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Thür. Bauhauptgewerbe unverändert

Januar bis August 2002: Differenzierte Entwicklung der einzelnen Bausparten

Thüringer Landesamt für Statistik, Pressemitteilung 300/2002

Das Thüringer Bauhauptgewerbe meldete im Vergleich der ersten acht Monate 2002 zum Vorjahreszeitraum 2001 einen Rückgang der Beschäftigtenzahl, des Umsatzes und der Auftragseingänge sowie eine höhere Umsatzproduktivität. Die Umsatzentwicklung der einzelnen Bausparten verlief differenziert. Während der gewerbliche Bau und der Wohnungsbau jeweils nur etwa drei Viertel des vergleichbaren Vorjahresniveaus erreichten, meldete der öffentliche und Straßenbau mit knapp sechs Prozent einen vergleichsweise geringen Rückgang.

Das Thüringer Bauhauptgewerbe (Betriebe von Unternehmen mit im Allgemeinen 20 und mehr Beschäftigten) erzielte nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik von Januar bis August 2002 einen Umsatz in Höhe von 1 265 Millionen Euro. Das waren 238 Millionen Euro bzw. 15,8 Prozent weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum, wozu die einzelnen Bausparten unterschiedlich beigetragen haben. Während der gewerbliche Bau und der Wohnungsbau jeweils nur etwa drei Viertel des Vorjahresniveaus erreichten, meldete der öffentli-che und Straßenbau mit 5,8 Prozent einen vergleichsweise geringen Rückgang.

In den ersten acht Monaten gingen in den Betrieben Aufträge in Höhe von 1 189 Millionen Euro ein. Das waren 176 Millionen Euro bzw. 12,9 Prozent weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

Von dieser rückläufigen Entwicklung war vor allem der Wohnungsbau (- 29,1 Prozent) und der gewerbliche Bau (- 15,8 Prozent) betroffen. Im öffentlichen und Straßenbau fiel der Rückgang ähnlich wie beim Umsatz vergleichsweise gering aus (- 6,2 Prozent).

Ende August 2002 waren in den Thüringer Betrieben des Bauhauptgewerbes 22 Tausend Personen beschäftigt. Das waren 6 137 Arbeitsplätze bzw. 21,7 Prozent weniger als Ende August 2001.

Im Thüringer Bauhauptgewerbe wurde von Januar bis August 2002 ein Umsatz von 57 986 Euro je Beschäftigten erzielt. Damit stieg die Produktivität gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 3 057 Euro bzw. 5,6 Prozent.




veröffentlicht am 21.10.2002 von Susann Weber · Rubrik(en): News

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