Zum Seiteninhalt Logo der Architektenkammer Thüringen

Inspirierendes Kammernetzwerk in Eisenach

Impressionen der Veranstaltung am 8. Mai 2026

8 Bilder vergrößern
Kammernetzwerk im KUNSTPavillon Eisenach, Bild: AKT

Im Anschluss an die Vertreterversammlung am 8. Mai 2026 lud die Architektenkammer Thüringen ihre Mitglieder zum Kammernetzwerk nach Eisenach ein. Im Kunstpavillon bot sich Gelegenheit, aktuelle Entwicklungen zu diskutieren, neue Kontakte zu knüpfen und den fachlichen Austausch innerhalb der Kammer zu stärken.

Kammerpräsidentin Ines M. Jauck eröffnete die Veranstaltung und begrüßte insbesondere die neu aufgenommenen Mitglieder sowie die Gäste des Netzwerktreffens.

Der Künstler Peter Schäfer stellte die bewegte Geschichte des Veranstaltungsortes vor. Der 1967 errichtete Kunstpavillon diente ursprünglich als Ausstellungspavillon des Automobilwerks Eisenach (AWE) zur Präsentation der Wartburg-Fahrzeuge. Heute steht das Gebäude unter Denkmalschutz und fungiert als Veranstaltungsort sowie als Ausstellungs-, Arbeits- und Informationszentrum für Gegenwartskunst.

Auch Oberbürgermeister Christoph Ihling richtete Grußworte an die Teilnehmenden und gab einen kompakten Einblick in die wechselvolle Geschichte der Stadt Eisenach. Seine einordnenden Gedanken zu freiheitlichem Denken und gesellschaftlicher Verantwortung fanden dabei besondere Aufmerksamkeit.

Unter dem Titel „Eisenach: Eine Residenzstadt“ folgten Impulsvorträge aus Stadtverwaltung, Planung und zivilgesellschaftlichem Engagement. Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Fachbereiche berichteten über aktuelle Aufgaben, Erfolge und Herausforderungen der Stadtentwicklung:

  • Annika Brill, Umweltingenieurin, Stadtplanungsamt der Stadt Eisenach
  • Manfred Thiebe, Zweiter Vorsitzender des Förderkreises zur Erhaltung Eisenachs e.V.
  • Max von Trott zu Solz, Architekt und ehrenamtlicher Berater bei Projekten im öffentlichen Raum sowie gemeinnützigen und sozialen Vorhaben

Die Beiträge stießen auf große Resonanz. Besonders die Ausführungen von Annika Brill und Max von Trott zu Solz zur Entwicklung der Stadt Eisenach wurden als äußerst informativ und zugleich persönlich und nahbar wahrgenommen. Große Anerkennung galt zudem der Arbeit des Förderkreises zur Erhaltung Eisenachs e. V. Das dort geleistete ehrenamtliche Engagement besitzt einen unschätzbaren Wert für die Stadt und kommende Generationen. Beeindruckend ist insbesondere, mit welcher fachlichen Expertise und beharrlichen Kontinuität dort nachhaltige Wirkung erzielt wird.

Den Abschluss bildete eine moderierte Podiumsdiskussion mit offenem Dialog über den Erhalt und die zukünftige Entwicklung Eisenachs.

Die Architektenkammer Thüringen bedankt sich herzlich bei allen Beteiligten und Gästen – insbesondere bei den neuen Kammermitgliedern – für einen inspirierenden Nachmittag in Eisenach.

veröffentlicht am 22.05.2026 von Björn Radermacher · Rubrik(en): News, Berufspolitik / Kammerarbeit

Diese Seite teilen

Die AKT in den sozialen Netzwerken