Zum Seiteninhalt Logo der Architektenkammer Thüringen

Thüringer Bauhauptgewerbe im Vergleich

Pressemitteilung

Das Thüringer Bauhauptgewerbe im Februar und
von Januar bis Februar 2003 im Vergleich


Sowohl im Februar als auch von Januar bis Februar 2003 sanken im Bauhauptgewerbe Thüringens, der neuen Bundesländer und Deutschlands die Umsätze, die Zahl der Beschäftigten sowie der geleisteten Arbeitsstunden.
Dabei musste Thüringen nur für die Beschäftigten die deutlichsten relativen Verluste im Vergleich mit den neuen Bundesländern und für Deutschland hinnehmen.
Beeinflusst durch den stärkeren Rückgang der Beschäftigtenzahlen im Vergleich zum Umsatz stieg die Umsatzproduktivität in den ersten zwei Monaten 2003 in Thüringen. In den neuen Bundesländern und in Deutschland sank der Umsatz je Beschäftigten.

Auch der Februar 2003 brachte keine Trendwende für das krisengeschüttelte Baugewerbe. In den Thüringer Betrieben des Bauhauptgewerbes1) fiel nach einer Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik der Umsatzrückgang mit 22,4 Prozent im Vergleich zum Februar 2002 geringer als im Durchschnitt der neuen Bundesländer und etwas höher als in Deutschland aus.

Die Zahl der Beschäftigten sank in Thüringen im Vergleich zum Februar 2002 um 21,7 Prozent. In den neuen Bundesländern und in Deutschland fiel der Rückgang der Beschäftigtenzahlen mit 18,3 bzw. 13,5 Prozent geringer aus.

Die Umsatzproduktivität (absolut) lag in Thüringen im Februar 2003 mit 4 991 Euro unter dem Umsatz je Beschäftigtem der neuen Bundesländer und Deutschlands. Im Vergleich zum Februar 2002 gab es in Thüringen jedoch einen bedeutend geringeren Rückgang als in Deutschland und in den neuen Bundesländern.

Die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden ging in Thüringen mit 34,9 Prozent deutlicher zurück als in den neuen Bundesländern und in Deutschland.


Von Januar bis Februar 2003 verringerte sich der Umsatz in den Betrieben des Thüringer Bauhauptgewerbes mit 18,6 Prozent im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum 2002 nur unwesentlich schneller als in Deutschland, jedoch langsamer als im Durchschnitt der neuen Bundesländer.


Mit einem Rückgang der Beschäftigtenzahl um über ein Fünftel lag Thüringen im Durch-schnitt der Monate Januar bis Februar 2003 über dem rückläufigen Ergebnis der neuen Bundesländer. In Deutschland ging die Beschäftigtenzahl nur halb so stark zurück.

Auch bei den geleisteten Arbeitsstunden wurde für Thüringen ein Rückgang festgestellt. In den neuen Bundesländern war dieser jedoch höher und in Deutschland sank die Zahl der geleisteten Arbeiterstunden geringfügiger.

In Thüringen wurde von Januar bis Februar 2003 ein Anstieg des Umsatzes je Beschäftigten von 3,9 Prozent ermittelt. In den neuen Bundesländern und in Deutschland sank die Um-satzproduktivität.

-------------------------
1 Zur Entlastung kleinerer Betriebe werden monatlich nur die Betriebe von Unternehmen mit im Allgemeinen 20 und mehr Beschäftigten des Bauhauptgewerbes befragt.

veröffentlicht am 06.05.2003 von Susann Weber · Rubrik(en): News

Diese Seite teilen

Die AKT in den sozialen Netzwerken