Rekord beim Preis "Soziale Stadt 2002"
Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen Pressemitteilung Nr. 016/03 16. Januar 2003
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"Das Programm 'Die soziale Stadt' hat sich zu einer breiten Bewegung
entwickelt, die in den geförderten Gebieten auf lebhafte Resonanz
stößt und an der die Bürgerinnen und Bürger, Wohnungsunternehmen und
Träger der Wohlfahrtspflege engagiert mitwirken." Das betonte der
Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau-
und Wohnungswesen Achim Großmann heute bei der Verleihung des Preises
"Soziale Stadt 2002" in Berlin. Vor allem die Rekordbeteiligung von
214 Bewerbern beweise, wie viele gute Ergebnisse das Programm bereits
hervorbringe.
"Der Preis ist auch für die Bundesregierung wichtig. Denn die
eingereichten Wettbewerbsbeiträge geben ein gutes Feedback und zeigen,
wie das 1999 gestartete Programm 'Die soziale Stadt' vorangekommen
ist. Darüber hinaus decken die Wettbewerbsbeiträge auch Reserven auf,
die es noch zu erschließen gilt", führte Großmann aus.
Bundesministerin Renate Schmidt stellte die gelungene Verzahnung der
Bundesprogramme "Die soziale Stadt" und "Entwicklung und Chancen
junger Menschen in sozialen Brennpunkten ("E & C") vor. Das
Zusammenwirken beider Programme sei ein gutes Beispiel dafür, dass die
Bündelung allen Schwierigkeiten zum Trotz vorankomme.
Achim Großmann informierte darüber, dass die Implementierung des
Programms "Die soziale Stadt" nach 4 Jahren weitgehend abgeschlossen
sei und die Bundesregierung sich für die nun beginnende zweite Phase
der Programmumsetzung vier Ziele gesetzt habe:
* die Fortführung des Programms "Die soziale Stadt" auf hohem
Niveau,
* die gezielte Verstärkung der Bündelung des Programms mit anderen
Fördermöglichkeiten,
* eine erste Programmevaluierung und
* die Fortsetzung der Unterstützung für die Kommunen, dazu
gehörten vor allem der bundesweite Erfahrungsaustausch im Rahmen
von Fachveranstaltungen und die aktuelle Information der
Gemeinden über das Internet-Portal www.sozialestadt.de.
Staatssekretär Achim Großmann würdigte das persönliche Engagement der
Preisträger und ihren Mut, neue Wege zu beschreiten, auch wenn dies
angesichts knapper Kassen oftmals beschwerlich sei. Die Fülle der
eingereichten Projekte zeige, dass das Programm "Die soziale Stadt"
bereits erfolgreich vernetzte Verfahren in Gang gesetzt habe.
Wesentliche Felder der Projekte seien das Wohnen und das Wohnumfeld,
Orte zur Überwindung von Isolation, die Stärkung kultureller
Aktivitäten, das Schaffen von Arbeit im Quartier, die Partizipation
der Bürgerinnen und Bürger, die Quartiersentwicklung im umfassenden
Ansatz, der Ausbau der Gemeinwesenarbeit, mehr Toleranz, bessere
Spielplätze, die Stadterneuerung sowie die Zusammenarbeit mit den
Schulen. Gleichzeitig ermutigte Großmann alle beteiligten Akteure,
sich auch weiterhin für die Belange der sozialen Stadtteilentwicklung
einzusetzen, auch wenn nicht jeder eine öffentliche Anerkennung oder
einen Preis erhalten könne. Die vielen guten Bewerbungen um den "Preis
Soziale Stadt 2002" zeigten eindrucksvoll, dass mit dem 1999
gestarteten Programm "Die soziale Stadt" der richtige Weg beschritten
sei.
Im Wettbewerb "Preis Soziale Stadt 2002" wurden 10 Preisträger
ausgezeichnet sowie 7 Anerkennungen vergeben für Projekte, die neue
Ansätze der sozialen Stadtentwicklung aufgreifen und damit positive
Veränderungen bewirken. Die Liste der Preisträger ist als Download
verfügbar.