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Bund fördert Export deutscher Architektenleistungen

Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen Pressemitteilung Nr. 222/03 19. Juni 2003

Braune: Bundesregierung fördert internationale Orientierung deutscher
Architekten


"Die Chancen Europas fallen einem nicht in den Schoß! Sie können nur
dann genutzt werden, wenn man sich mit seiner ganzen Tätigkeit darauf
einstellt. Die niedrige Exportquote deutscher Architektur ist
angesichts der soliden Ausbildung und des hohen Standes der Baukultur
in Deutschland nicht zufrieden stellend." Das sagte der Staatssekretär
im Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen Tilo Braune
auf dem diesjährigen Kongress der Architektenkammer
Nordrhein-Westfalen.

Die Bundesregierung unterstütze die internationale Orientierung
deutscher Architekten durch ein Bündel von Maßnahmen, sagte Braune. So
beziehe der Wirtschaftsminister die Dienstleistungen von Architekten
und Ingenieuren in seine Außenwirtschaftsoffensive mit ein. Der
Erfahrungsaustausch werde verstärkt. Immer mehr Informationsmaterial
über Arbeitsmöglichkeiten in anderen Ländern stehe zur Verfügung. Und
auch im baukulturellen Bereich tue sich einiges: Durch Stipendien und
Preise fördere die Bundesregierung die internationalen Chancen des
Architektennachwuchses. Mit Wanderausstellungen und der Teilnahme an
der Architektur-Biennale Venedig werde auf die Qualität deutscher
Planungsleistungen aufmerksam gemacht.

Der Staatssekretär ging besonders auf die Impulse der Initiative
Baukultur ein, mit der der Bund - unterstützt durch die Länder, gerade
auch durch die Initiative Stadtbaukultur des Landes NRW - seit über
zwei Jahren den Dialog über die Perspektiven der planenden Berufe
vorantreibt. Ein zentrales Projekt im Rahmen der Initiative sei eine
Bundesstiftung für Baukultur. Diese könne als Plattform dienen, um
Leistungen deutscher Planer auch im Ausland stärker ins Blickfeld zu
rücken und so das Image deutscher Architektur zu verbessern,
unterstrich Braune.


veröffentlicht am 20.06.2003 von Susann Weber · Rubrik(en): News, Berufspolitik / Kammerarbeit

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