Barrierefreies Bauen

Beispielhaft barrierefrei: Thüringer Landtag in Erfurt. Architekt: Michael Weindel & Junior Architekten GbR, Waldbronn, Bild: Thüringer Landtag, Landtagsverwaltung
Beispielhaft barrierefrei: Thüringer Landtag in Erfurt. Architekt: Michael Weindel & Junior Architekten GbR, Waldbronn, Bild: Thüringer Landtag, Landtagsverwaltung

Barrierefreies Bauen steht für die nachhaltige Nutzbarkeit baulicher Anlagen und somit auch für eine Wertsteigerung.

Eine barrierefreie Umwelt bedeutet eine lebenswertere Umwelt für alle

Ein barrierefreier Eingang bietet älteren Menschen ebenso wie Eltern mit Kinderwagen oder einem gehbehinderten Menschen unkompliziert Zugang. Infolge der demografischen Entwicklung wird die Bedeutung des barrierefreien Bauens weiter ansteigen.

Leitfaden stellt Normen DIN 18040 Teil 1 und 2 vor

Die wesentlichen Planungsgrundlagen sind in den DIN-Normen zum Barrierefreien Bauen formuliert, welche neben dem rollstuhlgerechten Bauen nun auch die baulichen Kompensationsmaßnahmen für Menschen mit sensorischen Behinderungen berücksichtigen.

Im Oktober 2010 veröffentlichte das deutsche Institut für Normung die DIN 18040 „Barrierefreies Bauen Planungsgrundlagen Teil 1: Öffentlich zugängliche Gebäude“; die DIN 18040 „Barrierefreies Bauen Planungsgrundlagen Teil 2: Wohnungen“ wurde im September 2011 herausgegeben. Somit wurden die DIN 18024 Teil 2 und die DIN 18025 Teil 1 und Teil 2 abgelöst. Die Normen gelten in Thüringen seit dem 1. Juli 2012. Sie wurden mit der Liste der Technischen Baubestimmungen eingeführt.

Auf Initiative von Nadine Metlitzky, öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige für Barrierefreies Bauen, hat die Architektenkammer Thüringen für ihre Mitglieder und alle interessierten Bauherren einen Leitfaden für barrierefreies Bauen veröffentlicht. Der Leitfaden berücksichtigt die wichtigsten Neuerungen in den Normen, benennt Besonderheiten und weist auf die relevanten Planungsgrundlagen hin.

Geometrische Bewegungsflächen für Bäder in rollstuhlgerechten Wohnungen - Zeichnung aus dem Leitfaden "Barrierefreies Bauen" | Copyright: Factus 2 Institut, Bild: Copyright: Factus 2 Institut
Geometrische Bewegungsflächen für Bäder in rollstuhlgerechten Wohnungen - Zeichnung aus dem Leitfaden "Barrierefreies Bauen" | Copyright: Factus 2 Institut, Bild: Copyright: Factus 2 Institut

So finden Sie Ihre/n Architekt/in oder Ihre/n Stadtplaner/in ...

„Alle unter einem Dach – Inklusiv gestalten“

Finanziell gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), ist durch die Architektenkammer Niedersachsen zusammen mit der Bundesarchitektenkammer (BAK) ein Handlungsleitfaden erarbeitet worden, der von Architektinnen und Architekten sowie Bauherren genutzt werden kann.

Leitfaden „Alle unter einem Dach – Inklusiv gestalten“:

Publikation „Alle unter einem Dach – Inklusiv gestalten“, Bild: BAK und Architektenkammer Niedersachsen
Publikation „Alle unter einem Dach – Inklusiv gestalten“, Bild: BAK und Architektenkammer Niedersachsen

Seite zuletzt geändert am 21.09.2018

Diese Seite teilen

Die AKT in den sozialen Netzwerken