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8. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik am 15. und 16. September 2014 in Essen

"Städtische Energien – Zusammenleben in der Stadt"

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8. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik

Die Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Dr. Barbara Hendricks, lädt gemeinsam mit der Bauministerkonferenz der Länder, dem Deutschen Städtetag und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund zum 8. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik am 15. und 16. September 2014 in Essen auf das Gelände der UNESCO-Welterbestätte Zeche Zollverein ein.

Im Mittelpunkt des diesjährigen Kongresses steht das Zusammenleben in der Stadt. Der Blick richtet sich dabei auf die Städte und Gemeinden, insbesondere auf die Quartiere und die Aufgaben, die dort für die Zukunft unserer Gesellschaft bewältigt werden müssen. Wie können wir die Quartiere in Städten und Gemeinden stärken? Was können Quartiere bei der Bewältigung der städtischen Zukunftsaufgaben leisten? Welche Ansätze sind beispielhaft und übertragbar? Wie können gleichberechtigte, dauerhafte und für alle Seiten nutzbringende "städtische Bündnisse" aussehen?

Mit der Zusammenführung der Bereiche Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt wurden von der Bundesregierung wichtige Weichen gestellt, um im Sinne der Nationalen Stadtentwicklungspolitik den Ansatz der integrierten Stadtentwicklung fortzuführen. Zugleich konnten die Programme der Städtebauförderung deutlich gestärkt werden, und mit dem Bund-Länder-Programm "Soziale Stadt" als Leitprogramm der sozialen Integration gewinnt das Quartier an Bedeutung. Für die Nationale Stadtentwicklungspolitik besteht zudem erstmals die Möglichkeit, "national bedeutsame Projekte des Städtebaus" aus dem gleichnamigen Bundesprogramm direkt zu fördern.

In ihren Vorträgen werden die Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Dr. Barbara Hendricks, und die Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen, Hannelore Kraft, in den Kongress einführen und die Frage beleuchten, mit welchen Instrumenten wir das Zusammenleben in der Stadt auch zukünftig sozial und nachhaltig gestalten können. Markus Ulbig, Vorsitzender der Bauministerkonferenz und Staatsminister des Innern des Freistaates Sachsen, und Michael Groschek, Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, werden die Position der Bundesländer darstellen. Die kommunale Sicht schildern u. a. Roland Schäfer, Erster Vizepräsident des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, und Peter Jung, Stellvertreter des Präsidenten des Deutschen Städtetages. Weitere Referenten sind u. a. Prof. Dr. Jens S. Dangschat aus Wien, Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin, und Michael von der Mühlen, Staatssekretär im Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen. Erfahrungen aus dem Ausland werden ebenfalls vorgestellt. Für die im Bundestag vertretenen Parteien diskutieren die Abgeordneten Heidrun Bluhm (Die Linke), Marie-Luise Dött (CDU), Michael Groß (SPD) und Christian Kühn (Bündnis 90/Die Grünen). Der Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Gunther Adler, wird den Kongress mit einem Ausblick auf die Entwicklung der Nationalen Stadtentwicklungspolitik und mit einem neuen Projektaufruf abschließen.

In fünf "Zukunftsarenen" werden zudem anhand von exemplarischen internationalen und nationalen Projekten die verschiedenen Perspektiven und konkrete Ansätze für eine quartiersbezogene Entwicklung beleuchtet.

Eine Anmeldung zum Kongress ist erforderlich, da die Zahl der Plätze begrenzt ist. Bitte benutzen Sie für Ihre Anmeldung das Online-Formular. Die Teilnahme ist kostenlos.

veröffentlicht am 14.07.2014 von Björn Radermacher · Rubrik(en): News

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