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Wie wollen wir leben? Wie sollen wir bauen?

Bundesstiftung Baukultur stellt Baukulturbericht 2014/15 vor

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Titelseite des Baukulturberichts 2014/15, Bild: © Bundesstiftung Baukultur

Wie steht es um den Wert der Baukultur aus Sicht der Bürger und wie um die Vorbildfunktion der öffentlichen Hand bei Bauvorhaben? Wie kann die Lebensqualität unserer Städte verbessert werden? Auf dem Konvent der Baukultur am 16. und 17. November wurde der aktuelle Baukulturbericht erstmals öffentlich vorgestellt und diskutiert.

Der Baukulturbericht 2014/15 gibt konkrete Handlungsempfehlungen und zeigt Lösungen für Politik, Planer und weitere Akteure der Baukultur auf. Kernforderungen sind etwa, die baulichen Konsequenzen von Wohnungsbauprogrammen und Energiewende gestalterisch in Angriff zu nehmen, die öffentliche Bodenpolitik als Mittel der Stadtentwicklung zu stärken und baukulturelle Kriterien bei der Auftrags- und Grundstücksvergabe einfließen zu lassen. Experimentierklauseln sollen Freiräume für Innovationen schaffen.

Grün, durchmischt und gut angebunden: So soll das eigene Wohnumfeld aussehen. Das ergab eine für den Baukulturbericht durch forsa durchgeführte Bevölkerungsumfrage, die Einschätzungen zu Bürgerbeteiligung und Bauverzögerungen, zum realen und gewünschten Lebensraum ermittelte. Diese und die Ergebnisse einer Kommunalbefragung zur Planungspraxis durch das Deutsche Institut für Urbanistik werden im „Baukulturbarometer“ als Begleitband zum Baukulturbericht ausführlich dargestellt. Im Frühjahr 2015 wird das Baukulturmagazin „Ein Mehr an Baukultur“ erscheinen, das die Themen des Baukulturberichts öffentlichkeitswirksam aufbereitet.

Weitere Informationen und der komplette Baukulturbericht als Download:
http://www.bundesstiftung-baukultur.de/informationen/baukulturbericht.html

veröffentlicht am 17.11.2014 von Björn Radermacher · Rubrik(en): News

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