfläche von 5.060 Quadratmeter sowohl Verwaltungsbereiche des Universitätsklinikums als auch Praxen und weitere Geschäftsnutzungen. In seiner skulpturalen Präsenz formuliert das multifunktionale Gebäude den Anspruch, als signifikanter Auftakt zum Wohnstadtteil Lobeda-Ost wahrgenommen zu werden. Die architektonische Gestalt formt sich aus dem städtebaulichen Argument. Verstärkt durch die metallene Außenhaut entsteht eine Architektur, die als Tor in den Stadtteil dient.

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    10 Bilder

    Adresse

    Kastanienstraße 1
    07743 Jena

    Planungsbüro

    kister scheithauer gross architekten und stadtplaner GmbH, Köln

    Entwurfsverfasser

    Dipl.-Ing. Architekt Johannes Kister

    Bauherr

    jenawohnen GmbH, Jena

    Fertigstellung

    Mai 2020

  • Bild: Michael Miltzow, Bildwerk Weimar

    Das Wohnhochhaus Schützenhofstraße 91 in der nördlichen Jenaer Vorstadt überragt mit seinen 13 Geschossen die umgebende Bebauung. Die 80 Ein- und Zweiraumwohnungen des Anfang der 1960er-Jahre als Ledigen-Wohnheim errichteten Gebäudes wurden in 31 Zwei-, Drei- und Vierraumwohnungen umgebaut. Aufgrund statischer Besonderheiten wurde das Traggerüst weitgehend belassen. Das Haus erhielt ein neues, großzügiges Foyer auf der Gebäudesüdseite. Neue geschwungene Balkonbrüstungen stellen die ursprüngliche Architektursprache wieder her. Im Dachgeschoss entstand eine Loft-Wohnung mit umlaufender Dachterrasse und Blick über Jena und das Saaletal.

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    6 Bilder

    Adresse

    Schützenhofstraße 91
    07743 Jena

    Planungsbüro

    nitschke + kollegen architekten gmbh, Weimar

    Entwurfsverfasser

    Dipl.-Ing. Architekt Stefan Nitschke

    Bauherr

    jenawohnen GmbH, Jena

    Fertigstellung

    November 2020

  • Straßenansicht, Bild: Christian Brüstel

    Über der Stadt Jena zeigt sich der Objektstandort mit einer atemberaubenden Sicht hinab auf die Stadt. Der längs zur Straße errichtete Holzrahmenbau mit massivem Sockelgeschoss bildet eine natürliche Barriere zwischen Öffentlichem und Privatem. Der Hauszugang liegt im Untergeschoss. In der zur Straße orientierten Erschließung inszeniert sich beim Durchschreiten im Erd- und Obergeschoss der freie Panoramablick vom Saaletal bis zum Fuchsturm. Im westlichen Giebel befindet sich vor einer Galerie ein zweigeschossiges Fenster. Der Wohnraum im Erdgeschoss öffnet sich ebenerdig nach Süden zur großzügigen Gartenfläche und in die Landschaft. Die darüberliegende Schlafebene bietet den Blick auf einen bewaldeten Berghang und vermittelt ein Gefühl der Ruhe.

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    17 Bilder

    Adresse

    Saarbrücker Straße 2
    07749 Jena

    Planungsbüro

    Christian Brüstel Freier Architekt, Jena

    Entwurfsverfasser

    Dipl.-Ing. (FH) Architekt Christian Brüstel

    Bauherr

    privat

    Fertigstellung

    April 2021

  • Neues Treppenhaus, Bild: Burkhard Schlothauer

    Eine Skulptur – verändert, verortet, visionär – im Inneren eines Hauses. Das Denkmal prägt und verbindet neue und kulturelle Nutzungen, schafft Zugang für alle Menschen und erinnert zugleich an die tausendjährige Geschichte des Ortes. Spuren sind sichtbar. Schroffer Ziegel trifft rohen Stahl, kalter Beton auf warmen Putz. Wie ein Wesen windet es sich vom dunklen Unten in die leuchtende Höhe, verändert sich mit jedem Schritt – und endet mit einem unvergesslichen Blick.

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    6 Bilder

    Adresse

    Florian-Geyer-Straße 17
    07545 Gera

    Planungsbüro

    Architekturstudio Mitte Freier Architekt Thomas Laubert, Gera

    Entwurfsverfasser

    Dipl.-Ing. (FH) Architekt Thomas Laubert

    Bauherr

    KIM gGmbH, Gera

    Fertigstellung

    Oktober 2020

  • Eingangsbereich, Bild: Steffen Michael Groß

    Städtebaulich gliedert sich das Gebäude als eigenständiger, dreigeschossiger Baukörper in die umgebende Bebauung ein und nimmt in Form und Anordnung der rausgezogenen Geschossdecken und Brüstungen Bezug auf die Topographie des Baugebietes. Gestalterisch wurde in Form der Fassadengestaltung und Materialität auf den umgebenden Wald eingegangen. Mittels des trapezförmigen Grundrisses, der bandartigen Brüstung und Dachscheiben erhält der Baukörper eine gewisse Leichtigkeit. Durch die Lage des Baufeldes sowie der Nutzungsart sind keine entscheidenden emissionstechnischen Beeinträchtigungen für das Ökosystem zu erwarten. Ersatzpflanzungen wurden vorgenommen. Die Tragstruktur besteht aus einer Stahlbetonbauweise, das zweite Obergeschoss und die Fassade sind mit vorgefertigten Holzrahmenbauelementen ausgebildet.

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    9 Bilder

    Adresse

    Dr.-Semmelweis-Weg
    07548 Gera

    Planungsbüros

    ADOBE Architekten + Ingenieure GmbH, Erfurt
    plandrei Landschaftsarchitektur GmbH, Erfurt | herrschmidt architekten PartGmbB, Erfurt

    Entwurfsverfasser

    Dipl.-Ing. (FH) Architekt Matthias Schodlok

    Bauherr

    SRH Wald-Klinikum Gera GmbH, Gera

    Fertigstellung

    Dezember 2020

  • Bild: HGEsch

    Mit dem Neubau der Waldkliniken Eisenberg haben Matteo Thun und das Architekturbüro HDR Germany inhaltlich, gestalterisch und baulich ein Leuchtturm-Projekt im Gesundheitswesen geschaffen. Der Patient wird als Gast in den Mittelpunkt gestellt. Beginnend beim Concierge, der den Patienten durch die Zeit in Eisenberg führt, bis hin zum digitalen Patienteninformationssystem. Die Philosophie des Hauses verändert das Gesundheitswesen durch Bau-Ästhetik und Healing Environment sowie durch Z-förmige Zimmer mit Privatbereichen, gemeinsame Wintergärten, Boarding-Bereiche, mittels eines Unit-Pflegekonzepts sowie der durch die Raumgestaltung gewährleisteten Sichtbarkeit und Ansprechbarkeit des Personals – also nicht nur durch Transparenz zur Natur außen, sondern auch durch Transparenz nach innen.

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    19 Bilder 1 Video 1 Link

    Adresse

    Klosterlausnitzer Straße 81
    07607 Eisenberg

    Planungsbüros

    HDR Germany, Leipzig
    Matteo Thun & Partners, Milano

    Entwurfsverfasser

    Dipl.-Ing. Architekt Stefan Opitz
    Dipl.-Ing. Architekt Daniel Ferchland
    Architekt Matteo Thun

    Bauherr

    Waldkliniken Eisenberg GmbH, Eisenberg

    Fertigstellung

    September 2020

  • Südostansicht, Bild: Hofgut Erler GbR, Dr. Axel Erler

    Die historischen Altenburger Bauernhöfe sind eine Besonderheit Thüringens. Das Kulturdenkmal „Vierseithof Plottendorf“ befindet sich seit 120 Jahren in Familienbesitz und ist ein Zeugnis der regionalen Baukultur. Das auf der Südseite gelegene Scheunengebäude wurde revitalisiert und zu einem vernetzten und autarken Energie-Plus-Wohnhaus im Passiv- und Sonnenhausstandard umgebaut. Der Umbau erfolgte in ökologischer und nachhaltiger Bauweise. Die Energieversorgung ist zu hundert Prozent erneuerbar und bezüglich der Wärme zu hundert Prozent autark. Die Stromversorgung besteht zu zwei Dritteln aus Eigenstrom und zu einem Drittel aus regionalem Ökostrom. Die Wasserversorgung erfolgt ebenfalls autark. Ein Glasfaseranschluss (FTTH) ermöglicht moderne Fernarbeitskonzepte. Das Projekt wurde nach drei Jahren Bauzeit abgeschlossen.

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    10 Bilder 1 Video

    Adresse

    Haselbacher Straße 5
    04617 Treben OT Plottendorf

    Planungsbüros

    Becker + Wohlfarth + Krüger Bürogemeinschaft Freier Architekten, Kreischa
    KRÜGER_ARCHITEKT Dipl.-Ing. Claus Krüger, Kirchberg an der Jagst

    Entwurfsverfasser

    Dipl.-Ing. (FH) Architekt Claus Krüger
    Dipl.-Ing. Architekt Andreas Wohlfarth

    Bauherr

    Hofgut Erler GbR, Treben

    Fertigstellung

    September 2019

  • Südostansicht, Bild: Christian Brüstel

    Im ländlichen Raum bildet dieser Anbau einen bewussten Kontrast zum konventionellen Bestandsgebäude der 1950er-Jahre als eine zeitgemäße hochwertige Erweiterung. Der Baukörper gliedert sich in einen massiven Sockel aus Beton/Klinkerstein und einen „aufgelegten Bügel“ aus einer Holzrahmenkonstruktion/Stehfalzfassade, welche formal das Carport sowie den südlichen Terrassengang überkragt. Angebunden wurde der Neubau über eine Fuge an den Bestand, in dem sich, gut mit Tageslicht versorgt, die neue Erschließung befindet. Den Bauherren war es wichtig, den Bestand (und damit verbundene Erinnerungen) modernisiert zu erhalten und diesen mit einer eigenständigen Kubatur aus nachhaltigen Baustoffen für den zusätzlich benötigten Wohnraum zu ergänzen.

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    9 Bilder

    Adresse

    Niederndorf 61
    07586 Kraftsdorf OT Niederndorf

    Planungsbüro

    Christian Brüstel Freier Architekt, Jena

    Entwurfsverfasser

    Dipl.-Ing. (FH) Architekt Christian Brüstel

    Bauherr

    privat

    Fertigstellung

    Dezember 2020

  • Bild: Thomas Laubert

    Regenerative Energien, zeitgemäße Architektur, natürliche Materialien, Stahl, Holz und Glas, Arbeit und Privates vereint. Der bestehende Verbinderbau ist nun Heizzentrale mit autarken Konzept, ein Ort mit Oben und Unten, ein Ort, der vieles kann: ankommen, empfangen, präsentieren – bewusst und sichtbar; ein veränderbarer Raum mit allen technischen Raffinessen. Schon fast wie nebenbei verschmilzt er den gründerzeitlichen Bestand mit dessen geplanter Umgebung und hält für Interessierte einen verdutzten Augenblick bereit.

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    7 Bilder

    Adresse

    Paitzdorf 63
    07580 Paitzdorf

    Planungsbüro

    Architekturstudio Mitte Freier Architekt Thomas Laubert, Gera

    Entwurfsverfasser

    Dipl.-Ing. (FH) Architekt Thomas Laubert

    Bauherr

    Familie Dietrich, Paitzdorf

    Fertigstellung

    September 2020

  • Flur, Bild: Sören Lindner, Freier Grafik- und Fotodesigner

    Das Projekt zielt auf notwendige mögliche Anpassungen baulicher Gegebenheiten im Bestand für eine inklusive Erwachsenenbildung in Thüringen, in der Umsetzung des Thüringer Gesetzes zur Inklusion und Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen. Die VHS Hermsdorf erhielt für die Bereitstellung von inklusiven Bildungsangeboten sowie von Infrastruktur und Ressourcen Fördermittelzuwendungen des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport. Bauliche Maßnahmen und Innenraumgestaltungen zur visuellen Barrierefreiheit im gesamten Schulhaus entsprechen der DIN 18040-1 für die Barrierefreiheit von öffentlich zugänglichen Gebäuden. Der Fokus der Farbplanung liegt auf (Leuchtdichte-)Kontrasten, auf der Betonung von Türen/Zargen und Konturen sowie auf der Kennzeichnung von Barrieren, Stufen und Treppenkanten.

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    8 Bilder

    Adresse

    Schulstraße 30
    07629 Hermsdorf

    Planungsbüro

    Architektur – Farbdesign Dipl.-Ing (FH) Dana Stiborski, Erfurt

    Entwurfsverfasser

    Dipl.-Ing. (FH) Architektin Dana Stiborski

    Bauherr

    Kreisvolkshochschule Saale-Holzland e.V., Hermsdorf

    Fertigstellung

    Dezember 2020

  • Emporensaal, Bild: Thomas Müller

    Dynastie – Dystopie – Denkort: Mit schweren Schäden haben die Nationalsozialisten nach einem geplanten Umbau zum Reichsgästehaus das Schloss Schwarzburg als Ruine hinterlassen. Seit 2019 erfolgte im Rahmen der Internationalen Bauausstellung (IBA) Thüringen ein Teilausbau des Schloss-Hauptgebäudes, um es nach Jahrzehnten erstmals wieder nutzbar und zugänglich zu machen. Unter dem Titel „Denkort der Demokratie“ wird die Nutzung als kultureller Knotenpunkt angestrebt. Bei der Sanierung sollten die Spuren der facettenreichen und mit vielen Brüchen versehenen Geschichte von Schloss Schwarzburg deutlich sichtbar bleiben. Gefördert wurde das Projekt durch das Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“. Um Interessierten Einblicke in die Bauarbeiten zu ermöglichen, entstand ein begleitender Audiowalk.

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    6 Bilder

    Adresse

    Schlossstraße 5
    07427 Schwarzburg

    Planungsbüro

    Tectum Hille · Kobelt Architekten PartG mbB, Weimar

    Entwurfsverfasser

    Dipl.-Ing. Architektin Christiane Hille

    Bauherr

    Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten in Kooperation mit der IBA Thüringen, Rudolstadt

    Fertigstellung

    April 2021

  • Ketelhodtsches Palais · Rudolstadt

    Sanierung / Erweiterung

    Bild: Jens Adloff

    Durch die Revitalisierung konnte nach jahrzehntelangem Leerstand wieder eine dem Charakter des geschichtsträchtigen Hauses passende Nutzung gefunden werden. Das Geschäfts- und Verwaltungsgebäude respektiert die historische Raumstruktur und spiegelt die letzte Umbauphase um 1850 wider. So konnte das vom Abriss bedrohte Gebäude erhalten werden. Ein funktionaler Erweiterungsneubau setzt den bewussten Kontrast zwischen Alt und Neu gekonnt um. Die Oberflächen und Materialitäten wurden so gewählt, dass die zwei doch so unterschiedlichen Baukörper eine Symbiose eingehen. Die historische Fassade wurde im Detail instand gesetzt und rekonstruiert und wertet das städtebauliche Ensemble am Neumarkt auf.

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    6 Bilder

    Adresse

    Neumarkt 1
    07407 Rudolstadt

    Planungsbüro

    bauart atelier luther, Rudolstadt

    Entwurfsverfasser

    Dipl.-Ing. Stadtplaner Jens Adloff
    Dipl.-Ing. (FH) Jens Luther

    Bauherr

    RUWO Rudolstädter Wohnungsverwaltungs- und Baugesellschaft mbH, Rudolstadt

    Fertigstellung

    Oktober 2019

  • Löwensaal, Bild: Jana Lorenz

    Der Löwensaal, im Zentrum von Rudolstadt zwischen Rathaus und einer Gaststätte gelegen, wurde von 2016 bis 2019 nach circa 30 Jahren Leerstand rekonstruiert und saniert. Ursprünglich befand sich in dem Gebäudekomplex das „Hotel zum Löwen“, 1919 wurde der Saal als Lichtspieltheater genutzt. Durch funktionale Neuordnung, einem optimierten energetischen Konzept sowie angemessener Licht-, Ton- und Medienausstattung wurde für circa 200 Besucher ein multifunktionaler Ort geschaffen, der sowohl für Festbankette und Tagungen als auch für kleine Vereinsabende und Familienfeiern dient.

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    Adresse

    Markt 5
    07407 Rudolstadt

    Planungsbüro

    IBS Bauprojekt GmbH, Rudolstadt

    Entwurfsverfasser

    Dipl.-Ing. Architektin Jana Lorenz

    Bauherr

    RUWO Rudolstädter Wohnungsverwaltungs- und Baugesellschaft mbH, Rudolstadt

    Fertigstellung

    Juni 2019

  • Bild: André Kranert

    Der sechsgeschossige Typenbau aus den 1980er-Jahren wurde fachgerecht modernisiert. Die bauzeitlich bedingte Monostruktur des Gebäudes aus Einraumwohnungen war nicht mehr zeitgemäß, die Bausubstanz verfiel und viele Wohnungen standen leer. Um dem entgegenzuwirken, wurde die Struktur so umgebaut, dass neue Wohnkonzepte umgesetzt werden konnten. Durch die Mischung verschiedenster Wohnformen entstand ein Angebot, in dem Mieter in jeder Lebensphase Unterkunft finden und sich ein soziales Netzwerk aufbauen können. Neben barrierefreien und rollstuhlgerechten Wohnungen entstanden Familienwohnungen, optimierte Ein- und Zweiraumwohnungen sowie selbstverwaltete ambulant betreute Wohnformen für verschiedenste Mietergruppen, bei denen die Selbstorganisation nur eingeschränkt möglich und Hilfe nötig ist.

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    Adresse

    Trommsdorffstraße 10
    07407 Rudolstadt

    Planungsbüro

    Goedecke.Raschke Architekten Partnerschaftsgesellschaft mbB, Erfurt

    Entwurfsverfasser

    Dipl.-Ing. Architekt im Ruhestand Michael Hardt

    Bauherr

    RUWO Rudolstädter Wohnungsverwaltungs- und Baugesellschaft mbH, Rudolstadt

    Fertigstellung

    Februar 2020

  • Bild: Andrea Ziegenrücker

    Nicht irgendein Parkplatz – es ist der des Bergfried-Parks, im Süden von Saalfeld/Saale. Ankommen – parken – Parkbesuch: Im Jahr der BUGA Erfurt 2021 ist der Bergfried-Park einer der Außenstandorte, ein Hotspot der Gartenkunst. Der Park wurde in den 1920er-Jahren, nach dem Bau der Villa Bergfried, auf Veranlassung des Inhabers der Schokoladenfabrik Mauxion, Karl Ernst Hüther, angelegt. Heute befindet er sich im Eigentum der Stadt. Villa Bergfried und Park stehen unter Denkmalschutz. Angelegt auf dem Gelände des ehemaligen Reitplatzes und der Eselswiese fügt er sich, so zurückhaltend wie nur möglich, in die Parklandschaft ein – von Bäumen durchgrünt, gerahmt und später gar abgeschirmt. Mit nunmehr geregeltem Parken ist ein weiterer Schritt zum Erhalt des bedeutenden Parks getan.

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    7 Bilder

    Adresse

    Bergfried 1
    07318 Saalfeld/Saale

    Planungsbüro

    PSL Landschaftsarchitekten Ziegenrücker. Dorlas. Partnerschaftsgesellschaft mbB, Erfurt

    Entwurfsverfasser

    Dipl.-Ing. Landschafts­architektin Andrea Ziegenrücker

    Bauherr

    Stadt Saalfeld/Saale

    Fertigstellung

    Dezember 2020

Unterstützer / Partner Architekturführer Thüringen

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