25 Jahre Fakultät für Architektur und Stadtplanung an der Fachhochschule Erfurt
Studierende im ersten Semester erschufen Fest-Location
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Text: Prof. Joachim Deckert
Die kreative Starterwoche der Erstsemestler an der Erfurter Fakultät für Architektur und Stadtplanung (ARS) widmete sich dieses Jahr einem besonderen Thema. Und zwar aus aktuellem Anlass: die Fakultät und mit ihr die ganze Fachhochschule Erfurt feierte ihren 25. Geburtstag.
Es ging darum, aus der traditionellen Lehranstalt, die vor über hundert Jahren als königlich preußische Baugewerkschule ihre Pforten öffnete, eine würdige Fest-Location zu schaffen. Aus Seminarräumen, Fluren und der Mensa wurden Festsäle, Dancefloor und Lounges. Es wurden Bereiche zum ausgelassenen Feiern gestaltet, aber auch ruhigere für Gespräche mit Kaffee, Wein, Cocktails und Snacks. Zum Erinnern und Diskutieren regte eine Ausstellung an, die sich unter dem Titel „25 Jahre und mehr“ Vergangenheit und Gegenwart der Architekturdarstellung widmete.
Im Oktober 1991 fingen hier die ersten jungen Leute ihr Architekturstudium an und mit ihnen acht Professoren. Seither hat die Architektenschmiede hunderte von Absolventinnen und Absolventen in die Welt geschickt. Alle fünf Jahre begeht die Fakultät ein solches Jubiläum, zu dem sie alle Alumni zu einem Wiedersehen nach Erfurt einlädt.
Die feierliche Veranstaltung am 28. Oktober begann mit einem Festakt. Festredner waren der Dekan der Fakultät Prof. Michael Mann, der Rektor Prof. Dr. Volker Zerbe, die kürzlich berufene Prof. Petra Wollenberg sowie der Präsident der Architektenkammer Thüringen Dr. Hans-Gerd Schmidt. Im Anschluss bekamen bei einem Pecha Kucha (sechsminütige
Kurzvorträge) einige Absolventinnen und Absolventen aus Dresden, Güstrow, Tansania und Erfurt das Wort und berichteten sehr kurzweilig über ihre unterschiedlichen Entwicklungen vom Studium bis heute. Mit einem Live-Konzert der Fakultäts-Band wurde die Ausstellung eröffnet. Im Anschluss legten hauseigene DJs auf.
Stellvertretend für den Weinkeller, das Café und die Cocktailbar sei hier der Mitropa-Speisewagen gezeigt, den die Studierenden des ersten Semesters in ihrem Studio installierten. Damit erzeugten sie eine eigenständige Atmosphäre, erinnerten sehr eindrücklich an die Wendezeit und sorgten mit Soljanka, Fettbemme und Aromatique für das leibliche Wohl (Betreuung: Prof. Joachim Deckert).