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Stadtumbau Ost hat Priorität in Thüringen

147 Millionen Euro in 2003 für städtebauliche Maßnahmen

Der Freistaat Thüringen unterstützt die Kommunen in 2003 mit 147 Millionen Euro für städtebauliche Maßnahmen. „Damit wird trotz notwendiger Haushaltskonsolidierung“, so Innenstaatssekretär Manfred Scherer, „ auch in den kommenden Jahren Städtebauförderung eine kleine Priorität haben.“

Über den aktuellen Stand der Städtebauförderung nach der Bauministerkonferenz in Wiesbaden informierten auf einer Pressekonferenz im Thüringen Innenministerium (TIM) Staatssekretär Scherer, der Präsident der Thüringer Architektenkammer, Hartmut Strube, die Prodekanin der Bauhaus-Universität Weimar, Professorin Hilde Barz-Malfatti und Olaf Langlotz, Leiter der für Städte- und Wohnungsbauzuständigen Abteilung 5 im TIM. Des weiteren wurde die neue Dokumentation „10 Jahre städtebauliche Wettbewerbe in Thüringen“ erstmals vorgestellt.

Diese Broschüre zeigt Beispiele für städtebauliche Wettbewerbe und deren praktische Umsetzung in Thüringen. Diese Wettbewerbe wurden mit Städtebaufördermitteln finanziert. Durch Wettbewerbe werden neben der Erreichung höherer Gestaltungsqualität Kosten minimiert und die Angemessenheit der Standards überprüft. Dies ist gerade in der Zeit der Haushaltskonsolidierung notwendig.

Hervorzuheben ist die Flexibilität der Instrumentarien der Städtebauförderung. Damit war es in den vergangenen Jahren möglich, den landesspezifischen Entwicklungsproblemen angepasste Förderinitiativen zu entwickeln. Hierzu sei erwähnt die Thüringer Innenstadtinitiative, die Thüringer Kircheninitiative (vorrangig Dorfkirchen) und die neue Initiative „Genial Zentral“ zur Unterstützung der Brachflächenentwicklung mit innerstädtischem Wohnungsbau. Die Städtebauförderung leistet insoweit nicht nur einen wesentlichen Beitrag zur Unterstützung der Bauwirtschaft, sondern ist ein wesentlicher Faktor im bundesweiten Standortwettbewerb der Thüringer Städte und Gemeinden.

veröffentlicht am 26.06.2003 von Susann Weber · Rubrik(en): News, Berufspolitik / Kammerarbeit

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