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Gemeinsam Wirken – Urbane Praktiken des Wandels

Als Ergebnis des 9. Hochschultages richtet sich das Policy Paper der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL) als Handlungsappell an die in der Stadtplanung Verantwortlichen

©EINSATEAM 2, Bild: DASL

Das Policy Paper „Gemeinsam Wirken – Urbane Praktiken des Wandels“ der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL) versteht sich als Ergebnis des 9. Hochschultags der Nationalen Stadtentwicklungspolitik. Es fordert dazu auf, über fachliche, institutionelle und räumliche Grenzen hinweg die disziplinenübergreifenden Zusammenarbeit in der Stadtentwicklung zu stärken.

In über 30 Handlungsempfehlungen richtet es sich an sieben Akteur:innengruppen und appelliert an sie, in ihren jeweiligen Wirkungskreisen Rahmenbedingungen zu schaffen und konkrete Maßnahmen umzusetzen, die Kollaboration, Teilhabe und die Bildung neuer Allianzen ermöglichen. Ausgangspunkt ist die Haltung, dass sich die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts nur gemeinsames Handeln bewältigen lassen.

Breit getragen, ging dem Policy Paper ein einjähriger Dialogprozess voraus, der von einem redaktionellen Kernteam koordiniert wurde. Rund zwanzig Expert:innen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Verwaltung, Planungspraxis, Fach- und Berufsverbänden, Zivilgesellschaft und Studierendenschaft brachten ihre Perspektiven ein und entwickelten gemeinsam die Handlungsempfehlungen. Sie reichen von der Weiterentwicklung der Curricula und der Etablierung neuer Lehrformate an Hochschulen bis zur Weiterentwicklung bestehender Instrumente und dem Aufbau neuer regulatorischer Rahmenbedingungen – etwa der Forderung nach einer „Umbauordnung“.

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veröffentlicht am 31.08.2026 von Björn Radermacher · Rubrik(en): News

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