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Barrierefreies Bauen

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Ausgezeichnet mit der Anerkennung Barrierefreiheit beim Thüringer Staatspreis für Architektur und Städtebau 2018: Friedensberg-Terrassen in Jena, Junk & Reich Architekten BDA, Weimar / stock landschaftsarchitekten bdla, Jena, Bild: Ali Moshiri

Barrierefreies Bauen steht für die nachhaltige Nutzbarkeit baulicher Anlagen und somit auch für eine Wertsteigerung.

Eine barrierefreie Umwelt bedeutet eine lebenswertere Umwelt für alle

Ein barrierefreier Eingang bietet älteren Menschen ebenso wie Eltern mit Kinderwagen oder einem gehbehinderten Menschen unkompliziert Zugang. Infolge der demografischen Entwicklung wird die Bedeutung des barrierefreien Bauens weiter ansteigen.

Leitfaden stellt Normen DIN 18040 Teil 1 und 2 vor

Die wesentlichen Planungsgrundlagen sind in den DIN-Normen zum Barrierefreien Bauen formuliert, welche neben dem rollstuhlgerechten Bauen nun auch die baulichen Kompensationsmaßnahmen für Menschen mit sensorischen Behinderungen berücksichtigen.

Im Oktober 2010 veröffentlichte das deutsche Institut für Normung die DIN 18040 „Barrierefreies Bauen Planungsgrundlagen Teil 1: Öffentlich zugängliche Gebäude“; die DIN 18040 „Barrierefreies Bauen Planungsgrundlagen Teil 2: Wohnungen“ wurde im September 2011 herausgegeben. Somit wurden die DIN 18024 Teil 2 und die DIN 18025 Teil 1 und Teil 2 abgelöst. Die Normen gelten in Thüringen seit dem 1. Juli 2012. Sie wurden mit der Liste der Technischen Baubestimmungen eingeführt.

Auf Initiative von Nadine Metlitzky, öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige für Barrierefreies Bauen, hat die Architektenkammer Thüringen für ihre Mitglieder und alle interessierten Bauherren einen Leitfaden für barrierefreies Bauen veröffentlicht. Der Leitfaden berücksichtigt die wichtigsten Neuerungen in den Normen, benennt Besonderheiten und weist auf die relevanten Planungsgrundlagen hin.

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Geometrische Bewegungsflächen für Bäder in rollstuhlgerechten Wohnungen: Zeichnung aus dem Leitfaden „Barrierefreies Bauen“, Bild: © Factus 2 Institut

So finden Sie Ihre/n Architekt/in oder Ihre/n Stadtplaner/in ...

Leitfaden „Alle unter einem Dach – Inklusiv gestalten“

Finanziell gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), ist durch die Architektenkammer Niedersachsen zusammen mit der Bundesarchitektenkammer (BAK) ein Handlungsleitfaden erarbeitet worden, der von Architektinnen und Architekten sowie Bauherren genutzt werden kann.

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Publikation „Alle unter einem Dach – Inklusiv gestalten“, Bild: BAK und Architektenkammer Niedersachsen

Veranstaltungen zum Thema „Inklusiv gestalten – Barrierefrei Bauen“

Der demografische Wandel sowie der Auftrag der Inklusion erfordert von allen Baubeteiligten eine intensive Beschäftigung mit dem Thema Barrierefreiheit. Ziel soll es sein, eine inklusive Umgebung zu schaffen, von der Menschen mit Behinderungen oder Beeinträchtigungen genauso profitieren wie die breite Allgemeinheit.

Um den Beitrag und die Kompetenzen von Architekten und Stadtplanern beim Thema „Inklusive Gesellschaft“ stärker zu verdeutlichen, sowie das Bewusstsein für die Belange behinderter Menschen zu fördern, werden diverse Veranstaltungen zum Thema angeboten.

Seite zuletzt geändert am 22.10.2020

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