Schinkelpreis - wichtige Maßnahmen zur Nachwuchsförderung im Bauwesen
Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen
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Pressemitteilung Nr. 075/03
13. März 2003
Braune: Schinkelpreis ist eine der wichtigsten Maßnahmen zur
Nachwuchsförderung im Bauwesen
"Der Schinkelpreis zählt zweifellos zu den wichtigsten Maßnahmen der
Nachwuchsförderung für Architekten, Ingenieure und Planer", sagte der
Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau- und
Wohnungswesen, Tilo Braune, am Donnerstag anlässlich der Verleihung
des Schinkelpreises in Berlin-Buch.
Der Schinkelpreis, den der Architekten- und Ingenieur-Verein zu Berlin
verleiht, ist der traditionsreichste Architektur- und Städtebaupreis
Deutschlands. Wie in jedem Jahr hatte der Ausschuss aufeinander
abgestimmte, also kombinierte Aufgaben für die Teilnehmer aus neun
Fachsparten gestellt. Es sei besonders wichtig, die Kommunikation der
einzelnen Fachdisziplinen zu fördern, betonte Braune und lobte auch
die Wahl von Berlin-Buch, einem Teil des Bezirks Pankow, als
Wettbewerbsbereich. "Das dortige Spannungsfeld zwischen der
historischen Bausubstanz und der Entwicklung zum modernen
Kompetenzzentrum spiegelt in plakativer Weise aktuelle
stadtplanerische, hochbauliche, verkehrsplanerische, technische, aber
auch soziale Problemlagen und Chancen wider", unterstrich der
Staatssekretär.
Weiter hob er hervor, dass der Bund Planungsqualität ernst nehme und
sich zu seiner baukulturellen Vorbildfunktion bekenne. Die
Bundesregierung habe für den Bereich der Hochbauten des Bundes
festgelegt, dass für alle Bauvorhaben, die sich dem Grunde nach dafür
eignen würden, offene Wettbewerbe vorzusehen seien. Das gelte auch für
die Planung von Verkehrsbauwerken, wie Brücken. "Diese
Grundsatzentscheidung zu Gunsten der Wettbewerbe bei Bundesbauten wird
sich positiv auf die Chancen junger Büros auswirken", stelle Braune in
Aussicht.
Außerdem betonte der Staatssekretär, dass Baukultur eine eigene
bundesweite Plattform brauche und kündigte an: "Wir wollen jetzt eine
Stiftung für Baukultur aufbauen." Diese solle in der Öffentlichkeit
für Baukultur werben, bei Bauherren sowie Bürgern Verständnis und
Bewusstsein wecken.