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„Altenburger Trialog“ im Lindenau-Museum

Typenbauten der postmodernen Konsumkultur aus Kork

Die Ausstellung „Altenburger Trialog“ ist derzeit im Lindenau-Museum in Altenburg zu sehen. Unter den vorgestellten Ausstellungsstücken befindet sich auch eine Arbeit von Sebastian Wanke, dessen gemeinsam mit Christopher Falbe organisierte Ausstellung „WANKE UND FALBE“ aktuell in der Geschäftsstelle der Architektenkammer Thüringen begutachtet werden kann.

Seine Arbeit „VON AROMATEN UND ALIPHATEN“, die nun im Lindenau-Museum ausgestellt ist, übersetzt drei Typenbauten der postmodernen Konsumkultur maßstabsgetreu in das Material Kork. In einer Werkbeschreibung von Michael Merkel heißt es: Sebastian Wanke und Philipp Specht „greifen bei ihren Arbeiten die altertümliche Erscheinung des Materials auf und modellieren mit ihm maßstabsgetreu markante Gebäude unserer Gegenwart. In ihr Blickfeld geraten dabei aber nicht prägnante Einzelgebilde, sondern allgegenwärtige konventionelle Typenbauten. Im Fast-Food-Restaurant, dem Supermarkt und der Tankstelle begegnen uns architektonische Zeugnisse der standardisierten Massenkultur, die sich als funktionale Konstruktionen und Insignien der Globalisierung über große Teile der Erde ausbreiten. Auf diese Weise erschaffen Wanke und Specht eine ironisch-unheilvolle Atmosphäre um die Bauwerke unserer Alltagskultur. Im Kontext der Antike und im Gewand des Korks gleiten ihre Typenbauten in die Sphäre des Ephemeren und provozieren die Frage nach einer Architektur der Zukunft.“

Ausstellung „Altenburger Trialog - Ein Gastspiel junger Kunst“
Lindenau-Museum Altenburg, noch bis 29. Oktober 2017
Geöffnet: Di.-Fr. 12-18 Uhr / Sa., So. und Feiertage: 10-18 Uhr
http://sebastianwanke.de/portfolio/von-aromaten-und-aliphaten
www.lindenau-museum.de/tl_files/Aktuelles/2017/Trialog_Faltblatt_WEB.pdf

veröffentlicht am 26.09.2017 von Björn Radermacher · Rubrik(en): News

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