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Architektur in der DDR – zwischen Planwirtschaft und Baukultur

Gemeinsame Veranstaltung der Architektenkammer Sachsen-Anhalt und der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt am 21. November in Dessau

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"Architektur in der DDR - zwischen Planwirtschaft und Baukultur", Bild: Architektenkammer Sachsen-Anhalt

21. November 2018, 15:30 – 20:45 Uhr
Aula des Bauhauses Dessau, Gropiusallee 38, Dessau-Roßlau

Im kommenden Jahr jährt sich die friedliche Revolution in der ehemaligen DDR zum 30. Mal. Das Jubiläum ist Anlass genug für eine Veranstaltung am Bauhaus in Dessau, die einen Blick auf jene Zeit werfen will, in der ein Teil der baulichen Umwelt entstand, die unsere Städte noch heute prägt und immanent zur Geschichte eines Landes und dessen Menschen gehört. Zugleich steht die Arbeit eines Berufsstandes im Mittelpunkt, der heute frei und unabhängig in der Tradition der Moderne arbeiten kann.

In der DDR war Architektur namenlos. Planungen erfolgten überwiegend in Kollektiven großer Kombinate, die auch die Bauleistungen übernahmen. Waren Architekten in der DDR angepasst? Haben sie sich Nischen gesucht, Nischen suchen können? Wie verstanden es kreative Menschen, mit dem verplanten Mangel zurechtzukommen? Wie entstand tatsächlich die Architektur, die uns gerade in den kriegszerstörten Städten heute noch umgibt? Was ist ihr Wert? Was bedeutet ihr Verlust? Diesen Fragen will die gemeinsame Veranstaltung von Architektenkammer Sachsen-Anhalt und Landeszentrale für politische Bildung nachgehen. Eingebettet ist sie in das DDR-Geschichtsprojekt der Landeszentrale „Ermutigung“ – Lebenswelt, Repression und Widerstand in der DDR und Osteuropa nach 1945.

Weitere Informationen zu Programm und Anmeldung können Sie der beigefügten PDF entnehmen.

veröffentlicht am 29.10.2018 von Björn Radermacher · Rubrik(en): News

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