Pressemitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik
Erfurt, 06. April 2005 - Nr. 113
Im Jahr 2004 konnten die Thüringer Städte und Gemeinden 717 Millionen Euro an Steuern einnehmen. Das waren 61 Millionen Euro bzw. 9,3 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Dieser Anstieg resultiert vor allem aus höheren Einnahmen aus der Gewerbesteuer.
Bei den Steuereinnahmen pro Kopf der Bevölkerung nahm Thüringen mit 303 Euro vor Mecklenburg-Vorpommern den vorletzten Platz im Vergleich aller Flächenländer ein. In den neuen Bundesländern waren es 339 Euro und im früheren Bundesgebiet betrugen die Steuereinnahmen 737 Euro je Einwohner. Die niedrigen kommunalen Steuereinnahmen je Einwohner wurden durch erhöhte Zuweisungen und Zuschüsse vom Land Thüringen ausgeglichen.
Die Thüringer Städte und Gemeinden nahmen im Jahr 2004 Steuern (netto) und steuerähnliche Einnahmen in Höhe von 717 Millionen Euro ein. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik lagen die Einnahmen um 61 Millionen Euro bzw. 9,3 Prozent über denen des Jahres 2003.
Der Anstieg in Thüringen lag exakt im Durchschnitt der alten Bundesländer, aber um zwei Prozentpunkte unter dem Wachstum in den neuen Bundesländern.
Pro Kopf der Bevölkerung lagen die Steuereinnahmen im Jahr 2004 in Thüringen bei 303 Euro. Lediglich Mecklenburg-Vorpommern hatte mit 297 Euro geringere Steuereinnahmen je Einwohner als Thüringen.
Die neuen Bundesländer nahmen im Durchschnitt 339 Euro je Einwohner ein. Im früheren Bundesgebiet waren es 737 Euro.
Der Anstieg der Steuereinnahmen in Thüringen ist vorrangig auf die gewachsenen Einnahmen aus der Gewerbesteuer (netto) zurückzuführen.
Während vor Jahresfrist 217 Millionen Euro in die Gemeindekassen flossen, waren es im Jahr 2004 mit 285 Millionen Euro, 31,3 Prozent mehr.