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KfW-Programme eine Erfolgsstory?

"Eine rege Inanspruchnahme der beiden jüngst unterzeichneten
KfW-Programme ist feststellbar." Das sagte der Minister für Verkehr,
Bau- und Wohnungswesen, Dr. Manfred Stolpe, am Mittwoch im
Bundeskabinett. Schon in relativ kurzer Zeit seien bei der KfW rund
6000 Anfragen für das Modernisierungsprogramm und rd. 1200 für das
Infrastrukturprogramm eingegangen.


Das im Rahmen der Kanzlerinitiative vom 14. März 2003 zur Stützung der
Konjunktur angekündigte Wohnraum-Modernisierungsprogramm ist am 22.
April 2003 gestartet worden. Gleichzeitig seien die Verträge zum
KfW-Infrastrukturprogramm durch die Parlamentarische Staatssekretärin
Dr. Barbara Hendricks (Federführung für Programm bei BMF)
unterzeichnet worden.



Ziel des Modernisierungsprogramms sei es,



- Modernisierung und Instandsetzung von eigengenutztem oder
vermietetem Wohnraum zu fördern (u.a. bauliche Modernisierungen zur
Gebrauchswertverbesserung, bauliche Maßnahmen zur Verbesserung der
allgemeinen Wohnverhältnisse, wie z.B. die Nachrüstung von Aufzügen).

- Maßnahmen zur Aufwertung von Wohngebäuden nach Teilrückbau zu
ergreifen,

- das Wohnumfeld von Mietwohngebäuden zu verbessern,

- in den neuen Bundesländern - Rückbau von dauerhaft leer
stehenden Wohnungen im Rahmen des Stadtumbaus-Ost zu fördern



Eine Antragstellung bis zur Ausschöpfung des Kreditvolumens sei bis
31.12.2004 möglich, betonte Stolpe. Für das Kreditvolumen von ca. 8
Mrd. Euro stünden im Bundeshaushalt 550 Mio. Euro bereit, insgesamt
seien es rd. 1 Mrd. Euro gemeinsam mit dem Infrastrukturprogramm. Die
Mittel sind im Bundeshaushalt gegenseitig deckungsfähig erklärt.



Besonders hervorgehoben hat Minister Stolpe die hohe Flexibilität des
Programms für Darlehensnehmer. Sie können bei Antragstellung wählen
zwischen einer Zinsbindung über 5 oder über 10 Jahre. Während des
5-jährigen Zinsbindungszeitraums sei für Privatpersonen jederzeit eine
Tilgung ohne Vorfälligkeitsentschädigung möglich. Der Vorteil für
Private sei eine langfristige Sicherheit oder kurzfristige
Tilgungsmöglichkeit. Die Wohnungsunternehmen erhielten durch die
Fördermöglichkeit neben den energetischen Programmen der KfW
(CO2-Einsparung) eine zusätzliche finanzielle Unterstützung für
allgemeine Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen außerhalb der
sozialen Wohnraumförderung.



"Der Lebensmittelpunkt Stadt wird erhalten und das Wohlbefinden der
Menschen zwischen Görlitz und Gelsenkirchen wird gesteigert", sagte
Stolpe.



veröffentlicht am 30.04.2003 von Susann Weber · Rubrik(en): News

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