Von Residenzstädten bis Nachfolgeplanung
Ideen für ein lebendiges Kammerleben
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Am 16. Januar 2026 trafen sich die Vorsitzenden der Kammergruppen der Architektenkammer Thüringen gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Vorstands in Erfurt zum jährlichen Austausch. Im Fokus stand die Frage, wie die Kammergruppenarbeit gestärkt und die Mitgliedsbeteiligung nachhaltig gefördert werden kann.
Ein Schwerpunkt bildete das Jahresthema „Residenzstädte“. Ziel ist es, Planende mit der engagierten Stadtgesellschaft zusammenzubringen und auf die Erhaltung der baukulturellen Substanz aufmerksam zu machen. Im Rahmen des Kammerthemenjahres 2026 sollen niederschwellige Angebote geschaffen werden, die über die zentralen Residenzstädte hinaus in die Regionen wirken. Vorgeschlagen wurden unter anderem Kooperationen vor Ort, Baustellenführungen, Teilnahme an stadtpolitischen Veranstaltungen sowie Ausstellungen und Aktionen zum Tag der Architektur oder dem Tag des offenen Denkmals. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht die allen bekannten Schlösser der Residenzstädte, sondern die Menschen, die sich aktiv für den Erhalt und die Entwicklung der Stadtquartiere einsetzen.
Weitere Themen waren die Landesgartenschau 2026 in Leinefelde-Worbis mit Fachführungen für Mitglieder und Studierende sowie ein neues „Speed-Dating“-Format zur Büro-Nachfolge, das Übergebende und potenzielle Nachfolger*innen zusammenbringen und gleichzeitig rechtliche Aspekte der Büroübergabe beleuchten soll. Den Auftakt übernimmt die Kammergruppe Erfurt.
Das Treffen in der Landeshauptstadt endete mit viel Motivation und zahlreichen neuen Anregungen, um die Kammergruppenarbeit im kommenden Jahr weiter zu intensivieren und den Austausch innerhalb der Thüringer Architektenschaft zu fördern.
Kammergruppen auf der AKT-Website:
www.architekten-thueringen.de/kammer/kammergruppen/