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Architektenkammer Thüringen feiert 30-jähriges Bestehen

Pressemitteilung 27.04.2021

Jubiläum, Bild: AKT

Am 27. April 1991 gründeten engagierte Architektinnen und Architekten die Architektenkammer Thüringen als eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Zum dreißigjährigen Jubiläum gehören ihr nun rund 1650 Architekt*innen, Innenarchitekt*innen, Landschaftsarchitekt*innen und Stadtplaner*innen an, die ihren Beruf freischaffend, angestellt oder beamtet ausüben. Als Selbstverwaltung und Interessensvertretung wahrt die Kammer die beruflichen Belange aller Mitglieder, fördert das Ansehen der Berufsstände und stärkt die Baukultur.

„Seit nunmehr dreißig Jahren setzt sich die Architektenkammer Thüringen auch im Sinne des Verbraucherschutzes erfolgreich für eine qualifizierte Berufszulassung, für die stetige Fortbildung ihrer Mitglieder und die Einhaltung hoher Standards ein. Nicht zuletzt mit ihren Dienst- und Beratungsleistungen hat sich die Kammer als eine starke berufsständische Interessensvertretung in Politik und Gesellschaft etabliert“, so Kammerpräsident Dr.-Ing. Hans-Gerd Schmidt.

Um das Verständnis für Architektur, den Städtebau und die Freiraumplanung zu fördern und auf das Potential der Architektenschaft aufmerksam zu machen, wendet sich die Kammer mit zahlreichen Veranstaltungen sowohl an Mitglieder und Fachinteressierte als auch an die breite Öffentlichkeit: vom „Tag der Architektur“ über regelmäßige Ausstellungen, Informationsveranstaltungen und Tagungen bis hin zur Auslobung von Preisen und Auszeichnungen.

Privaten und öffentlichen Bauherren hilft die Architektenkammer bei der Suche nach geeigneten Architekten und unterstützt bei individuellen Fragen rund um das Bauen, beispielsweise im Rahmen von Bauherrenseminaren oder auf Verbrauchermessen. Um die beste Lösung für eine konkrete Planungs- und Bauaufgabe zu erzielen, berät die Kammer bei der Durchführung von Planungswettbewerben und bringt sich in die Diskussion um städtebauliche Fragestellungen mit ein.

Mit dem Ziel, die Kultur des Planens und Bauens im Freistaat zu fördern, rief die Architektenkammer im Jahr 2003 die Stiftung Baukultur Thüringen ins Leben. Die seit Jahren federführende Unterstützung der Initiative „Architektur und Schule“, deren Anliegen es ist, bereits im frühen Schulalter das Interesse für Architektur und die gebaute Umwelt zu wecken, hat mittlerweile internationale Bedeutung erlangt.

Die Architektenkammern stehen vor der gewaltigen Aufgabe, den Rahmen für die Berufsausübung in den sich ständig ändernden äußeren Bedingungen im Interesse der Allgemeinheit zu sichern. „Nahezu alle aktuellen und künftigen Herausforderungen sind unmittelbar relevant im beruflichen Han­deln der Architektinnen und Architekten aller Fachrichtungen. Es gilt, den Wandel als Chance zu begreifen, eine Transformationskompetenz zu entwickeln und die Prozesse aktiv mitzugestalten“, blickt der Kammerpräsident voraus.

Seit ihrer Gründung 1991 zählt die Architektenkammer Thüringen drei Präsidenten: Dr. Günter Andres bis 1998 († 12.12.2017), gefolgt von Hartmut Strube bis 2013 und dem seither amtierenden Präsidenten Dr. Hans-Gerd Schmidt.

Hintergrundinformation
Die Architektenkammer Thüringen ist der Zusammenschluss aller Architekt*innen, Innenarchitekt*innen, Landschaftsarchitekt*innen und Stadtplaner*innen im Freistaat. Die Kammer führt die Architektenliste und sorgt dafür, dass nur Personen eingetragen werden, die die erforderliche Ausbildung und Berufspraxis besitzen, und dass die eingetragenen Personen ihre Berufspflichten erfüllen. Nur wer eingetragen ist, darf die gesetzlich geschützten Berufsbezeichnungen „Architekt/in“, „Innenarchitekt/in“, „Landschaftsarchitekt/in“ und „Stadtplaner/in“ führen.

veröffentlicht am 27.04.2021 von Björn Radermacher · Rubrik(en): News, Pressemitteilungen

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