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Stolpe: Gebäudemodernisierung - die große Zukunftsaufgabe im Bauwesen

Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen

"Die Bedingungen für die energieeffiziente Modernisierung des Wohnungsbestandes waren nie günstiger", sagte der Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, Dr. Manfred Stolpe, zur Eröffnung der Konferenz "zukunft haus" der Deutschen Energie-Agentur (dena) am Mittwoch in Berlin. Effizienzsteigerung und Ressourcenschonung seien wichtige Leitvorgaben bei Bauvorhaben. Allein die anspruchsvollen Klimaschutzziele, auf die sich Deutschland international verpflichtet habe, erfordern weiterhin konsequentes Handeln. Um hier möglichst schnell viel zu erreichen, müsse man sich dem Baubestand zuwenden, denn rund drei Viertel des Gebäudebestandes seien bereits vor dem Jahr 1979 errichtet worden und erfüllten keine zeitgemäßen energetischen Standards.

Aber es gehe nicht nur um Klimaschutz, so der Minister. Man dürfe nicht vergessen, dass gerade Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen im Wohnungsbau Arbeitsplätze in der mittelständischen Bauwirtschaft sichern helfen. Darüber hinaus würden energetisch wirksame Investitionen in die Gebäude durch niedrigere Energiekosten im Regelfall über einen absehbaren Zeitraum amortisiert. Zusammen mit der Kreditanstalt für Wiederaufbau habe die Bundesregierung finanzielle Anreize für diese Investitionen geschaffen, die es nunmehr abzurufen gilt. Bei der KfW-Förderbank stehen dazu zur Zeit noch Darlehen im Umfang von insgesamt rund 11 Milliarden Euro zur Verfügung.

Zur Bekanntmachung der KfW-Förderprogramme hat der Bundesminister zudem eine Kampagne unter dem Titel "Wohnwertförderung" gestartet.

veröffentlicht am 02.12.2003 von Susann Weber · Rubrik(en): News

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