Bauhaus Renaissance in Weimar
LEG feiert Zwischenbilanz beim Neuen Bauen am Horn
Das Bauhaus erlebt in Weimar eine spannende Renaissance
Im Rücken der Streichhan Kaserne entstehen seit zwei Jahren eindrucksvolle Wohnbauten im Bauhaus-Stil. Zehn Hektar umfasst das ehemalige militärisch genutzte Gelände, das 1999 als Baugebiet ausgewiesen wurde. Seitdem entsteht Haus um Haus, überwiegend von Architekten für Architekten in der Eigennutzung. Ministerpräsident Dieter Althaus besichtigte am heutigen Donnerstag gemeinsam mit dem Sprecher der LEG-Geschäftsführung Reinhold Stanitzek das Areal. Beide übergaben an die Stadt Weimar die Erschließungsanlagen. Das Neue Bauen am Horn war EXPO-2000 Projekt und soll Modell für das Bauen und Wohnen im 21. Jahrhundert sein. Der Bebauungsplan vom Wiener Stadtplaner Krischanitz gab sehr enge und bindende Zwänge vor. 75 Bauplätze wurden parzelliert, 44 Grundstücke sind bisher durch die LEG Thüringen verkauft worden. In die Erschließung und Entwicklung sind 11 Millionen Euro seit dem Spatenstich im Februar 2000 investiert worden. Zur Eingrünung wurden 233 Bäume gepflanzt. Die privaten Inestoren haben in die 46 bereits fertiggestellten Wohnhäuser und in das Altenheim insgesamt 17 Millionen Euro investiert. Ministerpräsident Althaus, LEG-Geschäftsführer Stanitzek und Weimars Stadtväter durchschnitten das symbolische Band für die Übergabe der Erschließung an die Kulturstadt. "Thüringen wirbt für sich mit Weimar.", so Dieter Althaus bedeutungsvoll. M.B.