Im Einklang: Stadtumbau Ost + Baukultur
Bundesbauminister Manfred Stolpe zum Parlamentarischen Abend in der Landesvetretung MV und Brandenburg
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Pressemitteilung Nr. 013/03
14. Januar 2003
"Das Programm Stadtumbau Ost der Bundesregierung wird das Gesicht der
Städte in den neuen Ländern entscheidend verändern - es kommt darauf
an, diese Veränderung auch als Chance zu mehr baukultureller Qualität
zu nutzen." Das betonte der Bundesminister für Verkehr, Bau- und
Wohnungswesen und Beauftragte der Bundesregierung für die neuen
Länder, Dr. Manfred Stolpe, auf dem Parlamentarischen Abend in der
gemeinsamen Vertretung der Länder Brandenburg und
Mecklenburg-Vorpommern in Berlin. "Es genügt nicht, die Städte
sozusagen wieder zum Funktionieren zu bringen. Mir geht es auch um die
Schönheit unserer Städte, auch wenn fast schon Mut dazugehört, dieses
Wort zu benutzen." Ansehliche Städte seien ein Standort-Plus bei der
Ansiedlung von Unternehmen.
Der Minister wies darauf hin, dass der im Jahr 2002 durchgeführte
Wettbewerb Stadtumbau Ost ein nicht nur stadtentwicklungspolitisch,
sondern auch baukulturell wichtiges Ergebnis gebracht habe. Dazu zähle
der planvolle Rückbau von außen sowie die Rückkehr von ungezügelten
Stadterweiterungen. Dadurch werde die Attraktivität und und
Lebensqualität in den Innenstädten deutlich erhöht.
Stolpe kündigte an, das Bundesministerium für Verkehr, Bau- und
Wohnungswesen werde eine Arbeitsgruppe unter Beteiligung der
Architektenkammern der neuen Länder bilden, um den Stadtumbauprozess
beratend zu begleiten und den baukulturellen Aspekt nachhaltig in
diesem Prozess zu verankern.