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2. Thüringer Landesgartenschau Nordhausen 2004

Vom 24.04. – 09.10.2004 wird in Nordhausen die 2. Thüringer Landesgartenschau "Die neue Mitte" der Stadt erlebbar machen.

Ziel der Landesgartenschau war von Beginn an die Entwicklung der Innenstadt. So dehnt sich das 13 Hektar große Landesgartenschaugelände in Nordhausen auf die gesamte Innenstadt aus.

Räumliches Zusammenwirken von allen Kernmaßnahmen und städtebaulichen Begleitmaßnahmen in einem zentralen, überschaubaren und höchst attraktiven Bereich geben erhebliche Impulse für die Innenstadtentwicklung.
Ziel war die dauerhafte Verknüpfung von Bahnhof und Altstadt sowie die Umsetzung eines innerstädtischen Grünkonzeptes, um so für die Bürger der Stadt und Gäste wieder ein erlebbares Zentrum zu schaffen.

Das Motto der Landesgartenschau "Die neue Mitte" ist nicht nur Ortsbestimmung, sondern auch inhaltliche Orientierung.

Sanierungsmaßnahmen in der Stadt und Attraktivitäten in Vorbereitung der Landesgartenschau
Viele der Bauarbeiten wären auch ohne Landesgartenschau notwendig gewesen. Aber dem "Leitbild" Landesgartenschau war es möglich, ein Gesamtkonzept zur städtebaulichen Entwicklung mit Einbindung vieler Beteiligter zu erstellen. Es beinhaltet mehr als die Summe von Einzelbauwerken. Gestalterische, funktionale und technische Belange ergänzen sich.

Schwerpunkte der Sanierungsmaßnahmen:
Die Kernmaßnahmen / Veranstaltungsfläche umfassen hauptsächlich die Bereiche Petersberg, Frauenberg, die Zorgeauen und teile des Historischen Stadtrundganges.
Auf dem Petersberg wurde der Grundriss des einstigen Kirchenschiffes der Petri-Kirche mit einer neu gestalteten Fläche nachempfunden.
Der Frauenberg als alte Klosteranlage ist ein Ort der Stille. Verbunden mit dem ältesten kirchlichen Baudenkmal der Stadt, der Frauenberg-Kirche, spielt er eine zentrale Rolle während und nach der Landesgartenschau. Mit der Umgestaltung erhielt der Ort ein neues Umfeld, wobei Themen aus der Bibel eine wichtige Rolle spielen.
Durch die Neugestaltung der Zorgeauen wird der Flusslauf in einer ganz neuen Qualität erlebbar gemacht.
Die Überarbeitung des Historischen Stadtrundganges ermöglichte, in einzelnen Abschnitten Themen der Landesgartenschau aufzunehmen, so dass der Besucher über den Primariusgraben, den Finkenburgwall, durch die Stadt und die Promenade wieder zum Petersberg gelangt.


Für die Verbindung von Innenstadt und Veranstaltungsgelände waren die städtebaulichen Begleitmaßnahmen wesentlich. Sie beinhalten wichtige infrastrukturelle Veränderungen sowie die Neuordnung öffentlicher Räume.
Mit der Umgestaltung des Bahnhofsplatzes entstand die zentrale Drehscheibe des Nahverkehrs sowie ein neues Partial ins Zentrum der Stadt.

Die Neugestaltung des Wohnumfeldes Töpferstraße und die Sanierung der Schulen auf dem Petersberg tragen zur Schaffen attraktiver Lebensräume bei.

Nun ist es soweit!
Nach Jahren des Umbauens und Aufbauens, des Aufspürens historischer Wurzeln und des fantasievollen Neugestaltens lädt die Stadt herzlich ein in das neue "alte" Nordhausen.

Zentrum der Schau ist der Petersberg, der dominant und weithin sichtbar schon aus der Ferne die Gäste der Gartenschau begrüßt. Besonderer Blickpunkt ist der Petri-Kirchturm, der die Gesamtanlage überragt und alle Gäste einlädt, Nordhausen mit seinem grünen Großereignis zu besuchen.
Durch den mächtigen Stadtmauerring und die Reste des Judenturmes erfährt der Besucher einen Hauch von mittelalterlichem Flair.

Weiter geht’s entlang der historischen Stadtmauer, an der sich zehn wunderschöne Heckengärten präsentieren. "Dahlien-Feuerwerk", "Variationen in Blau", "Riesen-Mikado" sind zum Beispiel Gärten voller Überraschungen, die von Führjahrs- und Sommerflor üppig umgarnt werden.

Die acht außergewöhnlichen Terrassengärten am Südhang des Petersberges sind die Attraktion der Landesgartenschau. Interessante Ausstellerthemen, herrliche Ausschichten, Spielstationen, wie beispielsweise "Hexenrutsche" und "Klettermaxe" für die kleinen Besucher, versprechen ungewöhnliche Erlebnisse.

veröffentlicht am 26.05.2004 von Susann Weber · Rubrik(en): News

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