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Chemnitz neue Begegnungsstätte

Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen

Pressemitteilung Nr. 019/03
18. Januar 2003

"Ein wirklich gelungenes Bauwerk! Es bietet Raum für Arbeit und
Entspannung. Damit hat Chemnitz eine Begegnungsstätte für die
Zukunft." Das sagte der Bundesminister für Verkehr, Bau- und
Wohnungswesen Dr. Manfred Stolpe bei der Übergabe der neuen Messehalle
im Industrieareal der ehemaligen "Wanderer-Werke". Die Stadt Chemnitz
ist damit um ein weiteres Highlight reicher. Chemnitz, das in den
Jahren nach der Wiedervereinigung wirtschaftlich bedeutende Schritte
nach vorne gemacht hat, wird von diesem neuen Veranstaltungszentrum
noch weiter profitieren, unterstrich der Minister.

Gerade der heutige Anlass zeige, dass trotz aller Unkenrufe und
schlechtem Gerede die neuen Bundesländer auf einem guten Weg sind. So
seien die ostdeutschen Wachstumsraten mehr als doppelt so hoch sind
wie die im Westen, die Produktivität liege inzwischen bei 70 % des
Westniveaus bei 35 % im Jahre 1991. Das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf
kletterte im gleichen Zeitraum von 40 % auf 60 % des westdeutschen
Wertes.

Die Bundesregierung habe durch eine klare Prioritätensetzung beim
Aufbau der neuen Bundesländer zu dieser Entwicklung entscheidend
beigetragen. Dies zeige sich auch an den enormen Summen, die der Bund
in den neuen Ländern investiert. Von den in den Jahren 1999 bis 2002
insgesamt in Verkehrsinfrastrukturmaßnahmen investierte Mittel flossen
rund 18 Milliarden Euro in die neuen Länder. Auch im Baubereich
unterstütze die Bundesregierung die neuen Länder. Allein im Jahre 2002
flossen hierfür rund 215 Millionen Euro für die Städtebauförderung,
rund 153 Millionen Euro für den "Stadtumbau Ost" und rund 77 Millionen
Euro im Rahmen der "Sozialen Stadt".

"Der Aufbau Ost wird auch in Zukunft höchste Priorität für die
Bundesregierung haben. Ich werde mich deshalb dafür einsetzen, dass
die wesentlichen Vorhaben beim Aufbau Ost entschlossener und ungekürzt
vorangebracht werden. Der Aufbau Ost ist aber nicht allein Aufgabe der
Bundesregierung. Er fordert den Einsatz auch der Unternehmen und aller
gesellschaftlichen Kräfte und Institutionen." Mit diesen Worten
unterstrich Bundesminister Dr. Manfred Stolpe die Bedeutung, die der
"Aufbau Ost" für die Bundesregierung hat. Zugleich betonte er aber
auch die Notwendigkeit einer Zusammenarbeit aller gesellschaftlichen
Kräfte. Der heutige Anlass zeige, dass diesbezüglich kein Grund zu
Pessimismus besteht.

veröffentlicht am 22.01.2003 von Susann Weber · Rubrik(en): News

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