Karl Heinz Bastian stellt aus
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Karl Heinz Bastian
Zwischen Werden und Vergehen – Bildnerische Konstellationen
Ausstellung im Haus Am Horn
Einladung zur Pressevorbesichtigung
Am Freitag, 20. Juni, 18 Uhr wird die Ausstellung des Weimarer Künstlers Karl Heinz Bastian " Zwischen Werden und Vergehen – Bildnerische Konstellationen" eröffnet. Die Ausstellung im Haus Am Horn, Am Horn 61 ist eine Kooperation mit dem Freundeskreis der Bauhaus-Universität Weimar e.V.
Am Freitag, 20 Juni, 12 Uhr besteht die Möglichkeit einer Pressevorbesichtigung mit dem Künstler.
Die Ausstellung ist bis zum 13. Juli, immer mittwochs, sonabends und sonntags von 11 bis 17 Uhr zu sehen.
Karl Heinz Bastian:
"Da sich jene Bereiche der Natur direkter Anschauung entziehen, in denen im 20. Jahrhundert die Naturwissenschaften arbeiteten und mit ihren Erkenntnissen ein neues Weltbild zeichneten, war man gezwungen, sich über Modelle mitzuteilen. Auch die Künstler fanden zu dieser Form, und ich möchte diesen Begriff für meine Arbeiten in Anspruch nehmen. Modelle aus dem organischen Bereich für das Werden und Vergehen. Mit „Wachstum“, „Frühes Entwicklungsstadium“, „Verwandlung“, „Metamorphose“ sind diese Arbeiten bezeichnet. Waren es anfangs Tafelbilder, wo von Zeit zu Zeit eine Variante hinzukam, wurde in den letzten Jahren das Thema in Strukturen über-setzt, die den Prozess des Wachstums, der Verwandlung sinnfällig machen. Zu den Modellen aus dem anorganischen Bereich gehören Bilder, bei denen sich meist um ein Zentrum in metrischer Ordnung räumliche Bezugssysteme gruppieren. Sie sind in der Gruppe der „Mikrokosmischen Modelle“ zusammengefasst. Sowohl als Tafelbild als auch Skulptur entstand eine weitere Gruppe von Arbeiten, in der Gegensätze in ihrer komplementären Beziehung thematisiert werden. Sie sind mit „Polarität“ bezeichnet. Eine andere Reihe von Bildern tragen den Titel „Kontemplation“. Es sind Meditationsbilder – begrifflich vermag ich sie nicht weiter zu fassen.
Auf der statischen Fläche oder als Skulptur zeitliche Abläufe bildnerisch umzusetzen, erlaubt nur einen Ausschnitt – eine momentane Konstellation – modellhaft sichtbar werden zu lassen."
Kurzbiografie
1938
in Nebra (Unstrut) geboren
1952 – 55
Tischlerlehre, Facharbeiter
1960
Meisterprüfung
1960 – 65
Besuch der Abendschule (Freihand-, Porträt-, Aktzeichnen),
Gasthörer an der Hochschule für Architektur und Bauwesen Weimar
1965
Beginn einer intensiven autodidaktischen Beschäftigung mit Malerei
1967 – 70
zeitweilige Mitarbeit im Bereich Denkmalpflege
seit 1971
Restaurator für Baufassung und Wandmalerei, freiberuflicher Maler
1977
Mitglied im Verband Bildender Künstler
1990
Mitglied im VBK Thüringen e.V. und im BBK
1996
erste plastische Arbeiten
Arbeitet als freiberuflicher Maler, Plastiker und Restaurator in Weimar